Marek Krajewski

Marek Krajewski, 1966 geboren, ist Altphilologe und war Dozent an der Universität in Wroclaw. Heute wohnt er in Breslau (Wroclaw) mit seiner Frau und seinem Sohn Stefan (21) so wie seiner Tochter Katarzyna (18). Seit 2007 arbeitet er als freier Schriftsteller. Bereits wurde er mit verschiedenen Literaturpreisen ausgezeichnet. Einen Namen bei der Leserschaft machte sich Marek Krajewski unter anderem in Deutschland und Polen. Übersetzungen seiner Werke in Deutsch, Englisch, Italienisch Niederländisch, Russisch und Littauisch unterstreichen Krajewskis Popularität. Seine Kriminalromane handeln in der Zeit vor und während des Zweiten Weltkriegs. 

Zurzeit laufen die Dreharbeiten für die Verfilmung der Mock-Romane. Es handelt sich dabei um eine internationale Co-Produktion der polnische Produktionsfirma ATM Wroclaw und der deutschen Produktionsfirma Bavaria. Inhaltlich wird die Verfilmung die mittlern drei Mock-Romane enthalten. Ausgehend von Festung Breslau wird in Rückblenden Geschehnisse aus Der Kalenderblattmörder und Gespenster in Breslau gezeigt. Regie führt Patryk Vega (Regisseur der polnischen Krimifernsehserie Pitbull

Krimis von Marek Krajewski:

Eberhard-Mock-Reihe:
Tod in Breslau. Aus dem Polnischen von Doreen Daume. München: btb, 2002.
(1999)
Śmierć w Breslau. Wrocław: Wydawnictwo Dolnośląskie, 1999.
Der Kalenderblattmörder
(2003)
Koniec świata w Breslau
Gespenster in Breslau Rezension
(2005)
Widma w mieście Breslau
Festung Breslau
(2006)
Festung Breslau
Pest in Breslau Rezension
(2007)
Dżuma w Breslau
Finsternis in Breslau Rezension
(2009)
Głowa Minotaura
Jaroslaw-Pater-Romane (zusammen mit Mariusz Czubaj):
Aleja samobojcow
(2008)
Roze cmentarne
(2009)
Edward Popielskim-Reihe:
Glowa minotaura
(2009)
Erynie
(2010)
Liczby Charona
(2011)
Rzeki Hadesu
(2012)
W otchłani mroku
(2013)

Auszeichnungen für Marek Krajewski:

  • »Fedros Feder« für den besten Roman des Jahres (2003) für Koniec świata w Breslau (dt. Der Kalenderblattmörder).
  • »Niederschlesischer Brilliant« (2003) für Koniec świata w Breslau (dt. Der Kalenderblattmörder).
  • »Großes Kaliber« für den besten polnischen Kriminalroman des Jahres (2003) für Koniec świata w Breslau (dt. Der Kalenderblattmörder).
  • »Wytrina« (2005) für Widma w mieście Breslau (dt. Gespenster in Breslau).
  • »Paszport ´Polytiki´« (2005) für die ersten vier Mock-Romane.

Mehr über Marek Krajewski:

  1. Kijowska, Marta: »Das Böse in Breslau«. In: F.A.Z., 23.09.2005, Nr. 222 / Seite 39.
  2. Noller, Ulrich: »Marek Krajewski – die Wuchtbrumme aus Wroclaw«. In: Christina Bacher, Ludger Menke, Ulrich Noller und Dieter Paul Rudolph (Hrsg.): Krimijahrbuch 2007. Wuppertal, Nordparkverlag, 2007.
  3. Ugolini, Remo: »´Ich sehe mich eher als Handwerker denn als Künstler´. Interview mit Marek Krajewski«. Online in: Krimi-Couch.de, August 2008.
  4. Werner, Hendrik: »Latein und Bordelle: Die Vorlieben des Kriminalrats Mock«. In: Die Welt, 21. Dezember 2006.

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