Scheol von Marcello Fois

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 unter dem Titel Sheol, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei List.

  • Mailand: Hobby & work italiana, 1997 unter dem Titel Sheol. 123 Seiten.
  • Berlin: List, 2005. Übersetzt von Esther Hansen. ISBN: 3-548-68070-4. 186 Seiten.
  • Berlin: List, 2007. Übersetzt von Esther Hansen. ISBN: 978-3-548-60707-8. 186 Seiten.
  • [Hörbuch] Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2007. Gesprochen von Alexander Bandilla. ISBN: 3866677944. 4 CDs.

'Scheol' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Eine reiche jüdische Dame und drei Neonazis verschwinden spurlos in der Nähe einer alten Villa vor den Toren Roms. Genau fünfzig Jahre früher versuchte in derselben Villa, eine jüdische Familie der Deportation zu entkommen. Commissario Ruben Massei ahnt einen Zusammenhang, doch der Fall wird ihm aus unerklärlichen Gründen entzogen. Wer hat Interesse daran, die Wahrheit zu vertuschen?

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lev25 zu »Marcello Fois: Scheol« 22.09.2007
Dieser Autor ist ein Großmeister seines Faches! Fois schafft in diesem Buch das, wovon wahrscheinlich viele seiner Kollegen nur träumen können. Er verliert nur wenige Worte und baut eine wahrhaft dreidimensionale Atmosphäre auf. Er erzählt eine hochkomplexe Geschichte die zu keiner Zeit kompliziert wirkt. Er taucht in düstere Gefühlswelten ein, ohne den Leser in eine Depression zu ziehen. Er erlaubt sich viele Rückblenden, hüpft von einem Schauplatz zum anderen, beschreibt unterschiedlichste Personen und Persönlichkeiten mit ihren ganz individuellen Gefühlswelten, verliert sich dabei aber niemals im Labyrinth der Orientierungslosigkeit. Der Mann ist schon ein Phönomen. So "Noir" wie im Klappentext beschrieben, ist dieses Buch nicht. Nur der Handlungsstrang beschreibt viel Leid und Menschlichkeit. Gegenwart und Vergangenheit werden intelligent verknüpft und lösen beim Lesen immer wieder Erstaunen darüber aus, wie ein Buch- ohne ein Thriller zu sein- fesseln kann. Sollte man unbedingt mal reinschnuppern, sehr außergewöhnlich.
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