Barrier Reef von Manuela Martini

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 bei Bastei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Australien, 1990 - 2009.
Folge 2 der Shane-O’Connor-Serie.

  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2003. 366 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2007. ISBN: 978-3-404-77181-3. 366 Seiten.

'Barrier Reef' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Am Great Barrier Reef greifen Haie plötzlich Taucher an. – In Brisbane wird ein deutscher Tourist mit aufgeschlitzter Kehle in einem Auto gefunden. Niemand ahnt einen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen. Als kurze Zeit später eine zweite Leiche gefunden wird, nimmt Detective Shane O’Connor die Spur auf. Welches Rätsel verbirgt sich hinter den Fotos an den Fundorten? Und ist die Liste der Opfer des Killers noch länger? Eine Jagd beginnt, die Shane O’Connor hinauf führt bis ans Barrier Reef – dorthin, wo seine Exfrau und Tochter Urlaub machen und wo sich eine leidenschaftliche Taucherin einem mysteriösen Mann anvertraut …

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tassieteufel zu »Manuela Martini: Barrier Reef« 21.08.2012
Detective Sergeant Shane O’Connor macht eher unfreiwillig Urlaub mit seiner Ex Frau Kim und Tochter Pam in Cairns, da kommt es ihm ganz gelegen, das er wegen eines Mordfalles zurück nach Brisbane gerufen wird. Ein deutscher Tourist wurde mit durchschnittener Kehle in einem Auto aufgefunden, lediglich ein Schnipsel von einem Foto hat der Täter als Anhaltspunkt zurück gelassen. Als eine zweite Leiche auftaucht mit einem weiteren Fotoschnipsel ist für die Ermittler klar, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben. Zeitgleich zu den Mordermittlungen wird eine Taucherin am Barrier Reef von Haien angegriffen und von einem undurchsichtigen Mann gerettet.


Der 2. Fall für Shane O’Connor beginnt recht verwickelt. In zwei verschiedenen Erzählsträngen wird einmal von den Mordermittlungen berichtet und dann von der Millionenerbin Annabell Bailor berichtet, die sich nach dem Haiangriff auf eine Beziehung mit ihrem etwas zwielichtigen Retter einläßt. Eine Reihe weiterer dubioser Vorfälle läßt sie zunehmend daran zweifeln, ob der undurchschaubare Mann es wirklich gut mit ihr meint oder ihr nicht doch nach dem Leben trachtet. Am Anfang entwickelt sich die Geschichte nur langsam, zunächst scheinen beide Erzählstränge nichts miteinander zu tun zu haben, doch werden sie im Verlauf der Geschichte ganz gut miteinander verknüpft, dazu tragen auch diverse Einblicke in die Gedankenwelt des Mörders bei, die nach und nach immer mehr schreckliche Details enthüllen und am Ende ein erschreckendes Gesamtbild ergeben. Mit dem Fortschreiten der Handlung nimmt die Story dann zunehmend an Fahrt auf und baut einen immer größer werdenden Spannungsbogen auf, der bis zum Ende hin erhalten bleibt.
Wie schon im ersten Teil gelingt es der Autorin sehr gut, Land und Leute gekonnt zu beschreiben, wer selbst schon mal an der Küste Queenslands entlang gereist ist, wird hier vieles wieder erkennen und obwohl es im Buch um recht brutale Morde mit einem schrecklichen Hintergrund geht, kam bei mir doch ab und an ein wenig Urlaubsfeeling auf. Tauchen am Barrier Reef, ein Einkauf bei Coles, das malerische Kuranda, eine Fahrt mit der Quicksilver, Schnabeltiere im Eungella Nationalpark beobachten, alles selbst erlebt……. da möchte man glatt die nächste Reise planen!!
Ein nicht ganz so gutes Händchen hat die Autorin für ihre Charaktere. Mit Shane O’Connor konnte ich auch im 2. Buch nicht wirklich warm werden. Obwohl seine familiäre Problematik sicher recht realistisch geschildert ist, ging mir doch auf den Nerv, das er irgendwie auf jede Frau, die seinen Dunstkreis betritt „triebgesteuert“ reagiert, gut hier war das nicht ganz so heftig aufgeprägt, wie im Vorgänger, aber ich fand das doch störend. Ebenso unausgegoren fand ich Shanes neue Partnerin Tamara. Am Anfang eine kühle, distanzierte und gesundheitsbewußte Grünteetrinkerin, mutiert sie im Lauf der Story zur kettenrauchenden Kaffeesüchtigen, hier schien nicht so ganz klar, welche Richtung die Autorin mit der Figur einschlagen wollte. Insgesamt ein spannender, verwickelter Krimifall vor exotischer Kulisse, der nicht nur für Australienfans zu empfehlen ist.

FaziT: viel Lokalkolorit in einem spannenden Fall und mit einem durchaus realen Hintergrund, lediglich bei den Figuren gibt es Potenzial nach oben.
Krimi-Tina zu »Manuela Martini: Barrier Reef« 23.08.2009
Shane O'Connor muss widerwillig Urlaub mit seiner Tochter und seiner Ex-Frau an der Küste zu machen. Obwohl gerade ein Toter mit durchgeschnittener Kehle in Brisbane aufgefunden wurde. Der Urlaub lässt sich katastrophal an und so ist O'Connor mehr als froh, als er unerwartet zurückgerufen wird und sich in die Ermittlungen einschalten kann. Und es bleibt nicht bei einem Mord.
Sehr verwickelter Plot, bei dem anfänglich nichts zusammen zu passen scheint. Was haben diese Morde mit den Anschlägen auf die Millionärin Annabel Bailor und dem geheimnisvollen Fremden der plötzlich in ihrem Leben auftaucht zu tun.
Es gibt wie in bereits in „Outback“ mehrere Erzählstränge, aus verschiedenen Sichten, die auch erst wieder am Ende des Buches zusammenkommen. In „Outback“ war das ziemlich verwirrend, weil lange überhaupt nicht klar war, was sie miteinander zu tun haben . Diesmal tauchen doch relativ bald feine Querverbindungen auf und man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht.
Schön auch wieder die Charakterisierung der Personen, wenn auch diesmal, dem Schauplatz geschuldet, die herrlich skurrilen Hinterwäldler fehlen. Nur O'Connors neue Partnerin Tamara wirkt ein bisschen unausgegoren. Da schien sich die Autorin nicht sicher gewesen zu sein, was sie da schaffen wollte, eine überehrgeizige Anfängerin, die in jedes Fettnäpfchen trampelt oder doch eine zwar ehrgeizige, aber auch zu Einsicht fähige Polizistin.
Sehr spannend, deutlich besser als der Erstling, der ja auch schon nicht schlecht war.
Ralph M. Meunzel zu »Manuela Martini: Barrier Reef« 22.06.2008
Das Buch ist gut konstruiert, spannend geschrieben und damit empfehlenswert. Leider hat die Autorin keine Ahnung vom Tauchen. Hier hätte man gründlicher recherchieren sollen.
Krimimaus zu »Manuela Martini: Barrier Reef« 24.07.2007
Zuerst fand ich das Buch gut. Spannend aufgebaut und unterhaltsam, vor allem weil ich eh ein australienfan bin. Dies war wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ich das Buch zuende gelesen habe. Ab Mitte des Buches wurde es unerträglich langatmig...
Fazit:Langweilige Geschichte an einem wunderschönen Ort.
Silke Schröder zu »Manuela Martini: Barrier Reef« 19.05.2005
Langsam nimmt Manuela Martinis Krimi an Fahrt auf, gewinnt an Spannung und endet in einem fulminanten Showdown.
Durch ihre Geschichte lässt sie nicht nur eindrucksvoll die Schrecken des Bürgerkrieges in Ex-Jugoslawien erleben, sondern sie führt uns auch ans andere Ende der Welt nach Australien.
Wir lernen das Barriere Reef durch mehrere Tauchgänge kennen und die Städte entlang der Küste werden interessant und liebevoll beschrieben. Bloß warum hat die Autorin so ein Problem mit ihren Frauenfiguren? Alle Protagonistinnen sind klischeehaft angelegt. Die einsame, aber lieb-naive Millionärserbin, die keifende, unzufriedene Ex-Gattin. Und nicht zuletzt die Polizistin, die an der Seite des tragischen Helden O’Connor von einer gesundheits- und selbstbewussten Frau zu einem rauchenden und trinkenden Frauchen mutiert. Muss das sein? Schade um diesen Wermutstropfen in einer sonst eindrucksvollen Geschichte. silke.schroeder@unterhaltung-themenguide.de
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bluerose488 zu »Manuela Martini: Barrier Reef« 21.02.2004
ich hab das buch erst gerade angefangen zu lesen ,ist aber schon von anfang an interessant und spannend gemacht.auch diesmal spielt die geschichte in australien,ist finde ich sehr passend da ich und vielleicht auch einige andere schon einige bilder aus australien gesehen habe und mir diesen ort sehr gut vorstéllen kann.

tschüss bluerose
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