Glasklar von Manfred Bomm

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Gmeiner.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Schwäbische Alb, 1990 - 2009.
Folge 9 der August-Häberle-Serie.

  • Meßkirch: Gmeiner, 2009. 471 Seiten.

'Glasklar' ist erschienen als

In Kürze:

Der Wasserberg am Rande der Schwäbischen Alb. Nach einer privaten Sonnwendfeier einer Gruppe ehemaliger Schulkameraden findet man einen der Gäste tot auf. In den Verdacht geraten sowohl die früheren Mitschüler und der alte Lehrer des Ermordeten als auch deren Angehörige. Doch Kommissar Häberle findet heraus, dass in jener Sommernacht noch viele andere Menschen im Gelände unterwegs waren, die eine gemeinsame Vergangenheit mit dem Opfer haben …

Ihre Meinung zu »Manfred Bomm: Glasklar«

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Reinhard Gumz zu »Manfred Bomm: Glasklar« 17.01.2010
Mit Begeisterung habe ich Ihr Buch "Glasklar" gelesen. Es war ein Geburtstagsgeschenk meiner Tochter. Ich war deshalb so begeistert, weil ich die Umgebung, manche "zufällige" Menschen (wie Rahnefeld) aus der Geislinger Zeitung und meiner beruflichen Tätigkeit bei der GZ und beim C. Maurer-Verlag sehr gut einsortieren konnte. Vielen Dank und ich werde mir umgehend die anderen Bucherscheinungen von Ihnen besorgen. Vielen Dank - eine schöne Bereicherung!
Dine zu »Manfred Bomm: Glasklar« 12.06.2009
Es fängt mit einer Tat an, die anfangs völlig ungeklärt bleibt. Erst bei späteren Zeugenbefragungen kommt etwas zum Vorschein, das eventuell mit der Tat zusammenhängen könnte.
Vorrangig geht es um einen Mord auf dem Wasserberg, nicht weit von Göppingen entfernt, so dass Kommissar August Häberle, der Hauptprotagonist, von Anfang an mit von der Partie ist.

Die Abwechslung zwischen Zeugenbefragungen und Ereignissen ist, wie jedes Mal, ein voller Genuss; es kommt nie Langeweile auf. Auch wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, was noch mehr den Eindruck vermittelt, man sei mittendrin und voll dabei. Stück für Stück kommen Einzelheiten ans Tageslicht, mit denen man zu Beginn nicht unbedingt etwas anfangen kann. Aber zum Ende hin ergibt es ein überraschendes Ganzes.

Diesmal ist auch der Journalist Georg Sander aus Geislingen, der ein freundschaftliches Verhältnis zu Häberle pflegt, in die Sache verwickelt und das nicht nur als Reporter.
Bis zum Schluss kann man nicht eindeutig sagen, wer der Täter ist. Man hat zwar einen persönlichen Verdächtigen, aber am Ende passt doch keiner.

Der Autor schafft es wieder einmal, aktuelle Themen einfließen zu lassen und diese auch dementsprechend zu nutzen. Er beschreibt so undurchsichtige Handlungsstränge und lässt immer wieder eine unvorhersehbare Bombe platzen. Einfach klasse! Auch die Umgebung ist wieder sehr gut beschrieben und wenn man ein Ortskundiger ist, kann man die Handlungen im Geiste regelrecht mitverfolgen.
Nicht zu vergessen, auch die Charaktere sind gut beschrieben. Im Laufe der Geschichte werden immer wieder Erklärungen oder Beschreibungen zu den Charakteren eingestreut, die einem die einzelnen Personen näher bringen.

Manfred Bomm wird von Krimi zu Krimi immer besser!
Ich persönlich, habe diesen Fall von Kommissar Häberle regelrecht aufgesaugt.

Schade fand ich jedoch, dass das Buch etwas größer ist und eine anderes Layout hat, als die ersten acht Bände.

Fazit: Ein durch und durch guter Krimi, dem es an nichts fehlt. Hoffentlich lässt der nächste Fall nicht zu lange auf sich warten.
5 von 5 Sternchen!

Kleine Anmerkung:
An einer Stelle hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen: Kommissar Häberle und Kripochefin Maller schauen Herrn Sander aus vier Augenpaaren an!?

(Rezi-Exemplar vom Gmeiner-Verlag)
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Linda Schauppel zu »Manfred Bomm: Glasklar« 14.05.2009
Die Geschichte zieht sich sehr in die Länge und deshalb ist es etwas schwierig konzentriert bei der Sache zu bleiben. Zum Schluss aber durchaus mitreißend. Außerdem finde ich es etwas enttäuschend das nicht geklärt wird was mit dem Täter passiert ist, ob er in der Höhle stirbt oder ob es einen zweiten Ausgang gibt.
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