Tod in Florenz von Magdalen Nabb

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1987 unter dem Titel The Marshal and the Murderer, deutsche Ausgabe erstmals 1992 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Toskana / Florenz, 1970 - 1989.
Folge 5 der Maresciallo-Guarnaccia-Serie.

  • London: Collins, 1987 unter dem Titel The Marshal and the Murderer. 200 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1992. Übersetzt von Monika Elwenspoek. ISBN: 3-257-22550-4. 278 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006. Übersetzt von Monika Elwenspoek. ISBN: 978-3866152519. 188 Seiten.
  • [Hörbuch] München: audio media, 2007. Gesprochen von Frank Engelhardt. gekürzt. ISBN: 3939606464. 5 CDs.

'Tod in Florenz' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Sie ist auf dem Revier, um ihre Freundin vermißt zu melden. Beide sind Lehrerinnen und ursprünglich zum Italienischlernen aus der Schweiz nach Florenz gekommen und dann geblieben, um illegal zu arbeiten – die eine in einem Büro, die andere bei einem Töpfer in einer nahe gelegenen Kleinstadt. Seit drei Tagen ist die bildhübsche Monika Heer spurlos verschwunden. Maresciallo Guarnaccia setzt sich mit seinem Kollegen in der Provinz, Niccolini, in Verbindung, einem wahrhaft überlebensgroßen, jovialen Römer, der nach einem halben Jahr im Norden immernoch Mühe hat, die vielfältigen Vernetzungen in seiner kleinen Gemeinde zu durchschauen, in der jeder mit jedem verwandt ist. Als die Leiche des Mädchens unter einem Haufen Tonscherben entdekct wird, ist Niccolini völlig ratlos.

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detno zu »Magdalen Nabb: Tod in Florenz« 02.06.2008
Maresciallo Guarnaccia blieb auffallend blass. Mehr Schwung brachte da schon sein Kollege Niccolini in eine Geschichte, die bis auf die Zeit der Besetzung durch die deutsche Wehrmacht reichte.

Eine Mauer des Schweigens der Dorfbewohner erschwerte die Aufklärung des Mordes.

Eine sehr stimmungsvolle Erzählung aus der toskanischen Provinz.
Susanne zu »Magdalen Nabb: Tod in Florenz« 28.09.2006
Abgesehen vom schlecht übersetzten Titel, ein gelungenes Buch. Der Krimi-Plot tritt völlig in den Hintergrund ob den tiefsitzenden und unausgesprochenen Verletzungen in dem kleinen Dorf. Ein Buch, das man nur mit einer gehörigen Portion Beklommenheit weglegen kann.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
samuel zu »Magdalen Nabb: Tod in Florenz« 11.06.2004
Toskanababy hat schon recht, wenn er/sie über Deutsche schreibt, nur braucht das einige Aufklärung.
Also, das Opfer ist, wie geschrieben, eine Schweizerin, die in einer Kleinstadt zwischen Florenz und Empoli als Töpferin arbeitete. Nachdem sie tot aufgefunden wird, sucht man nach dem Mörder. Die Carabinieri sind sich fast sicher, dass es etwas mit zwei Männern zu tun hat, die im Zweiten Weltkrieg mit den Deutschen zusammenarbeitete und im Dorf eine grausame Schlacht mit Partisanen anheizten.
Deshalb wahrscheinlich die Verwirrung mit Schweizern und Deutschen.
Zum Buch: Auch hier wieder wird die Gegend wunderbar beschrieben, man erkennt sie sofort wieder.
Lady Battery zu »Magdalen Nabb: Tod in Florenz« 17.11.2003
Bitte um Aufklärung: Hab das Buch nicht gelesen, aber stosse mich jetzt grad kurz hier an etwas. In der Kurzbeschreibung wird erklärt, dass das Mordopfer aus der Schweiz kam. toskanababy spricht von Deutschen und findet die Anspielung auf den Faschismus interessant.
Nicht dass ich die Schweiz für das Unschuldslamm bezüglich des IIWK und Faschismus etc. halte, aber das geht ja wohl so schon nicht ganz auf????
Hab bloss langsam die Nase voll von Krimiautorinnen, die mit der "Schrecken-aus-der-faschistischen-Vergangenheit"-Masche ihre Plots stricken, dabei aber unsorgfältig recherchieren...
Lady Battery
toskanababy zu »Magdalen Nabb: Tod in Florenz« 16.11.2003
"Sie haben es jetzt selbst im Mikrokosmos dieser kleinen Stadt gesehen. In friedlichen Zeiten sind wir gastfreundlich und höflich zu unseren deutschen Kunden, die kommen und unsere Töpferware kaufen... und unsere Ferienhäuser mieten."
Doch es kann passieren, dass durch einen besonderen Umstand der Hass auf die Deutschen und den Faschismus wieder aufleben kann.
Eine zum Denken und Erinnern anregede These, die sich in einer kleiner Kriminalgeschichte aus der Toskana verbirgt.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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