In unnütz toller Wut von Maarten ´t Hart

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Lotte Weeda, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Piper.
Ort & Zeit der Handlung: Niederlande, 1990 - 2009.

  • Amsterdam: De Arbeiderspers, 2004 unter dem Titel Lotte Weeda. 270 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2004. Übersetzt von Gregor Seferens. ISBN: 3-492-04636-3. 347 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2006. Übersetzt von Gregor Seferens. ISBN: 978-3-492-24669-9. 344 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2007. Übersetzt von Gregor Seferens. ISBN: 978-3-492-25080-1. 344 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2004. Gesprochen von Max Volkert Martens. ISBN: 3899404831. 4 CDs.

'In unnütz toller Wut' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Tagsüber ist der kleine südholländische Ort Monward wie ausgestorben. Eine klare Frühlingsbrise kräuselt die Oberfläche des nahen Sees, als Lotte Weeda zum ersten Mal dort erscheint. Sie ist attraktiv und selbstbewußt. Und sie möchte die zweihundert markantesten Gesichter der kleinen katholischen Gemeinde photographieren; schon im Herbst soll ein Buch mit den Aufnahmen verlegt werden. Nicht alle sind begeistert von ihrem Plan, allen voran Taeke Gras, der sein Gesicht keinesfalls mit einem Stück Papier teilen möchte. Am Ende willigt er ein, wie auch Abel, der Graf. Doch ihn wirft Lottes Besuch aus der Bahn, denn plötzlich und unerklärlich bildet er sich ein, seine Kinder seien nicht von ihm, sondern von den wechselnden Liebhabern seiner jüngeren, reizenden Frau Noor. Immer groteskere Formen nimmt sein Wahn an – bis Abel eines Tages stirbt. Und er ist nicht der einzige: Ein Porträtierter nach dem anderen kommt zu Tode …

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tedesca zu »Maarten ´t Hart: In unnütz toller Wut« 14.10.2011
Ein literarischer Krimi, wie man ihn sich nur wünschen kann. Wobei die kriminellen Handlungen eher sehr am Rande stehen bwz. so gut wie garnicht vorkommen, aber das tut der Spannung und vor allem der Unterhaltung keinen Abbruch. Der Ich-Erzähler beschreibt mit Humor und einer guten Prise Zynismus das Leben in seinem holländischen Heimatdorf, nichts wird ausgelassen. Liebesgeschichten, Todesfälle, und jede Menge Kritik an der Gesellschaft, in der wir alle leben.

Nichts für Fans von beinharten Thrillers, aber für alle, die Wert auf gepflegte Sprache legen und gern beim Lesen ab und zu schmunzeln wollen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Peter Pablo Goll zu »Maarten ´t Hart: In unnütz toller Wut« 22.03.2007
Natürlich ist dieses Buch kein Krimi, sondern ein philosophischer Schelmenroman über die menschlichen Grundthemen: Wie der Tod das Leben verändert, die Liebe den Tod, der Wahn die Liebe ... Mit soviel (Selbst)Ironie, menschlicher Wärme und Anteilnahme geschrieben, dass einem beim Lesen das Herz aufgeht. Wer des Niederländischen mächtig ist, sollte unbedingt das Original "Lotte Weda" lesen, weil darin das Lokalkolorit und der Sprachwitz viel knackiger rüberkommen.
Ulrike zu »Maarten ´t Hart: In unnütz toller Wut« 21.12.2006
Es ist nicht wirklich ein Krimi. Dazu passiert einfach zu wenig; oder auch nicht? Jagd auf Gänse und Hühner; Leichen die alle eines gemeinsam haben: sie stehen in einem Bildband. Die Geschichte lebt vor allem von der Brillianz des Autors. Maarten t´Hart schreibt wie immer literarisch anspruchsvoll, mit einem kräftigen Schuß Humor. Auch wenn das Buch also kein klassischer Krimi ist, lesenswert finde ich ihn allemal.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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