Agatha Raisin und der Tote im Wasser von M. C. Beaton

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel Agatha Raisin and the Wellspring of Death, deutsche Ausgabe erstmals 2016 bei Bastei Lübbe.
Folge 7 der Agatha-Raisin-Serie.

  • New York: St. Martin´s Press, 1998 unter dem Titel Agatha Raisin and the Wellspring of Death. 224 Seiten.
  • Köln: Bastei Lübbe, 2016. Übersetzt von Sabine Schilasky. ISBN: 978-3-404-17359-4. 224 Seiten.

'Agatha Raisin und der Tote im Wasser' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Frühling in den Cotswolds. Agatha Raisin langweilt sich fürchterlich, zu lange liegt ihr letzter Fall zurück. Nur ein Streit im Nachbardorf sorgt für etwas Abwechslung: Ein Mineralwasserhersteller will sich für viel Geld aus der örtlichen Trinkwasserquelle bedienen, was die Dörfl er bis hinauf zum Gemeinderat spaltet. Als der Vorsitzende des Rats ermordet in der Quelle treibt, sieht Agatha das Ende ihrer kriminalistischen Durst strecke gekommen. Mit Inbrunst stürzt sie sich in die Ermittlungen – und muss rasch erkennen: Dieser Mörder ist mit allen Wassern gewaschen …

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tassieteufel zu »M. C. Beaton: Agatha Raisin und der Tote im Wasser« 21.06.2016
Nach ihrem Abenteuer auf Zypern langweilt sich Agatha furchtbar, denn auch mit James herrscht Funkstille. Zwar wohnen sie wieder nebeneinander, doch James geht ihr aus dem Weg und kann ihr scheinbar nicht verzeihen. Als im Nachbardorf ein Streit um die Wasserrechte einer alten Quelle entbrennt und kurz darauf der Vorsitzende des Gemeinderates tot am Brunnen aufgefunden wird, ausgerechnet von Agatha selbst, ist das natürlich für sie ein Grund, sich die Sache näher anzusehen, zumal sie für die Mineralwasserfirma die PR Arbeit übernehmen soll.

Wie in den bisherigen Folgen, so läßt die Autorin auch dieses Mal wieder Agatha zu Höchstform auflaufen und schildert ihre diversen Aktivitäten mit viel Sinn für Skurrilität und Humor. Agathas schrullige, oft schroffe Art und ihre Verliebtheit in James führen wieder zu einer Reihe schräger Szenen, bei denen man sich das Schmunzeln nicht verkneifen kann.
Der Krimifall ist gut konstruiert und wird auch nie aus den Augen verloren, auch wenn natürlich Agatha und ihre Probleme immer mal wieder im Vordergrund stehen. Die Thematik um die Wasserechte und die daraus resultierenden Streitigkeiten im Dorf sind aber sehr gelungen geschildert und wirken sehr realistisch.
Agatha und James ermitteln weitgehen getrennt voneinander, dadurch rückt James ein wenig aus dem Fokus und hat in diesem Fall nur wenige Auftritte, was ein wenig schade ist. Dafür sind wieder einige andere lieb gewonnene Nebencharaktere mit dabei, wie Pfarrersgattin Mrs. Bloxby, Roy Silver und Polizist Bill Wong mit seiner seltsamen Familie.
Insgesamt ein typischer Cozy, flott, unterhaltsam und mit einer gehörigen Portion englischen Humors gewürzt!

FaziT: wer sich für englischen Humor erwärmen kann und schon die Vorgängerbände mochte, der wird auch hier gute und launige Unterhaltung finden! Schade dass der nächste Fall für die schräge Agatha erst Anfang 2017 erscheint!
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