Tödlicher Ritt von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel No good deed, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Droemer Knaur.
- New York: Delacorte, 1998 unter dem Titel No good deed. 324 Seiten.
- München: Droemer Knaur, 1999. Übersetzt von Frauke Czwikla. 383 Seiten.
- München: Droemer Knaur, 2002. Übersetzt von Frauke Czwikla. 383 Seiten.
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In Kürze:
Die 15jährige Joelle wird nach einem Reitausflug vermißt. Ein zerbrochener Zaun, Reifenspuren und Blutlachen verheißen nichts Gutes. Erst als ihr Pferd auf einer Auktion auftaucht, hat Kommissarin Sonora Blair aus Cincinnati endlich eine heiße Spur …
Dieser Krimi aus der Feder der amerikanischen Schriftstellerin Lynn S. Hightower, aus der Perspektive der alleinerziehenden Kommissarin Sonora Blair, erzählt die Geschichte eines Mordes: Ein junges Mädchen verschwindet während eines Ausrittes, genau wie ihr Pferd. Die einzige Spur sind ein zerbrochener Zaun und ein Blutfleck!
Die Zahl der möglichen Täter ist schier grenzenlos
Die zwielichtige Besitzerin des Reitstalles gerät unter Verdacht, sie scheint ein Motiv zu haben, da der Reitstall permanent von der Pleite bedroht ist und sie windige Geschäfte macht. Auch der Vater der verschwundenen Joelle, der mit ihren zwei Geschwistern in einem Wohnwagen in der Nähe des Reitstalles wohnt und auf dem Reiterhof hilft, reagiert äußerst eigenartig auf das Verschwinden seiner Tochter. Selbst der Nachbar McCarty ist alles andere als vertrauenerweckend.
Im Zuge der Ermittlungen wird die Situation immer undurchsichtiger; für jeden Schritt zur Aufklärung des Verschwindens entstehen neue Widersprüche. Endlich wird die Leiche von Joelle gefunden und die Ermittlungen müssen wieder ausgeweitet werden.
Am Fundort der Toten ereignete sich bereits früher eine Tragödie, so dass auch die Besitzer der Farm verdächtigt werden. Die Zahl der möglichen Motive und Täter ist schier grenzenlos!
Klepper, Schlachter und Auktionen
War Joelle etwa nur zufällig im Weg, als das Pferd gestohlen werden sollte? Aber wer sollte sich für einen solchen Klepper interessieren? Aber warum hat der Täter das Pferd sonst mitgenommen? Auf einer Auktion kauft sich die Ermittlerin nicht nur ein eigenes Pferd, um es vor dem Schlachter zu retten, sondern findet auch die Spur des vermissten Tieres. Kann so der Mordfall Joelle aufgeklärt werden?
Nicht nur für Pferdefans
Eine atmosphärisch dichte, spannende und fesselnde Geschichte mit gut ausgearbeiteten Charakteren, stets interessantem Verlauf und einem wirklich überraschenden Ende, und noch dazu ziemlich unbekannt.
Demnach ein echter Geheimtipp!!!
Für Liebhaber spannender Krimis und nicht nur für Pferdefans, auch wenn Liebhaber von Stallluft ebenfalls auf ihre Kosten kommen.
Insgesamt dürfte es eher ein Frauenroman sein;), aber trotzdem von Männern gut zu lesen!
Mario Marpe, Oktober 2009
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| Astrid Behrendt zu »Lynn S. Hightower: Tödlicher Ritt« | 09.08.2003 |
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