Nackte Seelen von Luc Deflo

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel Naakte zielen, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Belgien, 1990 - 2009.
Folge 1 der Bosmans/Deleu-Serie.

  • Antwerpen: Manteau, 1999 unter dem Titel Naakte zielen. 361 Seiten.
  • München: Knaur, 2007. Übersetzt von Stefanie Schäfer. ISBN: 978-3-426-63566-7. 361 Seiten.
  • [Hörbuch] München: audio media, 2009. Gesprochen von Michael Schwarzmaier. gekürzt. ISBN: 386804504X. 5 CDs.

'Nackte Seelen' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Fieberhaft versucht Polizeipsychologe Dirk Deleu, sich in die kranke Gedankenwelt jenes brutalen Killers hineinzuversetzen, der in Mechelen ganze Familien auslöscht. So sehr vergräbt er sich in den Fall, dass er die Parallelen zwischen seinem eigenen Leben und dem der Opfer übersieht. Dabei plant der Täter, den sein hohes Amt vor Entdeckung schützt, bereits sein nächstes blutiges Ritual … 

Ihre Meinung zu »Luc Deflo: Nackte Seelen«

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Breather zu »Luc Deflo: Nackte Seelen« 16.11.2011
Ich war sehr enttäuscht von diesem Buch... Ab dem ersten Drittel wusste man bereits, wer der Täter war, aber der Hauptermittler kommt nicht drauf. Und das als Psychologe? Wo bleibt da das Wissen über die Abgründe der menschlichen Seele? Den Schluss fand ich mehr als nur enttäuschend - er war schlichtweg schlecht. Man erfuhr die Auflösung des Falles aus Sicht des Ermittlers. Allerdings wusste man das schon wesentlich früher. Ich hätte mehr Spannung erwartet.
Das Buch insgesamt ist unglaubwürdig.
Echt schade.
HeJe zu »Luc Deflo: Nackte Seelen« 22.04.2011
Leider hat mir dieses Buch gar nicht gefallen. Es war mühsam zu lesen und vieles war ziemlich überflüssig und reine Seitenschinderei.

Belgische Werke gefallen mir genauso wenig wie französiche :) Ist aber Geschmackssache. Ich empfand keine SPannung, die Story war nicht wirklich einfallsreich und etwas abgedroschen.

Ich vermisse Thriller, die einen wirklich umhauen, bei denen die Story nicht jedem anderen Thriller ähneln. Wo bleibt da der Kick?

40 Grad für die paar Schocker.
Sarah B zu »Luc Deflo: Nackte Seelen« 21.07.2010
Hallo,

des Buch ist wirklich der Hamma. Es ist spannend, teils schockierend, aber es ist wirklich gut. Ich lese es mitlerweile des zweite mal und ich finde es jedes mal aufs neue spannend. Aber wie schon meine Vorfolger gesagt haben, der Schluss is nicht wirklich toll. Aber tdem ein Kopliment an Luc Deflo. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall.

MFG
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Addicted-to-read zu »Luc Deflo: Nackte Seelen« 05.03.2010
Zuallererst muss ich meinem Unmut Luft machen, über diesen absolut misslungenen und indiskutablen Schluss! So etwas geht gar nicht! Aber zurück auf Anfang.
Ich hatte schon meine Schwierigkeiten mich mit dem Schreibstil und der Erzählweise des Autoren anzufreunden. Die Geschichte wirkt für mich völlig zerrissen, in sich nicht stimmig und auch mit den Protagonisten wurde ich nicht warm. Dass der Täter ab ca. Mitte des Buches für den Leser bekannt ist, ist für mich nicht das Problem, sondern eher, dass die weitere Geschichte völlig hanebüchen und schludrig erzählt wird und letztendlich irgendwo im Nichts versandet. Ich lese durchaus auch europäische Krimis und bin daher auch mit ruhigeren Erzählweisen vertraut, aber so eine Geschichte abzuliefern ist einfach eine Zumutung!
Elke zu »Luc Deflo: Nackte Seelen« 19.02.2010
Das Buch ist der Hammer. Super spannend und stellenweise echt schockierend. Schon erchreckend wie düster menschliche Abgründe sein können und noch erschreckender, wie haargenau der Autor diese beschreibt. Einziger Minuspunkt war der Schluß-so kann man ein solches Buch einfach nicht enden lassen. Oder gibt es ein Buch in dem der Rest noch kommt?
Philip zu »Luc Deflo: Nackte Seelen« 11.01.2010
Dieser Thriller ist keine leichte Kost, man braucht an einigen Stellen beim Lesen einen widerstandsfähigen Magen. Und es ist durchaus spannend, wie es Luc Deflo gelingt, den Leser mit dem Leben in der flämischen Stadt bekannt zu machen, und dabei auch aktuelle Probleme der Gesellschaft nicht außer Acht lässt
Philip
snoozer zu »Luc Deflo: Nackte Seelen« 30.12.2009
Diese Buch war ein einziges Ärgernis und am meisten ärgert mich, dass ich es nicht schon vorher abgebrochen, sondern bis zu Ende gelesen habe.

Der Aufbau ist meiner Meinung nach völlig falsch. Während der Leser am Anfang noch denken muss, hier handele es sich um einen "Whodunit", wird nach rund 150 Seiten plötzlich doch der Mörder präsentiert (nur dem Leser, nicht den Ermittlern).
Das wäre nicht allzu schlimm, denn auch die Jagd nach dem Mörder kann spannend sein.
Das ist hier aber keineswegs so. Die Ermittler (wenn man sie so nennen kann) benehmen sich schlicht gesagt unheimlich dusslig und übersehen selbst die deutlichsten Hinweise bzw gehen diesen nicht nach. Man fasst sich an den Kopf und fragt sich, was denn da überhaupt gemacht wird, denn allzuviel ist es nicht, was man von der Ermittlungsarbeit erfährt.
Es wird zwar ein Profil erstellt, wozu das aber eigentlich gemacht wird, wird dem Leser eigentlich nicht klar.
Ansonsten wird in dem Buch viel Zeit mit der Beschreibung der Tatorte und der Rekonstruktion der Morde verbracht. Und natürlich mit dem Privatleben des Herrn Deleu, so unwichtig das auch ist.
Spannung will nicht wirklich aufkommen, denn es ist nicht so, dass sich irgend etwas entwickelt. Die Ermittlung kommt ja nicht voran und daher läuft alles irgendwie ins Nichts. Von einem Spannungs"bogen" kann man schon gar nicht reden.
Die einzige "Spannung" besteht vielleicht darin, darauf zu warten, dass bei den Ermittlern irgendwann mal der Groschen fällt *schnarch*

Ich befürchte hier verwechseln wieder etliche Leser Spannung mit Schock und Ekel, denn die Morde sind äusserst blutig und an die Wand geworfene Innereien sind ja nicht unbedingt Sachen, die man jeden Tag zu lesen bekommt.
Nur ist das dann alleine noch nicht spannend, wenn die Story ansonsten nichts weiteres hergibt.

Zum Schluß der Schluß. Das soll wohl ein Witz sein? Ich war eh schon sauer weil das Buch so schlecht war und empfand das dann noch mal als Extra-Frechheit.

Ich habe schon viel gelesen (und keineswegs nur US-Krimis @mase, sondern alles mögliche), kann mich aber an kaum ein Buch erinnern, welches in allen Bereichen so schwach war. Spontan fällt mir sogar nur ein Einziges ein.
Mehr als die Wertung "Altpapier" kann man hier nun wirklich nicht vergeben.

Bin ich froh, dass ich für diesen Mist nur 1 Euro auf dem Flohmarkt bezahlt habe.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
evmarie gilles zu »Luc Deflo: Nackte Seelen« 30.10.2009
habe auch die dritte deutsche veröffentlichung "ins blanke messer", 2001 in der originalfassung, mein anruf bei knaur ergab, dass die vierte deutsche veröffentlichung erst im herbst 2010 erscheint und noch eine fünfte "irgendwann" auf den markt kommt, kann nur sagen traurig, traurig...oder weiss jemand mehr und es gibt sie bei einem anderen verlag?was ich allerdings kaum glaube.
mase zu »Luc Deflo: Nackte Seelen« 17.03.2009
Im Vorfeld haben mich die gegensätzlichen Meinungen zu diesem Buch am meisten gereizt. So schlecht fand ich es gar nicht. Ich wage sogar die Vermutung, dass die schlechten Kritiken hauptsächlich von eingefleischten US-Thriller-Fans kommen. Deflo hat natürlich einen völlig gegensätzlichen Stil. Hier gibt es keine coolen gut aussehenden Ermittler, noch schönere Klientinnen, keine wilden Verfolgungsjagden unter heisser Sonne und FBI-Profiling. Ein europäischer Krimi ist es, das merkt man gleich.

Hier wird von normalen belgischen Kommissaren sachlich trocken ermittelt und genau das erzielte bei mir eine positive Wirkung. Deflo schreibt so nüchtern, dass er auf sämtliche Beschreibungen der Umwelt verzichtet. Er geht weder auf die Umgebung ein, noch beschreibt er Natur oder Gebäude. Nur die Tatorte sind im wichtig. Wenn ich richtig liege, wird sogar nur ein einziges Mal auf das Wetter hingewiesen.

Die Szene, in der sich der Ermittler am Tatort zurückzieht, um sich in den Mörder zu versetzten ist bekannt, aber selten so eindringlich geschrieben wie hier. Auf der anderen Seite könnte man dem Ermittler aber auch immer wieder in den Arsch treten, weil er die offensichtlichen Zusammenhänge nicht sieht.

„Nackte Seelen“ ist einer der Psychothriller, bei denen dem Leser bald der Täter vorgestellt wird. Das ist für mich das belebenste Element dieses Genres.

Das Buch ist sicherlich kein Volltreffer, dazu ist es insgesamt zu leblos, birgt Schwächen in der Ermittlung und blöde private Probleme des Protagonisten (die zum Glück aber nicht ausführlich behandelt werden), aber ich konnte gute Ansätze erkennen. Und die waren wirklich gut. Insgesamt aber höchstens besserer Durchschnitt.
2 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Dirk zu »Luc Deflo: Nackte Seelen« 09.03.2009
Also mir ist egal was ich hier bisher gelesen habe. Ich fand das Buch sehr spannend. Die seitenlangen Charakterbeschreibungen ala Elisabeth George (die ich sehr schätze) vermisse ich keinesfalls. Diese Buch ist wie ein rasanter 90 Minuten Tatort, nur brutaler. Freue mich auf die filmische Umsetzung.

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