Louise Welsh

Die Autorin Louise Welsh, geb. am 1. Februar 1965 in London und aufgewachsen in Edinburgh, studierte 1985 bis 1990 Geschichte an der Universität Glasgow.
Danach betrieb sie acht Jahre lang mehr schlecht als recht ein Antiquariat, bevor sie ein zweijähriges Aufbaustudium in Kreativem Schreiben an den Universitäten von Glasgow und Strathclyde absolvierte. Seither widmet sie sich vor allem dem Schreiben. Nebenbei ist sie als Dozentin für Kreatives Schreiben am Anniesland College und an der Universität Glasgow und als Radio- und Fernsehmoderatorin tätig.
Seit 1995 veröffentlichte die Autorin Kurzgeschichten in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien. Der Durchbruch gelang ihr jedoch 2002 mit dem Roman »Dunkelkammer«, der vom ersten Verlag angenommen wurde, an den sie das Manuskript geschickt hatte und inzwischen in ca. 20 Sprachen übersetzt wurde.
Zu ihrem schriftstellerischen Schaffen zählen neben Scripts für diverse Fernseh- und Radioproduktionen auch mehrere Theaterstücke. 2009 schrieb sie außerdem das Libretto für die 15-Minuten-Oper »Remembrance Day« (Musik von Stuart McRae).
Die Zeit von April 2006 bis März 2007 verbrachte sie als Stipendiatin der »Villa Concordia« in Bamberg. Währenddessen arbeitete sie an einem Theaterstück und an ihrem 2009 erschienenen Roman »Das Alphabet der Knochen«.
Eine Verfilmung ihres Krimidebüts »Dunkelkammer« ist geplant. Die Rechte daran erwarb der Autor von Trainspotting, Irvine Welsh, der ein entfernter Cousin der Autorin ist.
Louise Welsh lebt zusammen mit der Autorin Zoë Strachan in Glasgow.

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