Und die Furcht gebiert den Zorn von Louise Penny

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel Dead Cold, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Limes.
Ort & Zeit der Handlung: Kanada, 1990 - 2009.

  • New York: St. Martin’s Minotaur, 2006 unter dem Titel Dead Cold. 314 Seiten.
  • München: Limes, 2008. Übersetzt von Andrea Stumpf & Gabriele Werbeck. ISBN: 978-3-8090-2517-7. 441 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2010. Übersetzt von Andrea Stumpf & Gabriele Werbeck. ISBN: 978-3-442-37507-3. 448 Seiten.

'Und die Furcht gebiert den Zorn' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Das malerische Künstlerdorf Three Pines in den Wäldern Kanadas bereitet sich auf ein friedliches Winterfest vor. Da zerstört ein grausiges Ereignis die dörfliche Idylle: Am Rande des alljährlich auf einem zugefrorenen See stattfindenden Curling-Wettbewerbs stirbt Cecilia de Poitiers – auf einem Metallstuhl, durch einen Stromschlag. War es ein tragischer Unfall oder ein heimtückisch geplanter Mord? Inspector Gamache trifft auf eine Mauer des Schweigens, keiner der Dorfbewohner will etwas bemerkt haben. Doch Armand Gamache weiß, dass hinter weißen Spitzengardinen oft dunkle Abgründe lauern. Denn niemand konnte die hartherzige Cecilia leiden – weder ihr stiller Ehemann noch ihr rückgratloser Liebhaber oder ihre Tochter Crie. Und ganz sicher kein einziger Einwohner von Three Pines. Bald gibt es mehr als genug Tatverdächtige – doch wer hat sich den makaberen Mord wirklich ausgedacht?

Ihre Meinung zu »Louise Penny: Und die Furcht gebiert den Zorn«

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Katja zu »Louise Penny: Und die Furcht gebiert den Zorn« 09.05.2010
Mein erstes Buch von Louise Penny war dieses und auch mein letztes von dieser Autorin.Louise Penny hat einen schönen Schreibstil,flüssig und feinfühlig.Bis überhaupt in diesem Buch etwas passiert, muss man die ersten 100 Seiten Einleitung überstehen,dann gibt es eine Blende und plötzlich ist eine Tote vorhanden,ohne das der Leser dieses miterlebt. Erst in der darauf folgenden Ermittlungsarbeit erlebt man das Mordgeschehen zusammengefasst.Die Menschen von Three Pines sind zum Teil überzeichnet und unreal,der ermittelnde Inspector Armand Gamache hat die Wirkung einer Schlaftablette. Ihm fehlt der Biss, um der schwerfällig und träge erzählten Story Geschwindigkeit zu verleihen.Die Auflösung ist vorhersehbar und wenig unspektakulär.Alles in allem ein wenig temporeiches Buch ,das eher schwerfällig daherkommt und von guter Krimikost weit entfernt ist.
Von mir gibts 40 °.
Krimi-Tina zu »Louise Penny: Und die Furcht gebiert den Zorn« 11.12.2009
Weihnachten in Three Pines. Es ist bitter kalt, was die Bewohner nicht dran hindert ihre diversen Weihnachtstraditionen zu leben. Und bei einer ebensolchen, dem jährlichen Curling Match geschieht ein Mord. Ein seltsam komplizierter Mord an einer Person, die, wie sich herausstellt, niemand wirklich leiden konnte. Somit findet Chefinspektor Gamache eine Menge Verdächtiger vor.
Wieder ein wunderbares Buch, dass einem Lust macht auf der Stelle nach Three Pines zu ziehen. Trotz der Kälte. So liebe- und humorvoll sind Ort und seine mehr oder weniger (meistens mehr) kauzigen Bewohner beschrieben. Ein Buch aus dem man ständig zitieren möchte.
Und es ist auch ein Vergnügen, Armand Gamache und seinem Team beim Ermitteln zuzusehen. Da macht es nichts, dass Kommissar Zufall gerne ein wenig eingreift und ganz generell der Ermittlungserfolg in erster Linie auf Gamaches Intuition beruht.
Leicht überzeichnet ist die Ermordete. Eine derart selbstsüchtige Person, die so völlig blind ist für ihre Wirkung auf Umgebung, gibt es wohl nur selten.
Ein wenig irritiert hat mich die im Hintergrund ablaufende Geschichte um die Auswirkungen des Handelns von Gamache in einem Fall in dem hohe Mitarbeiter der Sûreté verstrickt waren. Hier wird enorm viel angedeutet, auch andere Kollegen des Tema sind wohl in der einen oder anderen Art mit involviert, aber so richtig klar wird das alles nicht. Ich hoffe auf Aufklärung in Band 3 der schnellstmöglich her muss.
1 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
zwergfrosch zu »Louise Penny: Und die Furcht gebiert den Zorn« 17.10.2009
Louise Penny hat nach "Denn alle tragen Schuld" wieder einen ganz wunderbaren Krimi geschrieben. Man hat beim Lesen den kleinen Ort direkt vor Augen, fühlt den kalten Wind im Gesicht und hört den Schnee unter den Schuhsohlen knirschen. Die anschaulichen, lebendigen, ausführlichen und liebevollen Beschreibungen und Details machen Louise Pennys Bücher so schön.
Viel Zeit wird auf die Zeichnung der Figuren verwandt und neben all der dörflichen Beschaulichkeit kann man nie so ganz sicher sein, hinter welchem Mitmenschen ein böser Abgrund lauert und zu was die ach so netten Menschen von Three Pines fähig wären. Nicht nur einer von ihnen hätte ein Motiv die nicht sonderlich beliebte CC um die Ecke zu bringen und ehrlich gesagt würde man es auch keinem verübeln.
Gamache ermittelt gewohnt professionell und hat wieder Nichols zur Seite gestellt bekommen, was ein weiteres Kriegsfeld in diesem Buch eröffnet. Wird sie dieses Mal ordentliche Arbeit liefern und sich dem Team anpassen? Und der Fall Arnot geistert auch noch in den Köpfen herum und es ist nicht klar ob alle Mitarbeiter von Gamache loyal zu ihm stehen oder ob ein Maulwurf unter ihnen ist.
Ein toller Schmöker für die herannahende kalte Jahreszeit. Machen Sie es sich am Ofen bequem mit einer heißen Schokolade und genießen Sie.Buch und Getränk!
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