Jagd von Liza Marklund

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 unter dem Titel Lyckliga gatan, deutsche Ausgabe erstmals 2015 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden, 2010 - heute.
Folge 10 der Annika-Bengtzon-Serie.

  • Stockholm: Piratförlaget, 2013 unter dem Titel Lyckliga gatan. 413 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2015. Übersetzt von Anne Bubenzer & Dagmar Lendt. ISBN: 978-3-550-08061-6. 374 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2016. Übersetzt von Anne Bubenzer & Dagmar Lendt. ISBN: 978-3-548-28817-8. 374 Seiten.

'Jagd' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Journalistin Annika Bengtzon ist die Ermittlerin der Stunde. Annika Bengtzon gilt unter ihren Kollegen als tough und unbestechlich. Sie liebt ihre Arbeit als Reporterin. Als sie zur Villa des Politikers Ingemar Lerberg gerufen wird, betritt sie eine andere Welt: wertkonservativ, traditionell und gediegen. Auf den erfolgreichen Geschäftsmann wurde ein Anschlag verübt. Für die Journalistin ist er kein Unbekannter, denn ein durch die Presse hochgeputschter Steuerskandal hatte Lerberg zum Rücktritt gezwungen. Annika Bengtzon folgt bald schon einer ganz eigenen Theorie und bringt gegen alle Widerstände Licht in ein Dunkel aus Gier und Verlogenheit.

Ihre Meinung zu »Liza Marklund: Jagd«

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nati zu »Liza Marklund: Jagd« 14.02.2016
Nicht der beste Fall um Annika Bengtzon
Dies ist der 10. Fall um die Journalistin Annika Bengtzon und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Doch leider entsprach dieser Band nicht ganz meinen Erwartungen.Nina Hoffmann ist neu im Kommissariat von Kommissar Q und sollte eigentlich an einem Einführungskurs teilnehmen, doch ein neuer Fall kommt dazwischen. Ingemar Lerberg ist vor Jahren nach einem Steuerskandal aus der großen Politik zurückgetreten und betätigt sich nun als Unternehmer. Durch einen anonymen Notruf wird er brutal gefoltert in seinem Haus gefunden. Unklar ist, ob er die Misshandlungen überstehen wird. Eine Suche nach seiner Ehefrau Nora bleibt erfolglos, sie scheint spurlos verschwunden. Gemeinsam mit dem Praktikanten Valter Wennergren nimmt sich Annika auch dieses Falles an und versucht Hintergründe zu recherchieren.Wie in vielen Büchern der Annika Bengtzon-Reihe nimmt sich Liza Marklund eines aktuellen Themas an, hier ist es die Steuerhinterziehung. Durch die vielen Perspektivwechsel, die in einem anderen Stil verfasst wurden, erfährt der Leser mehr, als wenn nur aus einer Perspektive geschrieben wurde. Es gibt viele verschiedene Einschübe unter anderem von Nora Lemberg, Annikas Ex-Mann Thomas sowie von einem unbekannten Blogger, der Annikas Chef Anders Schymann wegen einer zwanzig Jahre zurückliegenden Dokumentation angreift. Doch in diesem Buch haben mich diese Wechsel teilweise sehr gestört und gleichzeitig verwirrt. Von daher bin ich ein wenig hin- und hergerissen, denn stellenweise hat mir das Buch gut gefallen bis wieder meine Verwirrtheit eintrat. Dieses viele Hin und Her machte sich auch auf meinen Lesefluss bemerkbar, der immer wieder durch die ständigen Wechsel gestört wurde.Trotz allem werde ich auch den nächsten Band um Annika Bengtzon lesen, da ich gespannt darauf bin wie sich ihr Privatleben weiterentwickelt.
brigitte zu »Liza Marklund: Jagd« 15.04.2015
Endlich wieder!
bin und bleibe ein Fan von Annika Bengtzon. Ihr Privatleben ist mindestens ebenso spannend wie die Kriminalfälle, die aufgelöst werden.
Sollte man unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen.
Schwieriger vielleicht für Marklund Neulinge, man muß sich an ihren Charakter erst ein bißchen gewöhnen. Das Umfeld in der Zeitung wird auch immer sehr informativ beschrieben!
leseratte1310 zu »Liza Marklund: Jagd« 06.04.2015
Der Geschäftsmann und konservative Politiker Ingemar Lerberg wurde grausam gefoltert in seinem Haus aufgefunden. Seine Frau ist verschwunden. Der Fall wird von Nina Hoffmann, die gerade bei der Kripo angefangen hat, bearbeitet. Dann gibt es einen weiteren Fall. Ein Obdachloser zeigt die gleichen Folterspuren. Wie hängen die beiden Fälle zusammen?
Seinerzeit hatte ein Artikel von Annika Bengtzon im Stockholmer Abendblatt dafür gesorgt, dass die Steueraffäre Lerbergs öffentlich wurde. Dadurch wurde seine Karriere beendet. Nun verfolgt Annika wieder ihre eigenen Theorien und stößt auf einen 20 Jahre alten Fall, der Ähnlichkeiten zu der heutigen Geschichte aufweist. Annikas Chef Anders Schyman sieht sich plötzlich von allen Seiten angegriffen.
Annika hat sich inzwischen von ihrem Mann Thomas getrennt und lebt in einer neuen Beziehung. Wir erfahren einiges über die Probleme dieser Patchwork-Familie, in der Annika nicht wirklich glücklich ist. Sie wirkt auf mich lange nicht mehr so tough wie in den früheren Bänden. Dennoch geht sie weiter ihren Weg, auch gegen Widerstände, wenn sie sich in einen Fall verbissen hat.
Nina Hoffmann wird in diesem Buch genauso viel Raum eingeräumt wie Annika Bengtzon. Aber Nina bleibt mir fremd, zu wenig weiß ich über sie und ihre Vergangenheit. Aber auch Annika würde mir fremd bleiben, wenn ich sie nicht aus den vorigen Bänden gut kennen würde.
Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen, aber viele Perspektivwechsel brachten hier nicht die erwartete Spannung. Die Leseprobe hat mich noch gefesselt, aber das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Für sich betrachtet mag es eine akzeptable Geschichte sein, aber in der Folge zu den anderen Bänden ist sie enttäuschend. Zuviel Privates der Protagonistinnen lenkte vom eigentlich Kriminalfall ab. Das abrupte Ende ist zwar nachvollziehbar, aber nicht befriedigend.
Nicht überzeugend.
subechto zu »Liza Marklund: Jagd« 31.03.2015
Wo ist Nora?

„Jagd“, der neue Thriller von Liza Marklund beginnt mit einem krassen Prolog: Ein Mann wird bestialisch gefoltert. Wie sich später herausstellt, handelt es sich um den ehemaligen Politiker Ingemar Lerberg, der wegen einer Steueraffäre zum Rücktritt gezwungen wurde. Zudem scheint Lerbergs Frau Nora spurlos verschwunden. Wo liegt das Motiv?
Danach lernen wir Nina Hoffman kennen. Sie war früher Polizistin und hat heute ihren ersten Arbeitstag bei der Kripo. Sie soll im Fall des Ex-Politikers ermitteln. Last but not least betritt die toughe Journalistin Annika Bengtzon vom „Abendblatt“ die Bühne. Wie immer kämpft Annika nicht nur für die Wahrheit und gegen das Verbrechen, sondern auch mit familiären Sorgen.
Gleich mehrere Handlungsstränge gilt es zu verfolgen. Am Anfang sind die vielen Perspektivwechsel etwas verwirrend, aber nach und nach gibt sich das. Die Jagd nach Nora erinnert an einen alten Fall, denn vor 20 Jahren ist schon einmal eine reiche Frau verschwunden. Annikas Chef Anders Schyman hatte damals für seine Reportage sogar einen Preis bekommen. Gibt es eine Verbindung?
Der Autorin ist erneut eine hochspannende Geschichte mit unterhaltsamen Einblicken in die Redaktion einer Zeitung und eine einfühlsame Darstellung der modernen Patchwork-Familie gelungen. Aber es geht auch um einen Blogger, Mobbing und Shitstorms. Zudem sind die bereits erwähnten Foltermethoden bestens recherchiert. Nichts ist wie es scheint. Die Auflösung ist überraschend und absolut stimmig.
Über das Wiedersehen mit Annika und Nina habe ich mich sehr gefreut. Nina Hoffman, war bereits in „Lebenslänglich“ in die Ermittlungen involviert. Annika lebt inzwischen mit Jimmy Halenius, dem Vorgesetzten ihres Ex-Mannes Thomas zusammen. Beide haben jeweils zwei Kinder, somit sind Probleme quasi vorprogrammiert. Und Thomas, der seit dem Verlust einer Hand in „Weißer Tod“ mit dem Schicksal hadert, kommt auf dumme Gedanken.
Doch so schön der Wiedererkennungswert und die Bezüge zu den früheren Folgen sind, so schwierig machen sie das aktuelle Buch für Neu-Einsteiger. Stammleser werden begeistert sein, Neulinge eher enttäuscht und gelangweilt. Ich bin ein großer Fan dieser Reihe, daher bin ich schon gespannt auf den nächsten Fall mit Nina, Annika und ihrem cleveren Praktikanten Valter.

Fazit: Spannende Fortsetzung einer lesenswerten Serie!
Baerbel82 zu »Liza Marklund: Jagd« 31.03.2015
Wo ist Nora?

„Jagd“, der neue Thriller von Liza Marklund beginnt mit einem krassen Prolog: Ein Mann wird bestialisch gefoltert. Wie sich später herausstellt, handelt es sich um den ehemaligen Politiker Ingemar Lerberg, der wegen einer Steueraffäre zum Rücktritt gezwungen wurde. Zudem scheint Lerbergs Frau Nora spurlos verschwunden. Wo liegt das Motiv?
Danach lernen wir Nina Hoffman kennen. Sie war früher Polizistin und hat heute ihren ersten Arbeitstag bei der Kripo. Sie soll im Fall des Ex-Politikers ermitteln. Last but not least betritt die toughe Journalistin Annika Bengtzon vom „Abendblatt“ die Bühne. Wie immer kämpft Annika nicht nur für die Wahrheit und gegen das Verbrechen, sondern auch mit familiären Sorgen.
Gleich mehrere Handlungsstränge gilt es zu verfolgen. Am Anfang sind die vielen Perspektivwechsel etwas verwirrend, aber nach und nach gibt sich das. Die Jagd nach Nora erinnert an einen alten Fall, denn vor 20 Jahren ist schon einmal eine reiche Frau verschwunden. Annikas Chef Anders Schyman hatte damals für seine Reportage sogar einen Preis bekommen. Gibt es eine Verbindung?
Der Autorin ist erneut eine hochspannende Geschichte mit unterhaltsamen Einblicken in die Redaktion einer Zeitung und eine einfühlsame Darstellung der modernen Patchwork-Familie gelungen. Aber es geht auch um einen Blogger, Mobbing und Shitstorms. Zudem sind die bereits erwähnten Foltermethoden bestens recherchiert. Nichts ist wie es scheint. Die Auflösung ist überraschend und absolut stimmig.
Über das Wiedersehen mit Annika und Nina habe ich mich sehr gefreut. Nina Hoffman, war bereits in „Lebenslänglich“ in die Ermittlungen involviert. Annika lebt inzwischen mit Jimmy Halenius, dem Vorgesetzten ihres Ex-Mannes Thomas zusammen. Beide haben jeweils zwei Kinder, somit sind Probleme quasi vorprogrammiert. Und Thomas, der seit dem Verlust einer Hand in „Weißer Tod“ mit dem Schicksal hadert, kommt auf dumme Gedanken.
Doch so schön der Wiedererkennungswert und die Bezüge zu den früheren Folgen sind, so schwierig machen sie das aktuelle Buch für Neu-Einsteiger. Stammleser werden begeistert sein, Neulinge eher enttäuscht und gelangweilt. Ich bin ein großer Fan dieser Reihe, daher bin ich schon gespannt auf den nächsten Fall mit Nina, Annika und ihrem cleveren Praktikanten Valter.

Fazit: Spannende Fortsetzung einer lesenswerten Serie!
c-bird zu »Liza Marklund: Jagd« 23.03.2015
Wo ist Nora?

Es ist bereits der 10. Band um die Journalistin Annika Bengtzon, doch leider auch einer der schwächsten.
Annika Bengtzon, Journalistin beim“ Abendblatt“ wird zur Villa des ehemaligen Spitzenpolitikers Ingemar Lerberg gerufen. Hier wurde Lerberg auf grausame Art und Weise gefoltert und mehr tot als lebendig zurückgelassen. Vom Täter keine Spur, ebenso wie von seiner Frau Nora. Lerberg war eine bekannte Persönlichkeit, bis ein durch die Presse hochgeputschter Steuerskandal ihn zum Rücktritt zwang. Seitdem führte er mit seiner viel jüngeren Frau Nora und zwei Kindern eine Bilderbuchehe.

Annika nimmt ihre eigenen Ermittlungen auf. Gleichzeitig ermittelt natürlich die Polizei in dem Fall. Neu dabei ist Nina Hoffman, die Annika schon von früher kennt.
Doch Anders Schyman, der Chef Annikas hat noch eine weitere Aufgabe für sie. Ein Blogger macht ihm das Leben schwer. Seine Behauptung: Schyman habe seine Reportage vor 18 Jahren, für die er mit einem der höchsten Journalistenpreise geehrt wurde, sei gefälscht. Darin ging es um das Verschwinden der Milliardärin Viola Söderland. Schyman bewies darin, dass die Milliardärin nicht getötet wurde, sondern sich abgesetzt hat. Somit wurde die Lebensversicherung nicht an ihre Kinder ausbezahlt. Und nun ist erneut eine reiche Frau verschwunden…

In ihrem 10. Fall tritt Annika etwas in den Hintergrund. Nina, die Polizistin, gerade neu bei der Kripo, ist eigentlich die ermittelnde Person. Ihr Hintergrund gibt ein paar Rätsel auf, die auch leider bis zum Schluss nicht ganz geklärt werden.
Der Einstieg in das Buch ist sehr spannend, doch die Spannung verlor sich immer mehr. Ständig wechselnde Perspektiven sorgen normalerweise für eine zunehmende Spannung, doch in diesem Fall empfand ich dies eher verwirrend, da man oft nicht gleich wusste, aus welcher Perspektive nun erzählt wird.
Annikas Privatprobleme nehmen auch in diesem Band wieder Raum ein. Seitdem sie mit dem Chef ihres Ex-Mannes zusammenlebt, zofft sie sich ständig mit seiner Tochter Serena.

Insgesamt eher enttäuschend. Ich hatte mir mehr versprochen. Bleibt nur die Hoffnung, dass mit Band elf wieder alles besser wird…
SusanneL. zu »Liza Marklund: Jagd« 22.03.2015
Inhaltsangabe:

Ein anonymer Hinweis bringt die Polizei zur Villa des ehemalige Spitzenpolitikers Ingemar Lerberg. Dieser wird dort mehr tot als lebendig aufgefunden, er wurde grausam gefoltert, seine Frau Nora ist verschwunden. Liegen die Hintergründe für die Tat in einem einige Zeit zurück liegenden Steuerskandal? Aber wie soll das Verschwinden seiner Frau damit zusammen hängen? Annika Bengtzon, Journalisten des „Abendblatts“ bekommt vom Chefredakteur persönlich den Auftrag, sich des Falles anzunehmen und zu berichten – vielleicht erweist es sich als Vorteil, dass sie mit einer der ermittelnden Polizeibeamten bekannt ist, denn mit Nina Hoffman hat sich schon einmal ihr Weg gekreuzt. Chefredakteur Schyman hat noch einen zweiten Auftrag für Annika: ein anonymer Blogger wirft ihm vor, dass eine von ihm vor 18 Jahren produzierte Reportage gefälschte Informationen enthält und er sich die dafür erhaltene Auszeichnung ohne Berechtigung erschlichen habe. Annika soll diesen alten Fall neu aufrollen und die Fakten prüfen. Das ist viel Arbeit für Annika, denn bald wird noch ein zweites Folteropfer gefunden und ihre eigene familiäre Situation beginnt, an ihren Nerven zu zerren, denn mit ihrer Stieftochter Serena gerät sie immer öfter in Streit ...

Das Buch ist der 10. Band der Annika-Bengtzon-Reihe
1. Olympisches Feuer
2. Studio 6
3. Paradies
4. Prime Time
5. Der rote Wolf
6. Nobels Testament
7. Lebenslänglich
8. Kalter Süden
9. Weißer Tod

Der erste Satz:

„Ein Mensch kann nur ein gewisses Maß an Schmerzen ertragen.“

Meine Meinung zum Buch:

Dieser Band hat mich wieder restlos davon überzeugt, dass Liza Marklund auch über eine lange Buchreihe hinweg Qualität und Spannung halten kann. Die Autorin erzählt hier eine großartige Geschichte, die von der ersten Seite an spannend ist und ich habe, obwohl meine Lesezeit gerade sehr knapp bemessen ist, das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen.

Die anfangs recht geradlinig aussehende Geschichte entwickelt sich mit der Zeit zu einem verzwickten Fall, dessen Wurzeln sehr viel weiter zurück liegen, als es am Anfang aussieht. Schritt für Schritt erschließt sich die Lösung, bei der es um Scheinfirmen, Geldwäsche, Auftragsmorde und Pressemanipulationen geht.

Ganz nebenbei erfährt der Leser wie immer in den Büchern von Liza Marklund auch etwas über die Gesellschaft und die Presselandschaft in Schweden. Gut gefallen haben mir die Gedanken zur Verantwortung der Redakteure bzw. der Presse im Allgemeinen. Diese Themen stehen nicht im Mittelpunkt der Geschichte, sind aber eine interessante Würze.

Annika Bengtzon kommt mir in dieser Geschichte sympathischer vor als in manchen anderen Büchern. Dort erschien sie mir oft ruppig und unhöflich, hier scheint sie zumindest im privaten Bereich weicher zu werden und zeigt auch mal Schwächen. Doch im Beruf ist sie immer ein absoluter Profi, und sie weiß genau, wie man an Informationen kommt und kann darüber berichten.

Fast zur zweiten Hauptperson wird die Ermittlerin Nina Hoffman. Aus deren Sicht erfährt der Leser alles über die laufenden Ermittlungen. Nina Hoffman ist in ihrem Bereich ebenso Profi wie Annika Bengtzon und ich hoffe, dass sie in den nächsten Büchern auch noch erscheinen darf.

Eine große Rolle spielt auch wieder Anders Schyman, Annikas Chefredakteur. Er ist das Opfer einer Internetkampagne und seine Reaktionen darauf sind sehr nachvollziehbar: Panik, Wut, Resignation und schließlich doch mutiges Entgegentreten, er ist schließlich nicht umsonst Chefredakteur geworden. Seine Presseerklärung am Ende der Geschichte hat mich sehr beeindruckt.

Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben – einige Dinge daraus werden meine Gedanken noch eine Weile beschäftigen.

Mein Fazit: Buchtipp!
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