Shiver von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 2006
unter dem Titel Shiver,
deutsche Ausgabe erstmals 2007
bei Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Louisiana / New Orleans, 1990 - 2009.
Folge 3 der New-Orleans-Serie.
- New York: Kensington Books, 2006 unter dem Titel Shiver. 421 Seiten.
-
München: Knaur, 2007.
Übersetzt von Elisabeth Hartmann.
ISBN:
978-3-426-66263-2. 584 Seiten. -
München: Knaur, 2008.
Übersetzt von Elisabeth Hartmann.
ISBN:
978-3-426-63669-5. 584 Seiten.
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[Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2007.
Gesprochen von Franziska Pigulla.
ISBN:
3-7857-3327-5. 6 CDs.
'Shiver' ist erschienen als
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In Kürze:
Der Todesschrei ihrer Mutter Faith klingt Abby noch immer in den Ohren, auch wenn es schon zwanzig Jahre her ist, seit diese aus dem Fenster ihres Zimmers in den Tod sprang. Ihre düsteren Erinnerungen erhalten neue Nahrung, als eine unheimliche Mordserie New Orleans erschüttert. Denn alle Morde stehen in einer seltsamen Verbindung zu jener Nervenheilanstalt, in der Abbys Mutter ihrem Leben ein Ende setzte. Dort, versteckt in den Kellergewölben, hat sich der Killer sein Reich geschaffen. Er will die Sünden der Vergangenheit rächen – und Abby wird zur Zielscheibe seines Wahns …
Das meint Krimi-Couch.de: »Publikumswirksame Fließbandware«
Krimi-Rezension von Wolfgang Weninger überspringen
Im Krankenhaus Our Lady of Virtues stürzt sich die von Verfolgungswahn und Depressionen gepeinigte Faith Chastain vor den Augen ihres Mannes und ihrer Töchter aus dem Fenster ihres Zimmers im zweiten Stock. Oder wurde sie gestoßen?
Ihre jüngere Tochter Abby hat sich von diesem Erlebnis in den letzten zwanzig Jahren nicht erholen können. Obwohl das Krankenhaus selbst nur mehr eine Ruine ist und demnächst abgerissen werden soll, wohnen noch einige Nonnen im angeschlossenen Kloster. Eine davon ist die Tante von Detective Reuben Montoya. Dieser beginnt bei und gegen Abby zu ermitteln, als ihr Ex-Mann, der Radiomoderator Luke grausam ermordet wird, gleichzeitig mit der jungen Mary LaBelle, die ihr Leben dem Herrn verschrieben hat und demnächst in den Orden Our Lady of Virtues als Novizin eintreten wollte.
Und der Killer mordet weiter. Immer werden ein Mann und eine Frau, die Kontakt zum alten Krankenhaus hatten, gemeinsam umgebracht und so führen alle Fäden in die Nervenklinik und damit auch indirekt zum geheimnisvollen Tod von Abbys Mutter. Abby will sich von diesem Fluch lösen und beginnt zu ermitteln, wobei sie natürlich ins Blickfeld des grausigen Mörders gerät und Montoya fürchtet, dass auch sie als Zielscheibe für den Täter gilt. Er will Abby beschützen und die beiden kommen sich dabei menschlich immer näher – aber auch der Killer sucht diese Nähe …
Shiver – Meine Rache wird euch treffen hat der Knaur-Verlag als Hardcover auf den Markt gebracht und die amerikanische Erfolgsautorin Lisa Jackson, deren fast 600 Seiten starkes Buch von Elisabeth Hartmann aus dem Amerikanischen übersetzt wurde, versucht damit auf dem deutschen Buchmarkt einen Bestseller zu landen. Und bei der gelungenen Aufmachung des Buches ist es auch sicher ein Blickfang in den Buchläden.
Frau Jackson serviert uns in der Figur der Abby Chastain eine sympathische junge Frau, die ihre Psychosen kultiviert und somit prädestiniert als Opfer für einen ebenso psychotischen Unbekannten ist. Und dieser Mann mordet für den Leser bis ins kleinste Detail nachvollziehbar Männlein und Weiblein paarweise und betätigt sich gleichzeitig als Stalker bei Abby Chastain. Das allein sollte schon genügend Spannung bieten, tut es aber nur bedingt. Denn die Autorin bedient sich so ziemlich jeden platten Klischees bei der Charakterisierung ihrer Hauptdarsteller.
Detective Montoya ist der schüchterne Cop mit Muskeln, die unter dem T-Shirt spannen und einem Hintern, der alle Frauen schwach werden lässt. Und Abby Chastain steht ihm mit ihren weiblichen Attributen um nichts nach. Also ist es kein Wunder, dass die beiden sexuell ausgehungerten Körper im jeweils anderen die feuchten Träume ihrer schlaflosen Nächte sehen und an nichts Anderes mehr denken können.
Und natürlich gibt es den verrückten Mörder, der seine Opfer kidnappt und massakriert, wenn er nicht gerade durch die Ruinen des Krankenhauses schleicht und sich an seinen Phantasien von Faith und Abby aufgeilt, um damit die Spannung systematisch zu steigern, wenn er sich vorstellt, was er mit Abby anstellen wird.
Spannung kann man dem Roman bestimmt nicht absprechen und die Handlung ist sehr ordentlich konstruiert, so dass man mit der logischen Auflösung wirklich bis zum Schluss warten muss. Die Sprache ist leicht und flüssig und deshalb stellt die ganze Geschichte keine sonderlichen Ansprüche an der Leser. Knaur hat mit Shiver wieder ein Mal einen amerikanischen Dutzendkrimi ins Programm genommen, der alle Merkmale publikumswirksamer Fließbandware beinhaltet und somit garantiert seinen Leserkreis finden wird.
Wolfgang Weninger, Mai 2007
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| Yasmin zu »Lisa Jackson: Shiver« | 24.01.2011 |
|---|---|
| Christl zu »Lisa Jackson: Shiver« | 08.01.2011 |
| Conny zu »Lisa Jackson: Shiver« | 15.08.2010 |
| Maike zu »Lisa Jackson: Shiver« | 14.02.2010 |
| bibi zu »Lisa Jackson: Shiver« | 24.01.2010 |
| Mrs.Lioncourt zu »Lisa Jackson: Shiver« | 23.09.2009 |
| yvonne zu »Lisa Jackson: Shiver« | 30.08.2009 |
| Karin zu »Lisa Jackson: Shiver« | 17.08.2009 |
| Tina zu »Lisa Jackson: Shiver« | 16.08.2009 |
| NickSch zu »Lisa Jackson: Shiver« | 14.05.2009 |
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