Tod eines Mäzens von Lindsey Davis

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel Ode to a Banker, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Rom, -800 - 699 (Antike).

  • London: Century, 2000 unter dem Titel Ode to a Banker. 305 Seiten.
  • München: Knaur, 2003. Übersetzt von Susanne Aeckerle. ISBN: 3-426-66106-3. 431 Seiten.
  • München: Knaur, 2005. Übersetzt von Susanne Aeckerle. ISBN: 3-426-62944-5. 572 Seiten.

'Tod eines Mäzens' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Falco kann es einfach nicht lassen: Der erste Privatdetektiv der Weltgeschichte gerät wieder einmal in einen Fall, der ihn Kopf und Kragen kosten kann!

Marcus Didius Falco, Privatdetektiv aus Leidenschaft und Freizeitpoet, hält eine private Lesung für seine Familie und Freunde ab. Plötzlich taucht Aurelius Chrysippus, ein reicher griechischer Bankier und Mäzen hoffnungsvoller Autoren, auf und bietet Falco an, sein Werk zu veröffentlichen. Für Falco die lang erwartete Chance, dichterischen Ruhm zu erwerben? Doch als er seinen Gönner in dessen Gemächern aufsucht, wird er unversehens mal wieder in einen scheußlichen Mordfall verstrickt. Und natürlich bekommt ausgerechnet er den Auftrag, diesen aufzuklären …

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anath zu »Lindsey Davis: Tod eines Mäzens« 16.11.2010
Nun ja, eben ein Falco. Am Anfang etwas langatmig, aber das braucht es auch, um so richtig auf das Sujet einzustimmen - diesmal ist es das Verlagswesen , angeblich im alten Rom. Und es mag auch sein, daß Bücher/ Schriftrollen damals tatsächlich auf diese Art hergestellt und verkauft wurden. Allerdings könnte dieser Roman auch problemlos im 19., 20. oder 21. Jahrhundert spielen, mit exakt der gleichen story und denselben Protagonisten. Mit Histo-Krimi hat das irgendwie nur noch wenig zu tun. Dabei schätzte ich bisher gerade die Falco - Krimis (bis auf die eine oder andere Ausnahme) dafür, daß sie eben nicht in einer beliebigen anderen Zeit spielen könnten. Ich glaube aber , großen Anteil daran, daß ich dieses Buch kritischer sehe, hat die Sprache.
Falco wird ja vom Verlag als "Detektiv mit der großen Klappe" vorgestellt. Die hat er auch, nur wird die Kodderschnauze immer moderner, schwelgt in Begriffen, die eben ganz sicher nicht in der lateinischen Sprache zu Hause sind. Es wird einfach zu viel. Ein wenig davon gibt in meinen Augen so einem Rom- Krimi eine pikante Würze. Zuviel ist...eben zuviel.
Trotzdem hat das Buch Spannung in gewohnter Qualität bieten, und auch einen richtigen Krimnalfall ( im Gegensatz zum vorhergehenden "Eine Jungfrau zuviel ").
Alles in allem gut zu lesen, animiert zum Mitschnüffeln, brauchbare Krimi-Kost, das "Histo" laß ich hier mal weg.
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