Eisenhand von Lindsey Davis

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1992 unter dem Titel The Iron Hand of Mars, deutsche Ausgabe erstmals 1994 bei Eichborn.
Ort & Zeit der Handlung: Germanien, -800 - 699 (Antike).

  • London: Hutchinson, 1992 unter dem Titel The Iron Hand of Mars. 305 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Eichborn, 1994. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 3-8218-0209-X. 493 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1997. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 3-426-63042-7. 463 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2000. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 3-426-71146-X. 463 Seiten.

'Eisenhand' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Der gewitzte römische Privatdetektiv Marcus Didius Falco, der schon in früheren Romanen der britischen Autorin Lindsey Davis aufgetreten ist, agiert diesmal in Germanien. Offiziell soll er im Auftrag Kaiser Vespasians der siegreichen 14. Legion eine Belohnung überbringen, in Wirklichkeit aber einen entführten römischen Offizier aus den Händen der Germanen befreien. Seine Recherchen führen ihn nach Xanten, Trier, Mainz, Koblenz, Bonn, Köln und in die düsteren germanischen Urwälder.

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anath zu »Lindsey Davis: Eisenhand« 13.05.2008
Nun hat es Marcus Didius Falco also ins finstere, aufrührerische Germanien verschlagen ! Und er hat von ganz,ganz oben gleich mehrere Aufträge mitgekriegt. So soll er nach einem von den Germanen entführten hohen Offizier suchen, Kontakt zu einer berühmten Seherin aufnehmen, nach einem untergetauchten Aufrührer suchen und außerdem noch die Loyalität der XIV. Legion untersuchen. Auch für Falco ein ganz schöner Brocken den er allein kaum bewältigen kann. Aber da ist ja noch Helenas jüngerer Bruder, der sich voll Eifer mit ins Abenteuer stürzt.

Meines Erachtens nach ein echter Fehltritt unter den Falco-Büchern. Das Buch ist durchaus spannend, in gewohntem Falco-Schnodderton geschrieben, auch mal witzig. Ich hatte also meinen Spaß beim Lesen und Lindsey Davis ist ganz sicher eine Erzählerin, die ihre Leser in den Bann zieht. Aber die Schreibqualität täuscht nicht über die inhaltlichen Mängel hinweg. Zwar gibt es auch den einen oder anderen Mord, Falco teilt dem Leser auch seine Denkergebnisse dazu mit, eine Ermittlung im eigentlichen Sinne gibt es jedoch nicht. Vielmehr ist dies ein Abenteuerroman und wahrscheinlich muß jeder "erste Detektiv der Weltgeschichte" - egal ob er Falco oder Metellus heißt - mal nach Germanien, aber das ganze Buch rangiert so am Rande des Unwahrscheinlichen, basiert auf so wenig Fakten, daß es wohl eher in den Bereich der Phantasy gehört.
Nicht mein Liebling aus der Reihe und nur zu empfehlen, wenn man die Reihe komplett haben will.
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