Die Zahlen der Toten von Linda Castillo

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Sworn to Silence, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Fischer.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Ohio, 1990 - 2009.
Folge 1 der Kate-Burkholder-Serie.

  • New York: Minotaur Books, 2009 unter dem Titel Sworn to Silence. ISBN: 978-1615231072. 321 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2010. Übersetzt von Helga Augustin. ISBN: 978-3-596-18440-8. 430 Seiten.

'Die Zahlen der Toten' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den »Schlächter« nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?
Für Kate steht jetzt alles auf dem Spiel: Sie muss den Mörder so schnell wie möglich finden. Doch dann muss sie auch ein Geheimnis preisgeben, das sie ihre Familie und ihren Job kosten könnte.

Ihre Meinung zu »Linda Castillo: Die Zahlen der Toten«

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Schoko-Eis zu »Linda Castillo: Die Zahlen der Toten« 02.09.2014
Vielleicht ist man durch die Grausamkeiten anderer Autoren schon zu abgehärtet, aber ich finde das Buch langweilig. Mal abgesehen von den wirklich grausam zu Tode gekommenen Leichen, dümpelt das Buch so vor sich hin. Spannung wird nicht wirklich erzeugt. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt "Und wann passiert jetzt mal etwas spannendes?"
Chrisu zu »Linda Castillo: Die Zahlen der Toten« 11.05.2014
"Die Zahlen der Toten" ist der Beginn einer Serie von Linda Castillo. Die Hauptprotagonistin ist Kate Burkholder, sie ist Polizeichefin in Painters Mill. Das ganze beginnt mit dem Fund einer weiblichen Leiche, die nackt, verstümmelt und mit einer römischen Zahl auf ihrem Unterbauch gefunden wird. Ach ja und ihr wurde die Kehle durchgeschnitten und daraufhin ist sie ausgeblutet. Dieses Szenario erinnert Kate an die Vergangenheit, 16 Jahre zurück geht die Erinnerung und wirft sie in ein Dilemma. Denn der "Schlächter" wurde, glaubt sie, von ihr damals ermordet. Aber keiner weiß davon. Dieser Thriller bietet von Anfang an viel Spannung. Man stürzt hinein in das Geschehen, aber nicht nur das, auch in eine andere Welt, da Kate eine Amische ist, die als Jugendliche mit einem "Bann" belegt wurde. Wirklich faszinierend und interessant geschrieben, auch wenn ich schon bald den "Täter" im Visier hatte, aber das war dem Geschehen nicht abträglich. Einfach eine Genuß und eine MUSS für jeden Thriller-Fan. Und ich werde mir auch die anderen Teile noch besorgen.
SusanneL. zu »Linda Castillo: Die Zahlen der Toten« 25.02.2013
Inhaltsangabe:

Painters Mill, Ohio, ist ein verschlafenes Provinzstädtchen, in dem die Polizei eher mit entlaufenen Rindern zu tun hat als mit Verbrechern. Als eine Frauenleiche in einem Feld entdeckt wird, reagiert die örtliche Polizeichefin Kate Burkholder trotzdem wie ein Profi. Was allerdings nur wenige wissen: die Art, wie die Tote zugerichtet wurde, erinnert Kate an einen Vorfall aus ihrer Jugend, als sie noch zu den Amischen gehörte, bevor sie sich deren Ordnung widersetzt hatte – auch damals wurden tote Frauen gefunden, die an ihrem Körper die gleichen Male trugen. Ist der „Schlächter“ wieder zurück gekehrt? Kate ermittelt mit ihrem Team, doch es werden weitere Tote gefunden und die Stadtverordneten und das FBI brauchen schnellere Ergebnisse. Kate muss sich damit zwei Kämpfen stellen: einmal gegen den Täter und einmal gegen ihre Vorgesetzten ...

Der erste Satz:

„Mit sechs hatte sie aufgehört, an Monster zu glauben, und ihre Mutter musste abends nicht mehr unterm Bett und im Schrank nachsehen.“

Meine Meinung zum Buch:

Ein spannender Thriller, der allerdings etliche Klischees bedient.

Am besten gefiel mir in diesem Buch die Hauptperson Kate Burkholder. Kate ist eine noch ziemlich junge Polizeichefin mit einer spannenden Vergangenheit. Ihre Eltern und Geschwister gehören zu den Amischen – einer christlichen Glaubensgemeinschaft, die heute noch lebt wie es vor Jahrhunderten Brauch war. Kate verließ die Gemeinschaft als junge Frau und es ist einfach interessant zu lesen, was passiert, wenn sie in dienstlichen Belangen wieder in die alte Gemeinschaft zurückkehrt. Privat darf sie keinen Kontakt mehr mit ihren Geschwistern pflegen, denn als Abtrünnige steht sie unter „Bann“. Kate Burkholder ist sehr glaubwürdig dargestellt und sicherlich eine Person, über die ich noch weitere Geschichten lesen könnte – ihre Charakterisierung verspricht mir einiges.

Leider hat die Geschichte an sich ein paar Schwächen. Einerseits beobachte ich seit einiger Zeit, dass sich Thrillerautoren gegenseitig mit Grausamkeiten zu überbieten scheinen. Langsam überrascht mich gar nichts mehr, was man Opfern antun kann. In meinen Augen sollte sich das Thriller-Feeling aus einer spannenden Handlung ergeben und nicht aus ausgefeilten Folterinstrumenten.

Als etwas überzeichnet habe ich die Figur des FBI-Mannes John Tomasetti empfunden. Ich fand ihn zwar auch interessant dargestellt, aber sein Vergangenheits-Trauma erschien mir einfach zu plakativ – siehe den vorangegangenen Abschnitt.

Es ist schwierig, meine Kritikpunkte herauszustellen, ohne zuviel vom Inhalt zu verraten. In meinen Augen benutzt die Autorin zu viele Klischees.

Trotzdem hat mir das Buch einige spannende Lesestunden bereitet. Wer nicht zu hohe Ansprüche an Thriller stellt, ist mit diesem Buch gut bedient. Da diese Geschichte die erste um Kate Burkholder ist, könnte es durchaus sein, dass der zweite Band, an dem die Autorin wohl gerade schreibt, besser wird und dann eine echte Empfehlung wert ist.
Webster zu »Linda Castillo: Die Zahlen der Toten« 07.09.2012
Sicher kein Fehlgriff. Kann man mal lesen. Roman war aber maximal GUT habe absolut nichts GENIALES gefunden. Sicherheitshalber mal eine Spoilerwarnung! Ich bin immer wieder erstaunt, wie man ein Buch nicht nur mit der überwiegend unnötigen Beschreibung der Gefühlswelt künstlich strecken kann. Die Leute können sich einen Großteil des Buches nur schwer kontrollieren und müssen Seitenweise um Mitgefühl und gegen Übelkeit kämpfen. Das dann bei jeder Leiche und jeder Erinnerung, bei jedem Zeugen und jedem Ermittler zu bringen schlaucht ganz schön. Wenn man davon mal absieht erwarte ich mir von der Polizeichefin schon, dass sie nicht so eindimensional denkt. Selbst betroffen oder nicht. Nach 16 Jahren verschwendet sie nach dem schwierigen Wiederauffinden seiner Leiche erstmals Gedanken daran, dass ihr Angreifer nicht der Killer sein könnte. Ernsthaft? Wenn man seine Beschreibung hört, hätte man diese Möglichkeit schon vorher in Betracht ziehen müssen - aber man muss ja ein paar hundert Seiten füllen und da kommt eine Hauptdarstellerin die sich der Lösung versperrt natürlich gelegen. Denn nach diesen paar hundert Seiten geht es plötzlich blitzschnell und sie löst den Fall auf wenigen Seiten mit Google. Für diese Leistung wird sie dann auch noch gefeiert, denn nur unsere Heldin kann natürlich darauf kommen, im Internet nach ähnlichen Fällen zu suchen. Ohje. Sie stößt überraschenderweise auf den Killer, den der aufmerksame Leser schon nach der Hälfte des Buches erahnen kann, denn wie das immer so ist wird sein Charakter als einziger etwas schärfer gezeichnet als die der beiden Ermittler. Das Ende lässt danach zwar auch noch etwas auf sich warten, bietet aber keine Wendung mehr und wird nach bekanntem Schema abgearbeitet.
Castillofan zu »Linda Castillo: Die Zahlen der Toten« 15.08.2012
Meine Meinung zu diesem Buch ist : GENIAL !! Es ist super spannend geschrieben, man weiß bis zum Schluss nicht wer der Täter eigentlich ist und die Grausamkeit ist so genau beschrieben, dass ich beim Lesen Gänsehaut bekam. Habe das Buch an 2 Tagen durchgelesen und habe es einfach nicht mehr aus der Hand legen können. Auch Castillos weitere Werke kann ich nur empfehlen ! Nur sind die Bücher nichts für schwache Nerven.
Modestus zu »Linda Castillo: Die Zahlen der Toten« 23.07.2012
Mal wieder ein Krimi, der nicht in Deutschland spielen könnte, da die Handlung nur mit den amerikanischen Zuständigkeitsrangeleien und Polizeipolitik funktioniert. (Der Stadtrat setzt den Polzeichef ein!?)
Das Buch ist insgesamt sehr spannend und unterhaltsam. Die Hauptcharaktere sind sehr glaubwürdig gezeichnet und symphatisch.

Ein guter Krimi. Von mir 85 Grad!
Laura zu »Linda Castillo: Die Zahlen der Toten« 24.04.2012
Liebe Krimicouch-Leser,
Linda Castillos Roman "Die Zahlen der Toten" kann ich wärmstens weiterempfehlen! Mir gefällt ihr Schreibstil, die aufregenden, sowie glaubhaften Charaktere und natürlich, dass sich die Spannung bis zur letzten Seite hält!

Besonders gut fand ich die Idee mit den Amish-People, weil sie trotz den negativen Geschichten, die in der Welt über die Amish rumgehen, die Distanz zu dieser Glaubensgruppe hält und sie immer respektiert! In keinster Weise nimmt sie die Amish - People mit diesem Buch "aufs Korn". Im Gegenteil, sie hat eher gezeigt, dass die eigentlichen Ziele und Werte der Amishen positiv sind!

Eigentlich ist das Buch, aufgrund der beschriebenen Gewaltszenen, bzw. Leichenfund-Beschreibungen, ziemlich krass, aber trotzdem hatte ich sofort das Gefühl, mich nicht in einem brutalen "CodyMC-Fayden" - Buch zu befinden. Denn trotz des Mörders, der in dieser Stadt zuschlägt, ist nicht alles schlecht und es wird nicht alles nur negativ dargestellt! (Im Gegensatz zu allen CodyMcFayden-Büchern, in denen grundsätzlich alle Menschen Monster sind).

Ich habe mir ihr nächstes Buch schon bestellt und hoffe, dass es genauso gut wird wie dieser Glückstreffer,

viele Grüße und viel Spass beim Lesen
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Dante. zu »Linda Castillo: Die Zahlen der Toten« 11.03.2012
Zum Inhalt:

Officer T.J. Banks ist des Nachts in Painters Mill unterwegs, um entlaufene Kühe einzufangen und entdeckt eine Leiche an einem Feldweg. Scheinbar hat man der Toten die Kehle aufgeschnitten und sie wie bei Schlachtvieh ausbluten lassen. Als Chief Kate Burkholder am Tatort eintrifft ist sie vom Anblick der Toten sichtlich schockiert. Bei der Inspektion der Leiche wird zudem festgestellt, das der Toten römische Zahlen auf den Bauch geritzt würde. Das Procedere erinnert Kate Burkholder an die Mordserie des „Schlächters“, die sich während ihrer Kindheit abspielte. Eine Serie, die abrupt endete ohne jeweils aufgedeckt zu werden.

Die Ermittlungen in diesem Fall gestalten sich für Kate alles andere als einfach. Nachdem sie anfänglich versucht ohne Hilfe von Außen zu Recht zu kommen gerät Kate nach einem weiteren Mord zunehmend unter Druck. So erhält sie Unterstützung von John Tomasetti einem BCI – Agenten, der auf der „Abschussliste“ steht und, so hofft man, an diesem Fall scheitern wird.

Fazit:

Mit Kate Burkholder und John Tomasetti hat die Autorin ein prima Ermittlungsduo geschaffen. Beide Charaktere wirken auf Anhieb sympathisch und lebensnah. Auch die Beschreibungen der Umgebung und Gegebenheiten sind wirklich gelungen. Die Geschichte liest sich durchgehend spannend und fließend mit gut dosierten Spannungseinlagen, sodass der Nachfolgeroman ein absolutes Muss ist. Ein wirkliches Lesevergnügen!
Mel.E zu »Linda Castillo: Die Zahlen der Toten« 15.01.2012
Der Schlächter is back!
Vielleicht hätte ich erst "Zahlen der Toten" lesen sollen und erst dann "Blutige Stille"? Denn auch, wenn dieser Thriller wirklich genial ist und von Anfang an fasziniert, war der zweite Teil rund um Kate Burkholder um einiges blutiger und aufregender für mich. In "Zahlen der Toten" lernen wir Kate kennen und erfahren, was dazu geführt hat, ihre Entscheidung keine Amische zu bleiben, sondern in die Welt hinauszuziehen und Polizistin zu werden. Auch hier wird viel über das Leben als Amisch bekannt und ich gestehe, es ist sehr interessant, denn ein Leben ohne Strom oder Auto, ist mir einfach zu unbequem, aber vielleicht auch nur, weil man es nicht anders gewohnt ist? Ich mag es sehr in die Gedanken der Polizistin einzutauschen und auch ihre Beweggründe sind mir nun um einiges klarer.

Nach 16 Jahren taucht "Der Schlächter" wieder auf und ritzt seinen Opfern Nummern in die Haut. Kate hat ihn für tot gehalten, aber das morden geht nun weiter und unschuldige Frauen müssen ihr Leben lassen. Der Täter ergötzt sich an dem Blutbad, welches er hinterlässt und es befriedigt ihn auch sexuell. Was mich wirklich tief bewegt hat, ist die Trauer der Eltern, die ihr einziges Kind verloren haben und nun Kate anklagen, nicht genug zu tun um weitere Morde zu verhindern.

Kate kommt dem Mörder sehr, sehr nah und dies wird ihr zum Verhängnis.



Schauderhaft, sehr blutig und ungeheuerlich spannend! Hat mir gefallen, aber der zweite Teil war um Klassen besser. Dennoch volle Punktzahl und eine Leseempfehlung, aber nur an die wirklich Hartgesottenen Leser unter uns, alle anderen lassen lieber die Hände von dem Thriller, ansonsten könnt ihr Nachts vielleicht nicht einschlafe
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Dracon zu »Linda Castillo: Die Zahlen der Toten« 12.12.2011
Mit die Zahlen der Toten ist Linda Castillo ein beeindruckender Debütroman gelungen .Von der ersten Seite an ist man vom schreibstill der Autorin gefangen, geschickt versteht sie es die Spannung zu halten und zu steigern .Das Buch macht Lust auf mehr von Linda Castillo ,ich bin gespannt ob sie das hohe Niveau in ihren weiteren Bücher beibehalten kann .Die Zahlen der Toten kann man bedenkenlos weiter empfehlen.

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