Der Spion und der Analytiker von Liaty Pisani

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1991 unter dem Titel Specchio di notte, deutsche Ausgabe erstmals 1994 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 1 der Ogden-Serie.

  • Mailand: Leonardo, 1991 unter dem Titel Specchio di notte. 180 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1994 Tod eines Forschers. Übersetzt von Linde Birk. ISBN: 3-257-22716-7. 211 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1997. Übersetzt von Linde Birk. ISBN: 3-257-23004-4. 211 Seiten.

'Der Spion und der Analytiker' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Gefährlich, wenn ein Psychoanalytiker die Standesregeln verletzt und zu sehr ins Leben seiner Patienten eindringt. Den Wiener Analytiker Guthrie lässt es jedenfalls nicht kalt, als die schöne Alma Lasko ihn versetzt und er erfährt, dass ihr plötzliches Verschwinden mit dem seltsamen Tod ihres Mannes zu tun haben muss. Fatal auch, wenn ein internationaler Spitzenagent unter einem Kindheitstrauma leidet, das im falschen Moment aufbricht. So geht es dem Agenten Ogden, der sich mit Guthrie zusammentut, um Alma Lasko ausfindig zu machen. 007 auf der Couch und ein Psychoanalytiker, der zum Spion wird: die beiden geraten in eine aufregende Verfolgungsjagd, die Wien, Zürich, Genf und Mailand zum Schauplatz hat.

Ihre Meinung zu »Liaty Pisani: Der Spion und der Analytiker«

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Norbert-Ullrich Neumann zu »Liaty Pisani: Der Spion und der Analytiker« 19.03.2016
Wenn das Ende nicht derart abrupt und unverständlich gewesen wäre, könnte man von einem überdurchschnittlich gutem Buch sprechen. So ist es nur ein gutes Buch. Die Story, wiewohl manches nur skizziert wird und im Dunkel bleibt, ist durchaus originell, die Figuren haben Profil und Charakter und die Geschichte wird in sprachlich ansprechender und angenehmer Weise erzählt. Schauplätze und Szenen beeindrucken durch individuellen Stil und Atmosphäre. All dies unterscheidet dieses Buch höchst positiv von den blutrünstigen, sadistischen und trostlosen „Räuberpistolen“ vornehmlich amerikanischer und skandinavischer Provenienz die seit nahezu zwei Jahrzehnten den Markt überschwemmen.
Anfangsverdacht zu »Liaty Pisani: Der Spion und der Analytiker« 31.03.2013
Von verlorener Zeit oder einem schlechten Roman würde ich nicht sprechen. Ogden, Veronica und Guthrie sind doch gut rausgearbeitete Figuren. Wahrscheinlich hätte sich die Autorin allerdings mehr Platz, Raum geben, nehmen sollen für eine ausführlichere Geschichte. Und das Ende gefiel mir gut.
Insgesamt also eine Roman über dem Durchschnitt in diesem Metier und doch gleichzeitig auch ein wenig unbefriedigend.
Markus St. zu »Liaty Pisani: Der Spion und der Analytiker« 13.10.2009
Interessant und stilvoll, aber nicht so richtig spannend. Man wird nicht recht schlau aus der Hauptperson und nimmt daher auch wenig Anteil an der vermeintlichen inneren Zerrissenheit; mal ganz abgesehen davon, dass die Rahmenhandlung ein konstruierter "MacGuffin" ist, die leider nicht weiter verfolgt wird. Vielleicht versuch ich es noch mit dem nächsten Buch in der Serie.
engelmicha zu »Liaty Pisani: Der Spion und der Analytiker« 20.07.2008
Die Autorin zeigt, sicherlich unfreiwillig, wie man aus einem ergiebigen Thema, eine oberflächliche Story mit blassen Protagonisten machen kann.
Insbesondere der Psychoanalytiker ist eine einzige Enttäuschung. Aber nicht nur der, insgesamt passen sich alle Hauptfiguren der etwas seelenlosen Story auf fatale Weise an.
Reine Zeitverschwendung!!!
mira23 zu »Liaty Pisani: Der Spion und der Analytiker« 20.08.2007
Drei gut gewählte Hauptfiguren: Ogden, der Spion mit dem scheusslichen Namen, Guthrie, der eigenwillige Psychoanalytiker, und Veronica Mantero alias Alma Lasko, die verlassene und vom Leben schwer geprüfte Nobeldame.
Alle drei sind sie knallhart ihren Vorsätzen und Prinzipien treu, wären da nicht die zierlichen emotionalen Schwächen, welche alles durcheinander bringen. Alles noch schön eingebettet in Grossmachtspionage und Verschwörung des Bösen, dicht geschrieben und gut verschachtelt ergibt in etwa den Stoff, aus dem ein spannender Fernsehkrimi gemacht ist, aber noch lange keinen Klassiker. Dazu wirkt alles viel zu konstruiert und bei näherem Betrachten ist die Würze bald weg. Spannend war's trotzdem zum Lesen und als Erstlingsroman von Liaty Pisani beachtenswert.
Alexis zu »Liaty Pisani: Der Spion und der Analytiker« 13.02.2005
Dieses Buch gefiel mir sehr gut - werde doch auch andere Bücher dieser Autorin lesen.
Insgesamt ist dieser Roman natürlich keine "schwere Kost" - aber sehr unterhaltsam und keinesfalls langweilig. Nebenbei birgt der Roman immer wieder Überraschungen zwischen den Zeilen.
Raffi Z. zu »Liaty Pisani: Der Spion und der Analytiker« 29.03.2004
Von wegen Kitsch.
Sehr intelligente Handlung, sprühender Witz und gewählte Ausdrucksweise.
Was will der Leser mehr?
Anja S. zu »Liaty Pisani: Der Spion und der Analytiker« 11.07.2003
Ziemlich kitschig mit viel "Herzio und Schmerzio". Habe nach der Lektuere diese Buches keine weiteren Buecher von Frau Pisani gelesen.
20 grad
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