Der letzte Detektiv von Leslie Thomas

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1976 unter dem Titel The Last Detective, deutsche Ausgabe erstmals 1991 bei DuMont.

  • London: Eyre Methuen, 1976 unter dem Titel The Last Detective. 248 Seiten.
  • Köln: DuMont, 1991. Übersetzt von Irmgard Andrae. ISBN: 3-7701-2355-7. 256 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2000. Übersetzt von Irmgard Andrae. ISBN: 3-7701-5398-7. 256 Seiten.

'Der letzte Detektiv' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der Londoner Detective Davies ist ein Einzelgänger, liebt den Alkohol und seinen monströsen Hund Kitty, ist nicht übermäßig intelligent und neigt dazu, seinen Mitmenschen mehr zu glauben, als für ihn gut ist. Seine Kollegen sind daher nicht die einzigen, die den gutmütigen Beamten »Dangerous Davies« oder den »letzten Detektiv« nennen. Davies’ Traum, einmal richtige Detektivarbeit leisten zu dürfen, scheint sich nicht zu verwirklichen, denn wer wird einem Polizisten, der noch nicht einmal die Polizeitombola verwalten kann, schon einen wichtigen Fall anvertrauen? Aber Dangerous Davies ist geduldig und hartnäckig. So kommt es, dass er sich auf eigene Faust eines Falles annimmt, weil ihm der Tod einer jungen Frau, die 25 Jahre vor seiner Zeit ermordet wurde, keine Ruhe läßt.

Ihre Meinung zu »Leslie Thomas: Der letzte Detektiv«

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happypets zu »Leslie Thomas: Der letzte Detektiv« 06.10.2009
Herzlich erfrischend. So traurig wie es dem guten Dangerous auf immer ergeht, hier ist es so tol erzählt das ich aus dem schmunzeln nicht herausgekommen bin. Echt lohnenswert. Auf jedenfall lesen, Macht aber Süchtig und es gibt nur vier Bücher. Bis über beide Ohren ist fast genau so gut. Tipp 98%. Meines wissen gibt das Buch nur noch im Antiquariat bzw. Auktionshaus
Detektiv?? zu »Leslie Thomas: Der letzte Detektiv« 14.10.2005
Ich habe nun so zwischen einen dutzend bis zwanzig Krimis gelesen und dieser war bisher der einzige der mit Witz, wirklich das Lesen versüßte. Dangerous ist ja ein Chaot, über dessen Malheure man schon einmal ein schadensfreudiges Lächeln von sich geben darf. Ihr dürft jetzt natürlich nicht annehmen, dass ich oft herzhaft gelacht habe, denn so komisch war es auch schon wieder nicht, aber ab und zu, kam Grinsen über meine Lippen.
Dieses Buch ist wohl in Großen und Ganzen super, doch für mich kam das Ende ein bisschen zu plötzlich.
milla zu »Leslie Thomas: Der letzte Detektiv« 01.08.2005
Das Leben von Dangerous Davies ist ein Trümmerfeld. Beruflich nehmen ihn seine Polizeikollegen nicht ernst, sondern schieben ihm nur Fälle zu, die sonst niemand machen will und die völlig unspektakulär, aber zumeist trotzdem gefährlich sind. Deshalb landet Dangerous, wie ihn alle nennen, weil er die Gutmütigkeit in Person ist und schon einige Male aus Versehen Verbrechern geholfen hat, mehr als einmal mit gebrochenen Knochen oder geschwollenem Gesicht im Krankenhaus.

In seinem Privatleben sieht es nicht viel besser aus: Er wohnt in einer düsteren Pension, in der neben seiner getrennt lebenden Frau, die ihn verachtet, noch andere skurrile Gestalten hausen: die dominante und leicht hysterische Pensionswirtin Mrs. Fulljames, die spindeldürre Grundschullehrerin Minnie Banks, der Alleinunterhalter Harold Smeeton, der gerne mal als Maharadscha oder schuhplattelnder Bayer verkleidet auftritt, und nicht zu vergessen Mod Lewis, ein arbeitsloser (und arbeitsunwilliger) Philosoph, der seine Zeit in der städtischen Bibliothek verbringt, um sich zu bilden, der ständig versucht, vor den Jobs zu drücken, die ihm das Arbeitsamt vermitteln will und der nebenbei der beste Freund von Dangerous ist. Außerdem gibt es noch Kitty, einen riesigen Hund („eine Mischung aus Bernhardiner und Yak“), der im Wagen von Dangerous lebt und sein Herrchen überallhin begleitet, sich aber nicht ganz entscheiden kann, ob er diesem freundlich oder feindlich gesinnt ist. Schauplatz ist der ärmliche Nordwesten Londons der 70er Jahre.

Leslie Thomas schafft es ohne großes Blutvergießen, sondern nur mit einer gelungenen Mischung aus Atmosphäre, sympathischen Antiheld und einer guten Portion Humor, Spannung zu erzeugen und den Leser auch ohne Thriller-Elemente zu fesseln. Wer fein gezeichnete Charaktere und den britischen Humor zu schätzen weiß, dem kann ich Dangerous Davies nur empfehlen!
Antje zu »Leslie Thomas: Der letzte Detektiv« 22.06.2005
Dieser Krimi ist einer meiner Lieblingsbücher, und ich habe ihn entgegen meiner sonstigen Gewohnheit sogar zweimal gelesen. Tolle Atmosphäre, originelle Charaktere und eine gute Story! Gerade habe ich "Bis über beide Ohren" von L. Thomas gekauft und bin schon sehr gespannt.

Absolut empfehlenswert.
Norbert zu »Leslie Thomas: Der letzte Detektiv« 14.02.2004
Einer der lustigsten und intelligentesten Krimis. Frisch erzählt, ausgezeichnet herausgarbeitete Figuren.
Axel Peters zu »Leslie Thomas: Der letzte Detektiv« 05.08.2003
london mal von einer anderen
seite
süchtig machen auf mehr
dangerous action
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