Bis über beide Ohren von Leslie Thomas

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1987 unter dem Titel Dangerous in love, deutsche Ausgabe erstmals 1994 bei DuMont.

  • London: Methuen, 1987 unter dem Titel Dangerous in love. 195 Seiten.
  • Köln: DuMont, 1994. Übersetzt von Irmgard Andrae. ISBN: 3-7701-2484-7. 211 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2000. Übersetzt von Irmgard Andrae. ISBN: 3-7701-5399-5. 211 Seiten.

'Bis über beide Ohren' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der »letzte« Detektiv bekommt keinen frischen Mordfall, sondern sucht sich im Rahmen einer anderen Ermittlung einen alten Mordfall zur Aufklärung!!! Viel geprügelt, oft geschmäht, aber bei den »Kleinen Leuten« aus seinem Revier ob seiner Menschlichkeit beliebt.

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Gaspar zu »Leslie Thomas: Bis über beide Ohren« 22.12.2010
Eher Komödie als spannender Krimi. Detective Constable (das ist schon der niedrigste Dienstgrad bei der britischen Kripo) löst einen Mordfall auf eigene Faust und beschwört damit den Konflikt mit der restlichen Polizei. Unterstützt wird er von dem dauerarbeitslosen "Philosophen" Mod und der schwarzen Sozialarbeiterin und Geliebten Jemma. Er lebt in einer Pension mit Verpflegung. In der gleichen Pension lebt auch seine Frau, von der er aber "dauerhaft getrennt" lebt. Wen so ein Szenario erheitert, dem sei dieses Buch empfohlen. Für mich wird es keinen weiteren Dangerous geben.

51°
happypets zu »Leslie Thomas: Bis über beide Ohren« 06.10.2009
Herzlich erfrischend. So traurig wie es dem guten Dangerous auf immer ergeht, hier ist es so tol erzählt das ich aus dem schmunzeln nicht herausgekommen bin. Echt lohnenswert. Auf jedenfall lesen, Macht aber Süchtig und es gibt nur vier Bücher. Der letzte Detektiv (1.Buch) ist zwar noch ein bisschen besser aber auf jedenfall lesenswert. Tipp 94%. Meines wissen gibt das Buch nur noch im Antiquariat bzw. Auktionshaus
milla zu »Leslie Thomas: Bis über beide Ohren« 03.08.2005
Dass sich niemand über den Tod des alten Lofty wundert, empört Dangerous, denn seiner Meinung nach gibt es doch genügend seltsame Momente bei diesem Todesfall. So war überhaupt kein Anzeichen für eine Selbstmordabsicht bei Lofty zu erkennen und ein Unfall scheidet für Dangerous auch aus, schließlich fällt niemand einfach so in den Kanal, schon gar nicht jemand wie Lofty, der niemals auch nur einen Tropfen Alkohol angerührt hat. Also macht er sich auf den Weg und beginnt mit seinen Nachforschungen. Sein bester Freund und Pensionsmitbewohner Mod ist zwar etwas skeptisch, aber steht ihm natürlich zur Seite und entwickelt sich zu einer Art Watson, der Dangerous einige Recherchen abnimmt und ihn überallhin begleitet. Unterstützung bekommen beide von Jemma, der dunkelhäutigen Schönheit aus Martinique, die Lofty von ihrer Arbeit als Sozialarbeiterin her kannte und in die sich Dangerous prompt verliebt.

Auch dieser Band lebt von den skurrilen Gestalten, die man teilweise schon aus Band 1 kennt und den Umständen, in denen Dangerous nach der Wahrheit sucht. Er, der fast nie aus dem Nordwesten Londons herausgekommen ist, fährt nun heimlich durch England, um die Wahrheit über Loftys Tod herauszufinden. Jedes kleine Indiz und jede Information behält er sorgfältig für sich und versucht mit seinen beiden Freunden Stück für Stück das Puzzle zusammenzusetzen, das dem Leser präsentiert wird. Dangerous ist einfach eine schnoddrig-sympathische Figur, ein bisschen schäbig und unbedeutend, wie seine beruflichen Aufgaben, aber gutmütig und hartnäckig, so dass man ihn einfach gern haben muss.
Marion zu »Leslie Thomas: Bis über beide Ohren« 17.11.2003
ich bin durch zufall über das buch gestolpert (aktionspaket bei a&m). ich muss sagen: aus eigenem antrieb hätte ich mir das buch nicht gekauft (ich finde die aufmachungen der dumont-reihe ziemlich kitschig und wenig ansprechend), aber: mir wäre eindeutig ein lesevergnügen entgangen!
Axel Peters zu »Leslie Thomas: Bis über beide Ohren« 05.08.2003
ein optimistischer looser löst seinen
nächsten fall mit hilfe seiner
debilen freunde
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