Tödliche Pralinen von Leo Malet

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1946 unter dem Titel Nestor Burma et le Monstre, deutsche Ausgabe erstmals 1990 bei Elster.
Ort & Zeit der Handlung: Paris, 1930 - 1949.

  • Paris: SEPE, 1946 unter dem Titel Nestor Burma et le Monstre. 185 Seiten.
  • Baden-Baden: Elster, 1990. Übersetzt von Hans-Joachim Harstein. ISBN: 3891510977. 184 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1996. Übersetzt von Hans-Joachim Harstein. 184 Seiten.

'Tödliche Pralinen' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Tödliche Pralinen kursieren in Paris und haben schon mehrere Opfer gefordert. Privatdetektiv Nestor Burma soll nicht nur möglichst schnell Täter und Tatmotiv finden, er muß sich auch gegen einen Journalisten behaupten. Der gutaussehende Reporter droht ihm den Rang abzulaufen und versucht auch noch, ihm die entzückende Catherine Larcher auszuspannen.

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lev25 zu »Leo Malet: Tödliche Pralinen« 23.09.2007
Nestor Burma ist Frankreichs Antwort auf alle harten Privatermittler von der anderen Seite des Atlantik. Diesmal hat "Dynamit Burma" wirklich ein schweres Los gezogen. Er muß das Geheimnis giftiger Pralinen, die in Umlauf gebracht wurden und schon Tote gefordert haben aufdecken. Dabei kommt ihm der karrieregeile Reporter Rene Galzat dauernd in die Quere um ihn bei seiner Schnüffelei zu torpedieren. Wie immer findet Burma sich dabei im größten Schlamassel wider. Von allen Seiten bekommt er sein Fett weg. Gerät zwischen alle Fronten und bekommt mächtig was auf die Fresse und gewinnt trotzdem (wie immer) am Ende. Bei allen Nesteor Burma Romanen ist der Weg das Ziel. Nur selten ist eine vermeintliche Randbemerkung des Autors nicht wichtig für die Aufklärung des jeweiligen Falles. Burma ist genußsüchig, steht auf hübsche Frauen und scheint jedes Bistro Paris´zu kennen.

Malet schreibt lebendig und vergißt zu keinem Zeitpunkt, daß es bei allem immer um Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Gefühlen geht. Sehr empfehlenswert für all diejenigen Krimifans, die zwischen den Schlägerreien auch ein wenig französische Kultur erleben möchten.
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