In guter Gesellschaft von Leif GW Persson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1982 unter dem Titel Samhällsbärarna, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Stockholm, 1970 - 1989.

  • Stockholm: Norstedt, 1982 unter dem Titel Samhällsbärarna. 370 Seiten.
  • München: btb, 2005. Übersetzt von Gabriele Haefs. ISBN: 3-442-73338-3. 368 Seiten.
  • München: Bertelsmann, 2006. Übersetzt von Gabriele Haefs. Stern-Krimi-Bibliothek 18. ISBN: 978-3-570-06838-0. 380 Seiten.
  • München: btb, 2008. Übersetzt von Gabriele Haefs. ISBN: 978-3-442-73823-6. 368 Seiten.

'In guter Gesellschaft' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ein alter Mann, der gerne einmal einen über den Durst trinkt, aber ansonsten harmlos ist, wird schwer verletzt in der Ausnüchterungszelle vorgefunden. Hat die Polizei ihn misshandelt? Kriminaldirektor Lars Johansson, neu auf diesem Posten, soll ermitteln. Zunächst hält er das Ganze für einen Routinejob und auch für nicht sehr wahrscheinlich. Erst allmählich wird ihm klar, dass es Elemente bei der Stockholmer Polizei gibt, die nicht nur brandgefährlich sind, sondern auch über einen gewaltigen Einfluss im Apparat verfügen.

Ihre Meinung zu »Leif GW Persson: In guter Gesellschaft«

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clara zu »Leif GW Persson: In guter Gesellschaft« 12.12.2009
"In guter Gesellschaft" war für mich mein erster Roman von Persson. Zunächst habe ich mir einen mitreissenden Krimi mit sozialkritischen Einschlägen vorgestellt, nachdem die Polizei in den eigenen Reihen Ermittlungen durchführt. Tw. war das auch so. Allerdings hätte ich mir einen etwas größeren Spannungsbogen gewünscht. Für mich schlug der Krimi in etwa ab der Hälfte in eine Sozialstudie um. Was im Großen und Ganzen nichts Negatives ist, aber ich hatte mir eben einen packenenden Krimi gewünscht. Das Thema und die Personen sind realistisch dargestellt, die Dialoge gut. Man muss es Persson lassen, er hat es als Schriftsteller drauf. Ob er sich aber das Genre "Krimi" dafür hätte aussuchen sollen kann ich nach einem Roman von ihm nicht beurteilen. Mal sehen ob mich ein zweiter Versuch für oder gegen Persson-Krimis stimmen lässt.
Maria Suszek zu »Leif GW Persson: In guter Gesellschaft« 23.08.2008
Schade, dass es so viele negative Meinungen zu obigem Buch gibt, Persson ist sowohl ein scharfer Beobachter, als auch ein brillanter Erzähler, der ganz im Gegenteil, keinen Lektoren braucht , eher für Schreiben dieser, oft geringgeschätzten Krimikost bahnbrechend starke Dialoge, Monologe und Kommentare miteinander so verwebt, dass es sich einfach nur gut liest und spannend trotzdem bleibt. Ich habe alles von ihm gelesen, was bei uns erschienen ist und bin einfach begeistert und hoffe auf mehr. Er ist ein Kenner der Szene, das merkt man, aber sein hintergründiger Humor bei der Figurensprache ist das Beste!
Gertrud zu »Leif GW Persson: In guter Gesellschaft« 27.08.2007
Ich bin erleichter, dass es anderen auch so geht. Auch ich lese zum ersten Mal einen Krimi von Persson und bin die ganze Zeit am Überlegen, ob ich ihn abbrechen soll. Als Leser hat man eine zu große Distanz zu den Protagonisten, sie sind einem nicht sonderlich sympathisch, man kann ihre Handlungen und Gedanken auch nicht immer nachvollziehen. Überhaupt passiert einfach nicht so viel. Ich habe nun noch 100 Seiten vor mir und hoffte eigentlich auf einen guten Schluss. Mal sehen... Ich bin von den Schweden (Mankell, Dahl, Nesser usw.) eigentlich besseres gewohnt! Wesentlich besseres!
Logion zu »Leif GW Persson: In guter Gesellschaft« 24.01.2007
Ich kann mich dem Vorschreiber nur anschließen. Der Krimi leidet vor allem darunter, dass das Manuskript unfertig wirkt. Er ist nicht sehr flüssig geschrieben, und ein guter Lektor hätte gut getan. Manchmal weiß man gar nicht, wessen Gedanken der Autor gerade mitteilt. Oder soll das Kunst sein?
Niklas zu »Leif GW Persson: In guter Gesellschaft« 03.01.2006
Dies war mein erstes Buch von Persson und ich muss sagen, dass Persson zwarvon allen schwedischen Krimiessereautoren die meisten Kenntnisse auf diesem Gebiet hat,es aber bessere Verfasser gibt. Das Thema ist zwar wirklich gut, aber manche Stellen sind doch etwas langweilig(und manchmal auch kompliziert). Das Ende ist zwar für den Leser unbefriedigend, aber in der heutigen Zeit doch realistisch.
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