Eine andere Zeit, ein anderes Leben von Leif GW Persson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel En annan tid, ett annat liv, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Stockholm, 1990 - 2009.

  • Stockholm: Piratförlaget, 2003 unter dem Titel En annan tid, ett annat liv. 428 Seiten.
  • München: btb, 2006. Übersetzt von Gabriele Haefs. ISBN: 978-3-442-75132-7. 480 Seiten.
  • München: btb, 2007. Übersetzt von Gabriele Haefs. ISBN: 978-3-442-73656-0. 476 Seiten.

'Eine andere Zeit, ein anderes Leben' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Stockholm, Ende November: Kjell Eriksson, Mitglied des Statistischen Zentralbüros der Stadt, wird in seiner Wohnung erstochen aufgefunden. Die Ermittler Bo Jarnebring und Anna Holt fahnden nach dem Täter, doch ohne Erfolg. Ihre Recherchen ergeben, dass Eriksson ein Eigenbrötler, ein unangenehmer Zeitgenosse war, der kaum Freunde, aber umso mehr Feinde hatte. Die Polizei ist zunächst davon überzeugt, den Täter im privaten Umfeld des Opfers zu finden, und geht davon aus, dass es sich um einen Mord im Homosexuellen-Milieu handelt. Doch sämtliche Spuren verlaufen im Sand, die Ermittlungen werden schließlich eingestellt, und der Fall wird ungelöst zu den Akten gelegt. Erst als Kriminaldirektor Lars M. Johansson ins Spiel kommt, nimmt der Fall eine neue Wendung. Johansson, eigentlich mit einer ganz anderen Sache betraut, stößt beim Durchforsten der Akten auf Hinweise, die das Mordopfer Kjell Eriksson betreffen und den unscheinbaren Beamten in ein ganz anderes Licht rücken. Eriksson scheint eine bewegte politische Vergangenheit gehabt zu haben, die sich bis ins Jahr 1975 zurückverfolgen lässt: Damals wurde ein Anschlag auf die Deutsche Botschaft in Stockholm verübt. Ist das der Schlüssel zur Lösung des Falles?

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Steve zu »Leif GW Persson: Eine andere Zeit, ein anderes Leben« 12.07.2010
Habe das Buch geschenkt bekommen. Anfangs dachte ich, der Verlag hätte sich den fachkundigen Übersetzer samt Lektor gespart. Wirklich einige böse Fehler im Satzbau etc. Echt schwierig zu lesen, und nicht grad ermunternd - sieht man auf die knapp 500 Seiten. Aber ich hatte kein anderes Buch, also blieb ich - glücklicherweise - dran. Nach den ersten 10-15 Seiten klappte es dann auch mit dem deutschen Ausdruck und es kam ordentlich Leben in die Geschichte. Klar, ein Mord ist jetzt nicht sonderlich was Neues. Aber der Autor hat es wirklich glänzend geschafft, auch mit seinem teilweise derben Humor, daß man sich im Romanplot wohlfühlte.

Schade, daß der Kommissar Jarnebring nicht mehr ins Ende des Buches eingebunden wurde - die Möglichkeit hätte meiner Meinung nach gut bestanden.

Das Ende hätte ein wenig packender gestaltet werden können - aber mit dem Schluß eines Buches tu ich mich immer schwer. Trotzdem - lockere 80°.
yoorde zu »Leif GW Persson: Eine andere Zeit, ein anderes Leben« 20.07.2009
Habe mir das Buch vom Grabbeltisch genommen, weil der Klappentext eine spannende Geschichte versprach.
Doch hätte ich es mal liegen gelassen.
Dieser ROMAN ist langeweile pur und nicht zu vergleichen mit Sjöwall/Wahlöö und schon garnicht mit Ed McBains.
Dazwischen sind Welten.
Sorry ich war schon lange nicht mehr so enttäuscht von einem Roman.
Die Sprache ist schrecklich. Dann der Mord ist banal und es passiert garnichts. Nur Labber Labber . Zweihundert Seiten weniger hätten dem Roman gut getan. Aber auch die Entlarvung ist enttäuschend. Spätersten 200 Seiten vor Ende steht der Täter fest und dann geht es darum ihn zu überführen und das ist so langweilig.
Und dann das ganze Brembrium um die Botschaftsbesetzung. Das ist nur Hintergrund und wird herbeigeholt um ein Motiv zu haben.
Das Buch ist eine volle Enttäuschung.
FINGER WEG.
Alexander zu »Leif GW Persson: Eine andere Zeit, ein anderes Leben« 07.05.2009
"Eine andere Zeit, ein anderes Leben" war mein zweites Buch von Herrn Persson. Ich fand es genial. Es hat mich sehr an die Romane von Maj Sjöwall und Per Wahlöö erinnert. Besonders gut an dem Buch war, das man viel über den schwedischen Polizeiapparat erfuhr und es mit der Figur Bäckström, einen Protagonisten hatte, der sehr an die Antipolizisten in den Werken des oben schon erwähnten schwedischen Autorenehepaars und Ed McBains erinnerte. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf weitere Krimis von Herrn Perrson.
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