Der sterbende Detektiv von Leif GW Persson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 unter dem Titel Den döende detektiven, deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden, 1990 - 2009.

  • Stockholm: Bonnier, 2010 unter dem Titel Den döende detektiven. 509 Seiten.
  • München: btb, 2011. ISBN: 978-3-442-75307-9. 540 Seiten.

'Der sterbende Detektiv' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der pensionierte Lars Martin Johansson, legendärer Mordermittler und bei seinen ehemaligen Kollegen als der Mann bekannt, der um die Ecke denken kann, erleidet einen Schlaganfall. Gerade noch rechtzeitig wird er in ein Krankenhaus eingeliefert. Als er dort drei Tage später wieder aus dem Koma erwacht, rechtsseitig gelähmt, steht eines fest: von Johannson, wie man ihn einst kannte, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Seine Lebensgeister werden erst wieder geweckt, als ihm seine behandelnde Ärztin von einem brutalen Mord an einem kleinen Mädchen erzählt, der 25 Jahre zurückliegt und nie aufgeklärt wurde. Vom Krankenbett aus beginnt Johansson mit den Ermittlungen. Er will Gerechtigkeit, und er ahnt, dass das womöglich sein letzter Fall sein wird …

Ihre Meinung zu »Leif GW Persson: Der sterbende Detektiv«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

robert zu »Leif GW Persson: Der sterbende Detektiv« 24.03.2012
es war sehr spannend. doch manche stellen muss man mehrermale lesen, damit man sie versteht. es ist ein wenig kompliziert. die neben geschichten sind auch gut eingeschrieben. doch wenn da mehr passiert wäre und weniger gerede wäre, dann wäre es ein super buch gewesen. die neben personen waren auch sehr oberflächlig. die haben die story auch wiederum herunter gezogen. bei der spannugs kurve bin ich mir auch nicht so sicher wie diese aussehen würde.
Jutta Handke zu »Leif GW Persson: Der sterbende Detektiv« 22.01.2012
Wenn der beste aller Detektive Rentner geworden ist, lässt ihn ein so humorvoller und kreativer Autor wie Persson noch einen alten Fall aufklären und hält sich bei der Vorbereitung der Sühne streng an den demokratischen Rechtsstaat. Persson bleibt auch als Rentnerprofessor seinen ehemaligen Studenten nichts schuldig und doch ist die Sühne angemessen und wirkungsvoll. Das Vergnügen des Lesers ist am größten, wenn man alle Romane über diesen Detektiv gelesen hat. Hoffentlich stirbt mit dem Detektiv nicht auch Persson als Krimiautor. Ich hoffe auf Weiteres, besonders auf einen dritten
großen Roman über der Palme-Mord. Die indifferente neue Gesellschaft mit ihrer Medienlandschaft und Denkfaulheit bietet doch noch ein weites Feld. Persson zu lesen bietet humorvollen Trost.
Viktor Steinhauser zu »Leif GW Persson: Der sterbende Detektiv« 04.09.2011
es war der erste krimi dieses autors, den ich gelesen habe. fazit: wirklich etwas zu lang geraten! phasenweise sehnt man sich nach etwas mehr tempo. gewisse wiederholungen ermüden. trotzdem, einzelne charaktere sind interessant gezeichnet, vielleicht wirklich manchmal etwas überzeichnet. die lektüre hat meist spass gemacht.
lilly-rose zu »Leif GW Persson: Der sterbende Detektiv« 25.08.2011
Spannend und sehr ironisch: die Aufklärung des 25 Jahre alten Falls durch den schlaganfallgezeichneten Polizisten im Ruhestand.
Ansonsten ein bißchen viel Klischee:
eine egoistisch-empfindsame Opernsängerin,die tapfer-loyale Ehefrau, der aufopferungsvolle Pfleger mit der verwundeten russischen Seele.Wirklich "gepackt" wird man als Leser/IN hier nicht, dazu sind die Figuren zu oberflächlich gezeichnet.
Buchkonsoment zu »Leif GW Persson: Der sterbende Detektiv« 21.06.2011
der vorrezensent urteilt lückenhaft. der jetzige roman erschließt sich dem leser, wenn er die voherigen stories gelesen hat, dann allerdings zu seinem größten vergnügen und unter der würdigung von Lars Martin Johanssons lebenswerk.
fans von Perssons schreibstil werden begeistert sein. Zugegeben, blutrünstige beschreibungen von morden eines serientäters sind nicht zu erwarten. Dafür brilliert der autor mit einem polizeiroman, wie er realistischer nicht sein könnte...
Grobi zu »Leif GW Persson: Der sterbende Detektiv« 15.06.2011
interessant: der "sick bed detective" löst den Fall größtenteils vom Krankenbett aus.
langweilig: der Roman bleibt auf 500 Seiten ohne Substanz. Die Helfer bleiben blass. Die 25 Jahre alte Geschichte um das Opfer betrifft die Gegenwart nur am Rande.
Fazit: ein netter Zeitvertreib, der auf 250 Seiten hätte gekürzt werden können.
Ihr Kommentar zu Der sterbende Detektiv

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: