Der Augenblick der Wahrheit von Leif Davidsen

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel Lime´s billede, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Zsolnay.

  • Kopenhagen: Lindhardt og Ringhof, 1998 unter dem Titel Lime´s billede. 300 Seiten.
  • Wien: Zsolnay, 1999. Übersetzt von Peter Urban-Halle. ISBN: 3-552-04931-2. 429 Seiten.
  • München: Ullstein, 2001. Übersetzt von Peter Urban-Halle. ISBN: 3-548-25017-3. 429 Seiten.
  • München: Ullstein, 2003. Übersetzt von Peter Urban-Halle. ISBN: 3-548-25607-4. 429 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2004. Übersetzt von Peter Urban-Halle. ISBN: 3-548-84021-3. 429 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006. Übersetzt von Peter Urban-Halle. ISBN: 978-3866152328. 346 Seiten.
  • Berlin: List, 2008. Übersetzt von Peter Urban-Halle. ISBN: 978-3-548-60808-2. 429 Seiten.
  • München: dtv, 2010. Übersetzt von Peter Urban-Halle. ISBN: 978-3423212083. 428 Seiten.

'Der Augenblick der Wahrheit' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Peter Lime verdient sein Geld als Paparazzo. Gerade ist ihm wieder ein Coup gelungen, der voraussichtlich einen spanischen Minister um sein Amt und ihm selbst viel Geld bringen wird. Da geht seine Wohnung in Madrid in Flammen auf, Frau und Tochter kommen dabei um. Verzweifelt macht sich Lime auf die Suche nach dem Täter. Die Spur führt bis nach Moskau und in seine eigene Vergangenheit …

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vifu zu »Leif Davidsen: Der Augenblick der Wahrheit« 19.01.2012
Dieses Buch von 1998 fiel mir jetzt erst in die Hände.
Ich fand es spannend erzählt, auch wenn der Plot mit den altbekannten Klischees daherkommt. Aber die europaweite Alt68er-Szene ist schon süffisant beschrieben!
Der Haupt-Handlungsort Spanien ist stimmig und bis in die detaillierten Geräuschkulissen schön beschrieben!
Eine Empfehlung als Urlaubslektüre!
Lutz Döbbelin zu »Leif Davidsen: Der Augenblick der Wahrheit« 22.06.2010
Ich lese ja viel und quäle mich durchaus auch mal durch ein Buch, schon aus Pinzip. Aber bei diesem extrem langatmigen Roman hat mir das keine Freude bereitet. Ständige weitreichende Abschweifungen über Orte, alte Zeiten und unwichtige Randbegebenheiten, es macht stark den Eindruck, als dass die Seiten unbedingt gefüllt werden musste.
Dirk Hannappel zu »Leif Davidsen: Der Augenblick der Wahrheit« 11.01.2010
Mich spaltet das Buch.
Ich finde das er gut erzählt, wobei es schon klischeehaft ist und oft ins unrealistiche abdriftet. Trotzdem hat das Buch mich gefesselt. Eher kein typischer Krimi, mehr eine Erzählung.oder sag ich besser Märchen?
Alles in allem, ich würds noch einmal lesen, wenn auch nicht im Sommerhäuschen als Urlaubshighlight.
82°
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Nils MS zu »Leif Davidsen: Der Augenblick der Wahrheit« 25.11.2007
Wer den Titel gelesen hat, hat das Beste hinter sich. Der Rest ist pure Qual. Ich frage mich, wie dieses Buch in die Süddeutsche Krimibibliothek aufgenommen wurde.
viking zu »Leif Davidsen: Der Augenblick der Wahrheit« 03.04.2006
Mangels Sommerhaus kann ich das Buch leider nicht liegen lassen, würde es aber ebenfalls tun.
Ich kann mich größtenteils Herrn Dr. Möller anschließen: das Buch strotzt nur so von Klischees. Am Beginn verspricht es noch einiges an Spannung, aber wie dann die verschiedenen Themen abgehandelt werden (Terrorismus, Stasi, neues Russland etc etc) ist eigentlich widerlich - angebliche Zustandsbeschreibungen wie aus der Boulevardpresse. Und zum zweiten lassen in der zweiten Hälfte Tempo und Spannung deutlich nach.
Wer's nicht gelesen hat, versäumt wirklich nichts.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Jan Diedrichsen zu »Leif Davidsen: Der Augenblick der Wahrheit« 15.10.2005
Da kann ich nicht zustimmen. Mir hat das Buch gefallen, sehr sogar und das nicht nur aus "Lokalpatriotismus" - da ich dänischer Staatsbürger bin. Ich habe das Buch auch im dänischen Original gelesen - einige sprachliche "Spielereien" und Spitzfindigkeiten sind schwer zu übersetzen, dennoch ist das Peter Urban-Halle gut gelungen.

Der "europäische Blick aus Spanien" auf die dänische Seele Ende der 90iger Jahre, kombiniert mit einem spannend-realistischen Plot: ich sage, welches Glück für denjenigen, der das Buch im Sommerhaus finden durfte.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Erwin Rast-Schulz zu »Leif Davidsen: Der Augenblick der Wahrheit« 13.08.2005
Tja, da hab ich doch das Buch zum zweiten Mal gelesen - und mich dauernd ertappt, wie ich diagonal zum nächsten Abschnitt geschielt hab, um rauszufinden, wanns wieder spannend wird. Kein Reisser, eher langatmig ohne wirkliches Interesse zu wecken. L.D. ist Journalist, kein Erzähler. Er beginnt bei A und zieht sein Ding bis Z durch - die überlangen Rückblenden wollen das Erzähljetzt erklären, lassen aber jede Prägnanz vermissen. Dauernd versucht der Autor mir als Leser irgendetwas zu erklären, was in dieser Breite irrelevant ist. Straight-Talk please.
Beim zweiten Mal hat mich L.D. immer noch nicht gepackt. Ich hab das Buch in der Ferienwohnung liegen lassen. Vielleicht findets ein anderer Leser besser.
hansjuergen zu »Leif Davidsen: Der Augenblick der Wahrheit« 13.07.2005
Oh je, ich kann mich den vorliegenden Meinungen gar nicht anschließen. Unsäglich öde und unlogisch, das Massaker an der Familie, ein Versehen von Profis, ein Dummchen bringt es zur wichtigsten Museumsdirektorin in Dänemark, ein Freund wirs so dargestellt, dass schon in den ersten Absätzen klar wird, das kann nur der Verräter sein, selbst der Umgang mit den Stasi-Unterlagen hätte ein Zeitungsleser besser recherchieren können. Vom armen alt 68er zum Millionär, welche Klischees. Da greife man doch besser zu einem alten Simmel, da stimmen wenigstens die Fakten. Grausam.
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dyke zu »Leif Davidsen: Der Augenblick der Wahrheit« 23.09.2004
Der Klappentext weckt Erwartungen in Richtung ein „Mann sieht rot“. Diese Erwartungen erfüllt der Roman NICHT.
Wer temporeiche, actionlastige Thriller a la Ludlum, Deaver, Grisham liebt, sollt diese Buch nicht auf die Leseliste setzen.
Wem jedoch eher das „menschliche“ liegt, wer sich auch an längeren Passagen mit den Gedanken des Ich-Erzählers und an bild- und nasenhafte Ortsbeshreibungen erfreuen kann, der sollte in dieses Buch einmal hineinlesen.
Trotz einiger Längen hält der Spannungsbogen, auch wenn der Leser schon nach der Hälfte einiges ahnen kann.
Mir hat die Zeit mit Peter Lime viel Spaß gemacht und manche Erinnerung geweckt. Und so ganz neben bringt er die Welt der Papparazzi etwas näher, wirbt für Madrid und macht Lust sich mit Spanien und dem Experimentierfeld für den 2. Weltkrieg, dem spanischen Bürgerkrieg, zu beschäftigen. Wer weiß eigentlich, das die Stasi auch „Duftproben“ von Menschen aufbewahrt hat, um sie einmal mit Hunden leichter verfolgen zu können?
Anja S. zu »Leif Davidsen: Der Augenblick der Wahrheit« 16.08.2004
Dieser Krimi ist ein erstaunlicher Erstling, sehr spannend, gut psychologisch durchdacht, sehr zu empfehlen.

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