Engel der Nacht von Lawrence Block

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1989 unter dem Titel Out On The Cutting Edge, deutsche Ausgabe erstmals 1991 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New York, 1970 - 1989.
Folge 7 der Matt-Scudder-Serie.

  • New York: William Morrow, 1989 unter dem Titel Out On The Cutting Edge. 302 Seiten.
  • München: Heyne, 1991. Übersetzt von Sepp Leeb. Heyne blaue Reihe; Nr. 2327. ISBN: 3-453-04644-7. 302 Seiten.
  • München: Heyne, 1994. Übersetzt von Sepp Leeb. Haffmans Kriminalromane bei Heyne; Nr. 86. ISBN: 3-453-07930-2. 302 Seiten.

'Engel der Nacht' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Im Auftrag eines Autohändlers aus der Provinz soll Matthew Scudder die Schauspielerin Paula Hurtke suchen, die in New York verschwunden ist. Zufällig trifft Scudder auf der Straße einen alten Bekannten wieder. Doch wenig später liegt dieser tot in seiner Wohnung. 

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Krimi-Tina zu »Lawrence Block: Engel der Nacht« 16.02.2010
Matt Scudder soll die vermisste Tochter eines Autohändlers aus Indiana finden. Er macht sich in seiner unorthodoxen Weise an die Arbeit, wobei er sich anfänglich an dem Mangel an Spuren fast die zähne ausbeißt. Und dann stirbt noch ein Bekannter unter merkwürdigen Umständen.
Mein erster Matt Scudder Krimi. Ich hatte eine hardboiled Geschichte im klassischen Stil erwartet und auch bekommen. Was ich nicht erwartet hatte, war eine derart gemächlich dahinplätschernde Geschichte die sich gefühlte 50% um Matt’s AA Treffen dreht. Ja, die tragen auch was zur Story bei, aber im Großen und Ganzen war es ein bisschen viel.
Nicht schlecht, aber warum Lawrence Block stellenweise derart hoch gelobt wird, hat sich mir nicht recht erschlossen. Aber vielleicht habe ich ja auch nur eins der schwächeren Werke erwischt. Ich werde es jedenfalls weiter probieren.
Bartensen zu »Lawrence Block: Engel der Nacht« 14.11.2008
Wieder einmal ein sehr fesselnder, melancholischer und bewegender Matt Scudder Roman.
Eine verschwundene Frau und ein toter Freund sind die zwei Haupthandlungsstränge an denen sich Matt Scudder durch die dunklen Gassen New Yorks hangelt. Die Begegnungen und Beziehungen zu den anderen Charakteren auf diesen Wegen sind spannend und dementsprechend sehr dialoglastig, aber niemals langatmig.
Zentrale Themen bleiben auch hier der Alkohol und Scudders Kampf mit und gegen ihn, eine besondere Herausforderung, spielt ein Großteil dieses Romans doch wiedereinmal in den dunklen und schmierigen Kaschemmen in denen sich das Treibgut der Gosse einfindet.
Die Auflösung der Handlungsstränge sind überraschend straight und nachvollziehbar, aber auch wiedereinmal nicht so sehr im Mittelpunkt, wie der Weg dorthin.
Auftritt Mick Ballou, der in späteren Matt Scudder Romanen noch eine Rolle spielen wird ...
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