Die rote Chrysantheme von Laura Joh Rowland

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei BLT.
Ort & Zeit der Handlung: Japan / Tokio, 1601 - 1700.
Folge 11 der Sano-Ichiro-Serie.

  • New York: St. Martin’s Minotaur, 2006. 298 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: BLT, 2008. Übersetzt von Wolfgang Neuhaus. 427 Seiten.

'Die rote Chrysantheme' ist erschienen als

In Kürze:

Japan 1698. Sano Ichiro, Samurai, oberster Ermittler und Ratgeber des Shogun, hat Neider am Hof von Edo, die seinen wachsenden Einfluss fürchten. Da geschieht ein grausamer Mord: Fürst Mori, der Erbe des Shogun, wird tot und verstümmelt aufgefunden, neben ihm Sanos schwangere Frau Reiko, nackt und blutverschmiert. Sano selbst hat Schwierigkeiten, Reikos Erklärungen Glauben zu schenken. Dennoch versucht er, die Wahrheit hinter den Aussagen der Verdächtigen zu ergründen. Seine einzige Spur ist eine weiße Chrysantheme – rot gefärbt mit Blut.

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anath zu »Laura Joh Rowland: Die rote Chrysantheme« 03.08.2010
Eigentlich ermittelt Hirata wegen Hochverrats gegen Fürst Mori. Doch bei einer Durchsuchung des fürstlichen Anwesens findet er die Leiche des Fürsten: ermordet. Und neben dem Toten wird nackt und blutüberströmt Reiko gefunden, die Frau des Kammerherrn Sano Ichiro, mit der Mordwaffe in der Hand.
Sano ermittelt gegen die Zeit,denn alle Umstände sprechen gegen Reiko und immer wieder wird von Sano gefordert, seine Frau hinrichten zu lassen. Aber mit Reiko würde nicht nur seine große Liebe sterben sondern mit ihr auch ihr ungeborenes Kind...
Und ist es möglich, daß Mori tatsächlich ein Serienmörder war, der zahlreiche kleine Jungen vergewaltigt und getötet hat? Reiko behauptet das , aber möglicherweise ist ihr Verstand ja verwirrt?
Spannend wie immer. Dazu sehr informativ im Bezug auf das Alltagsleben sowohl bei niedrigen als auch höheren Schichten. Ich persönlich habe mich auch darüber gefreut, daß die story nicht so in den Bereich des Mystischen abglitt wie das in früheren Bänden gelegentlich der Fall war.
Regelrechr quälend ist für mich allerdings mittlerweile die Beschreibung der Intrigen am Hof des Shoguns, das wetterwendige Verhalten der "Unterstützer" Sanos. Quälend allerdings nicht, weil die Beschreibung schlecht wäre sondern weil Sano so ein tadelloser Held ist der doch in der Vergangenheit auch immer recht hatte und trotzdem glaubt ihm imer keiner...
Ich bin gespannt, wo das noch hin führt. Die Schlußsätze bargen für mich jedenfalls eine Überraschung in sich!
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