Der Verrat der Kurtisane von Laura Joh Rowland

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 unter dem Titel The pillow book of Lady Wisteria, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei BLT.
Ort & Zeit der Handlung: Japan / Edo, 1701 - 1800.
Folge 7 der Sano-Ichiro-Serie.

  • New York: St. Martin’s Minotaur, 2002 unter dem Titel The pillow book of Lady Wisteria. 292 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: BLT, 2005. Übersetzt von Karin Meddekis. ISBN: 3-404-92177-1. 491 Seiten.

'Der Verrat der Kurtisane' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als der Thronerbe des Shogun im Vergnügungsviertel von Edo tot aufgefunden wird, wird Sano Ichir mit der Aufklärung des Verbrechens betraut. Der Ermordete hat seine letzten Stunden in den Armen der Konkubine Wisteria verbracht, die ein Tagebuch über ihre Kunden führte. Nun sind sowohl die Kurtisane als auch ihr Tagebuch verschwunden. Und Sanos Feinde am kaiserlichen Hof sind bestrebt, den Fall zu lösen, bevor es ihm gelingt. Sano hingegen fürchtet, dass seine Frau Reiko im Zuge der Ermittlungen erfährt, dass er selbst in der Vergangenheit eine Beziehung zu der Kurtisane pflegte …

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mase zu »Laura Joh Rowland: Der Verrat der Kurtisane« 27.03.2009
In diesem Fall geht es mal wieder eher gemächlich zu. Eine Detektivgeschichte vor historischer Kulisse. Dieses Mal gewährt uns Rowland ausführliche Einblicke in das harte befremdliche Leben der Kurtisanen aus Edos hinter Mauern verborgenem Vergnügungsviertel.

Intrigen sind am Kaiserhof zu Edo gang und gäbe, aber im siebten Fall ist fast zu viel des Guten. Der Thronfolger des Shogun wurde ermordet und darum möchte jeder Würdenträger des „bakufu“ (wie sagt man auf Deutsch? Staat?) Vorteile daraus ziehen, um dem Shogun zu gefallen und in der Ermittlung einen Vorsprung zu ergattern. Alle gegen den Chefermittler Sano.

Jeder Daily Soap Fan muss wohl hin und wieder durch schwächere Folgen und so ging es mir hier. „Der Verrat der Kurtisane“ ist wie immer schön geschrieben und die historischen Fakten wie immer interessant geschildert, aber insgesamt ist dieser Fall nicht wirklich spannend. Zu viele Personen, zu viele politische Ränkespiele verderben den Brei, so dass die Schwierigkeiten der Hochzeitsvorbereitungen von Sanos oberstem Gefolgsmann fast aufregender als der Plot selbst sind.

Als Krimi und als einzelnes Buch konnte mich dieser Teil nicht überzeugen, aber da ich mit den Personen vertraut bin und Rowland immer noch bemerkenswerte Tatsachen über diese Epoche ausgräbt, war es dann doch unterhaltsam. Mehr nicht.
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