Der Palast des Drachenkönigs von Laura Joh Rowland

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel The dragon king´s palace, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei BLT.
Ort & Zeit der Handlung: Japan / Edo, 1601 - 1700.
Folge 8 der Sano-Ichiro-Serie.

  • New York: St. Martin’s Minotaur, 2003 unter dem Titel The dragon king´s palace. 340 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: BLT, 2005. Übersetzt von Karin Meddekis & Wolfgang Neuhaus. ISBN: 3-404-92189-5. 475 Seiten.

'Der Palast des Drachenkönigs' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Mitten in der Nacht wird Sano Ichirō mit mit der Nachricht konfrontiert, dass seine Frau Reiko und die Mutter des Shoguns entführt wurden. Zusätzlichen Zündstoff erfährt die Situation dadurch, dass auch die Frau von Sanos gefährlichstem Rivalen, des Kammerherrn Yanagisawa, den Entführern in die Hände fiel. Der Drahtzieher des Verbrechens ist ein Mann, der sich selbst als Drachenkönig bezeichnet und zur direkten Bedrohung des Shoguns werden könnte. Sano beginnt mit den Ermittlungen, stets von der Furcht gepeinigt, ein unbedachtes Vorgehen des Shoguns könnte das Leben der Geiseln gefährden.

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mase zu »Laura Joh Rowland: Der Palast des Drachenkönigs« 14.04.2010
Im 8. Teil der Sano-Reihe stehen die üblichen Intrigen am Kaiserpalast im Hintergrund. Die Mutter des Shoguns wird entführt. Mit ihr Sanos Frau, die Frau Yanagisawas und die hochschwangere Midori. Wer die Reihe kennt, kann ahnen, welche Probleme auftauchen könnten, wenn diese vier Frauen auf engem Raum festgehalten werden.

Der Shogun tobt und will seine Mutter zurück, sonst werden Köpfe rollen. Darum bilden die Erzfeinde Sano und Yanagisawa ein Team, um die vier Frauen vor Ablauf des Ultimatums zu retten. Doch jeder der beiden hat andere Prioritäten.

Rowlands historischer Krimi im kaiserlichen Japan bleibt auch im 8. Teil auf gewohnt hohem Niveau. Da sie nach der Devise „Never change a winning team“ schreibt, läuft auch dieser Teil wie alle Vorgänger ab. Und das funktioniert prächtig, wenn man zwischen den einzelnen Teilen genügend Zeit verstreichen lässt.

Wie immer ein historisches Vergnügen, obwohl dieser Teil mehr auf Reiko, Sanos Frau, in ihrer Gefangenschaft fokussiert ist und darum mit weniger Krimi und Kampfhandlungen auskommen muss.
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