Grobes Foul von Kurt Lanthaler

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1993 bei Diogenes. ISBN-10: 3-257-23149-0, ISBN-13: 978-3-257-23149-6.
Ort & Zeit der Handlung: Südtirol, 1990 - heute.

'Grobes Foul' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Um ein Uhr nachts, dreißig Kilometer vor Sterzing, merkt Tschonnie Tschenett, dass ihm der Sprit ausgeht. In diesem Moment hat ihm der Typ, der ihm um ein Haar vor die Zugmaschine gesprungen wäre, gerade noch gefehlt. Es handelt sich um den bekifften Fahrer eines Ferraris, der auf dem Seitenstreifen liegengeblieben ist. Sein Name: Paolo Canaccia, Stürmerstar des Serie-A-Spitzenreiters AS ROMA, der seinen ferragosto-Trainingsaufenthalt in Sterzing verbringt. Dies erfährt Tschenett erst am nächsten Tag – von der Polizei. Denn am Schauplatz seiner Zufallsbekanntschaft mit Canaccia wird in der gleichen Nacht eine Leiche gefunden. Tschenett hat damit ein Problem am Hals. Aber nicht nur er. Canaccia ist tief in den Fall verstrickt und bittet den Amateurdetektiv um seine Hilfe.

Das meinen andere:

»Mit genauen Milieuschilderungen und einer klaren, direkten Sprache stellt Lanthaler seinen Antihelden in die Tradition des klassischen ´hard-boiled´ Detektivs wie Marlowe oder Spade. Tschenett lebt als kaputter Typ in einer kaputten Welt, egal ob in L.A. oder in der verstaubt-verlogenen Urlauberidylle der Zillertaler Alpen.« (Kieler Nachrichten)

»Tschenetts maskuline Theatralik erinnert in vielem an die Helden Philippe Djians. Der Plot ist wohl durchdacht und wird spannend entwickelt. Die südtiroler Syntax ist eine sprachliche Gaudi, die Lanthalers Roman zu einem vergnüglichen Leseereignis macht.« (Kölner Illustrierte)

Ihre Meinung zu »Kurt Lanthaler: Grobes Foul«

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Helga zu »Kurt Lanthaler: Grobes Foul« 21.07.2007
Das Buch ist besonders für uns Sterzinger irrsinnig witzig und interessant, weil der Autor so viele Details und "Doiges" ironisch betrachtet und bleuchtet.
Tschonnie Tschenett ist ein Loser aber ein hilfsbereiter herzlicher Loser mit so mancher Gewinnchance...
Ich freu mich schon auf die nächste Begegnung mit Tschonnie...
Matthias Stampfer zu »Kurt Lanthaler: Grobes Foul« 08.11.2004
Das Buch ist gut geschrieben. Der Hauptgrund dafür ist warscheinlich der Ort der Handlung und die Sprache. Nicht wie bei allen "normalen" Krimis erfolgt die Handlung immer nach einem bestimmten Faden ab, hier werden Sprachen vermischt, die für Südtiroler von größter Bedeutung sind.
Danke, dass sie, Herr Lanthaler dieses Buch geschrieben haben, denn es zeigt die Realität unseres Landes um 1990.
angelika Merkel zu »Kurt Lanthaler: Grobes Foul« 09.01.2004
Voll schön eine eindeutige Stärkung der deutschen Frauenpolitik!
Danke Herr Lanthaler
N. Rogantini zu »Kurt Lanthaler: Grobes Foul« 10.12.2002
Habe kürzlich "Azzurro" gelesen und ich kann nicht mehr aufhören Tschonnie Tschenett-Geschichten zu lesen. Die Figur von Tschenett ist nicht der übliche Detektiv der Fälle löst. Er improvisiert sich Detektiv, weil er die Fälle nicht sucht, sondern er "stürzt" in seine Fälle und muss sich aus dem Schlammmassel retten.
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