Krimi-Blitz – die bisherigen Gewinner

Die Sünden der Väter Rezension, Buchbesprechung von Ian Rankin

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2006 bei 13,81%
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Nach Nominierungen für den Krimi-Blitz 2004 und 2005 war es soweit: Der Schotte Ian Rankin ist mit seiner Reihe um den Edinburgher Inspector John Rebus endlich bei den deutschen Lesern angekommen. Sein Roman Die Sünden der Väter, Folge 9 der Rebus-Reihe, setzte sich mit einem beeindruckenden Ergebnis durch gegen einen Berliner Debütanten auf Platz 2: Sebastian Fitzeks Psychothriller Die Therapie war sicherlich der Überraschungserfolg 2006. Die Bronze-Medaille teilen sich Peter James mit Stirb schön, dem Nachfolger von Krimi-Blitz-Gewinner 2005 Stirb ewig, und der US-Amerikaner Cody Mcfadyen mit seinem sicherlich nicht für zarte Gemüter geeigneten Thriller Die Blutlinie.

direkt zum Buch Ian Rankin: Die Sünden der Väter Die Sünden der Väter: München: Goldmann, 2006. Das Ergebnis 2006 in der Gesamtübersicht

Stirb ewig Rezension, Buchbesprechung von Peter James

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2005 bei 13,00%
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2005 machte ein Außenseiter das Rennen: Peter James, erfolgreicher Film-Produzent und bis dato eher als Autor von phantastischen Horror-Romanen in Erscheinung getreten, begeisterte mit seinem ersten reinrassigen Thriller Stirb ewig (Scherz). Das Ergebnis überrasche, weil Peter James eigentlich ein recht unbeschriebenes Blatt auf dem deutschen Markt war. Bereits im August hatten wir den Titel besprochen und ihn zum »Volltreffer des Monats« gekürt. Wir befanden seinerzeit, eine der »Thriller-Entdeckungen des Jahres« in der Hand gehabt zu haben, zwar »fies, perfide und hinterhältig«, aufgrund der frischen Idee aber eben auch »gnadenlos gut«. Und mit dieser Meinung sollten wir von der Krimi-Couch letztendlich nicht allein bleiben – Stirb ewig verwies So soll er sterben von Ian Rankin und Tödliche Worte von Val McDermid auf die Plätze.

direkt zum Buch Peter James: Stirb ewig Stirb ewig: Frankfurt am Main: Scherz, 2005. Das Ergebnis 2005 in der Gesamtübersicht

Der Schwarm Rezension, Buchbesprechung von Frank Schätzing

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2004 bei 12,60%
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Keine wirkliche Überraschung 2004: Frank Schätzing hatte mit seinem Öko-Thriller Der Schwarm nicht nur immensen Erfolg, was die Verkaufszahlen betrifft, sondern kam auch bei den Lesern der Krimi-Couch bestens an. Auch wenn die Konkurrenz aus Skandinavien dem Kölner lange Zeit im Nacken saß. Schlussendlich setzte sich Schätzings 1000-Seiten-Werk durch gegen den Isländer Arnaldur Indridason mit Todeshauch und Hakan Nessers letzten Roman um Van Veeteren, passenderweise betitelt mit Sein letzter Fall.

direkt zum Buch Frank Schätzing: der Schwarm Der Schwarm: Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2004. Das Ergebnis 2004 in der Gesamtübersicht

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ISSN 1862-7528