Das Gen des Bösen von Klaus-Peter Wolf

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 bei Hoffmann & Campe.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland, 1990 - 2009.
Folge 2 der Vera-Bilewski-Serie.

  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 1995. ISBN: 3-455-07905-9. 366 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1997. ISBN: 3-426-60533-3. 359 Seiten.

'Das Gen des Bösen' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Eingesponnen in den abstrusen Wahn, er trage das 'Gen des Bösen’ in sich, beginnt Daniel König damit, seine Familie und alle, die ihm übel mitgespielt haben, auszurotten. Vera Bilewski, die unkonvetionelle Kommisarin mit dem untrüglichen Gespür, kommt ihm auf die Spur. Aber den Wettlauf mit der Zeit scheint sie zu verlieren; er macht die Jägerin selbst zur Gejagten . . .

Ihre Meinung zu »Klaus-Peter Wolf: Das Gen des Bösen«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

CharlyDD zu »Klaus-Peter Wolf: Das Gen des Bösen« 01.05.2009
Vorneweg: Das Buch wurde mir von einem Couchfreund geschickt, mit dem Hintergedanken das ich meine ablehnende Haltung gegenüber deutschen Krimiautoren einmal überdenke und eventuell revidiere.

Entsprechend skeptisch habe ich auch das Lesen begonnen.
Klaus- Peter Wolf konfrontiert den Leser mit einer eigentlich ziemlich schrägen Geschichte und abgedrehten Charakteren. Besonders angetan hat es mir die Komissarin Vera Bilewski, die während der Ermittlungen ihre längst verloren geglaubte Libido wieder entdeckt und in den unmöglichsten Gelegenheiten damit konfrontiert wird.

"Das Gen des Bösen" ist super spannend geschrieben, mit der perfekten Brise Humor an den richtigen Stellen.

Fazit: Ob ich weitere deutsche Autoren lesen werde weiß ich nicht, aber die restlichen Bücher von Wolf werden sicher Einzug in mein Bücherregal halten.
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bio-Fan zu »Klaus-Peter Wolf: Das Gen des Bösen« 01.07.2008
Endlich mal ein Psychothriller, der den Namen auch verdient.
Bei Klaus-Peter Wolf denkt man gleich an seine Ostfriesenkrimis und bei "Das Gen des Bösen" vermutet man vielleicht einen Wissenschaftskrimi- Genetik usw. Aber "Das Gen des Bösen" ist nichts von beidem.
Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes aus gutbürgerlichem Hause, von seinem Umfeld als (musikalisches) Genie verehrt und mehr als fürsorglich betreut, entwickelt er sich zu einem eigenbrödlerischen Sonderling, der sich in den Kopf gesetzt hat, Opfer einer alle umfassenden Verschwörung zu sein.
Die Kommissarin, die Krankenschwester und der Killer - fast schon ein Trio infernale- sind Hauptakteure in dieser, an Richard Laymon erinnernden Tragikomödie. Wolf hat Humör und diesen beweist er in einigen wirklich köstlichen und sehr freizügigen Szenen.
"Das Gen des Bösen" ist ein absolutes MUSS für jeden, der spannende Unterhaltung mit einem Augenzwinkern Humor mag. Von mir gibt´s satte 90 Grad
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Das Gen des Bösen

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: