Todesflug am Ida von Klaus Eckhardt

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 bei Balistier.
Ort & Zeit der Handlung: Griechenland / Kreta, 1990 - 2009.

  • Mähringen: Balistier, 2004. ISBN: 3937108025. 210 Seiten.

'Todesflug am Ida' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Während die kretische Polizei sich bemüht, den Absturz eines zweimotorigen Flugzeugs im Ida-Gebirge aufzuklären, bei dem drei Menschen starben, soll der Privatdetektiv Jak Anatolis für Emmanouil Frenakis, Besitzer einer Chemie­fabrik in Chania, dessen entführte Tochter Rita suchen. Da die Entführer nicht nur Lösegeld fordern, sondern auch die Schließung der Fabrik verlangen, beginnt Jak sich für die Umweltschutzorganisation Protect the Nature of Crete zu interessieren, die seit kurzem auf der Insel aktiv ist. Als er erfährt, dass das abgestürzte Flugzeug auf die Firma seines Auftraggebers zugelassen ist, gerät auch der ins Visier seiner Ermittlungen. Gibt es eine Verbindung zwischen dem rätselhaften Todesflug am Ida und der Entführung?

Wie im ersten liebt Jak auch in seinem zweiten Fall den Raki, die Frauen und das Spiel mit der Polizei. Doch wer zuletzt lacht ...

Ihre Meinung zu »Klaus Eckhardt: Todesflug am Ida«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Heinz-Erhard Cremer zu »Klaus Eckhardt: Todesflug am Ida« 12.06.2011
Stand Kreta früher für Knossos, Minos und Minotaurus, so ist für mich seit Mai 2011 mit Jak Anatolis, dem von Klaus Eckardt geschaffenen Privatdetektiv aus Agia Galini, eine neue Verknüpfung geschaffen.
Es trifft zu: Ich habe ein Faible für „Regional-Krimis“, besonders dann, wenn ich Sie vor Ort lese. Und das habe ich mit den drei ersten Jak-Krimis getan. Hauptakteur in „Tote trinken keinen Raki“, „Todesflug am Ida“ und „In Agia Galini wartet der Tod“ ist Jak Anatolis, gebürtiger Deutscher namens Jakob Ostmann, den es in den 1980er Jahren im Alter von 22 nach Kreta verschlagen hat. Jak ist ein Wanderer zwischen den Welten. Seine meist deutschen bzw. westlichen Lebensweisheiten hat er noch nicht verlernt, neue kretische Lebensgewohnheiten aber schon aufgesogen. Er genießt bei seinem Freund Stelios die vielgerühmte Philoxenia, die Gastfreundschaft, das ergänzende Tüpfelchen auf dem „i“ (das Stelios nicht bieten kann) ist die intime Beziehung zu Marika, die sich zwar auch (neben-) beruflich um männliche Touristen kümmert, aber eigentlich nur Jak liebt.
Zu diesen drei zentralen Figuren ist im Laufe der Zeit noch Inspektor Michalis Andreadis von der Polizei Iraklion gestoßen. Dieses Quartett ergänzen einige kretische Randfiguren, die mit ganz viel Kreta die lokalkolorierte Bühne für spannende, unterhaltsame Handlungen schaffen.
Da sich die Auftragsdichte für Privatdetektive auf Kreta offensichtlich arg in Grenzen hält (Kreter regeln ihre Angelegenheiten meist selbst), bieten die drei ersten Fälle für Jak inhaltlich ganz spezielle Herausforderungen:
Erster Fall: Mord, Grundstücksgeschäfte und die Tourismusförderung der südkretischen Küste.
Zweiter Fall: Mord, Entführung und der Einsatz chemischer Keulen in der kretischen Landwirtschaft (da sind mir die „schmucken“ Platikgewächshäuser schon lieber)
Dritter Fall: Mord, Rache, Vetternwirtschaft bei der Polizei und das Liebesleben deutscher Touristen.

Alle drei Krimis bieten neben spannender unterhaltsamer Handlung auch viel Interessantes und Lehrreiches aus Kreta. Schon die Beschreibung allein lässt den Leser (an dieser Stelle ist zwingend ein Hinweis auf die jeweils letzte Anmerkung des Autors im Anhang geboten, mit der sich Klaus Eckardt an seine Leserinnen wendet) in den Mythos Kreta eintauchen. Wer sich zudem der Mühe unterzieht, sich die Originalschauplätze einmal anzusehen, der wird z.B. belohnt durch atemberaubende Ausblicke von der kurvenreichen Straße von Agia Galini, wo Jaks Büro liegt, nach Melambes, seinem 10 km entfernten Wohnort.

Fazit: „Es wird noch der Tag kommen …..“, dieser Lieblingssatz von Stelios und auch von Marika klingt Jak häufig in den Ohren. Ich greife ihn jetzt gerne auf und prophezeie potentiellen Leserinnen und Lesern: „Es wird noch der Tag kommen, an dem Sie sich mit einem Fall (oder auch mehreren) von Jak Anatolis und einem Glas kretischen Raki (Achtung: nicht mit dem türkischen Raki verwechseln, der dem Ouzo ähnelt, kretischer Raki ist ein dem Grappa vergleichbarer Tresterschnaps) zu Hause oder noch besser auf Kreta am lybischen Meer wohlfühlen werden.

PS
Aus Kreta zurück, werde ich Jak umgehend auf seinen Fällen Vier (Der Teufel aus den Weißen Bergen) und Fünf (Triopetra – Feuer im Paradies) begleiten.
Michael zu »Klaus Eckhardt: Todesflug am Ida« 20.04.2009
Kurz, sehr kurz. Dieses Machwerk ist eine Beleidigung für den Verstand und das Gemüt.
Unbegreiflich, dass es möglich ist, so etwas auf den Markt zu werfen. Unfassbar.
300 Zeichen soll man hier eingeben? Ist dieser sogenannte Krimi das wert? Nein! Nein! Jedes Wort ist zuviel. Jede Sekunde und jeder Euro Verschwendung!
Ricarda zu »Klaus Eckhardt: Todesflug am Ida« 07.08.2005
Wie schon den ersten Fall des Jak Anatolis fand ich auch diesen ebenso spannend, unterhaltsam und authentisch. Wer Kreta und insbesondere Agia Galini kennt, wird sich vor lauter Wiedererkennen auf die Schenkel klopfen. Wer eine flotte Schreibe schätzt, wird den Helden bald in sein Herz geschlossen haben, auch wenn er ein ziemliches Großmaul und Miststück ist. Und wer einen gut konstruierten Krimi mag kommt hier ebenfalls auf seine Kosten.
Gesamturteil: Sehr gut
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Todesflug am Ida

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: