Tödliche Investitionen von Kjell Ola Dahl

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1993 unter dem Titel Dødens Investeringer, deutsche Ausgabe erstmals 1996 bei Pettersson.
Ort & Zeit der Handlung: Norwegen / Oslo, 1990 - 2009.

  • Oslo: Gyldendal, 1993 unter dem Titel Dødens Investeringer. 216 Seiten.
  • Münster: Pettersson, 1996. Übersetzt von Gabriele Haefs. ISBN: 393070403X. 221 Seiten.
  • München: Goldmann, 1999. Übersetzt von Gabriele Haefs. ISBN: 3-442-05264-5. 286 Seiten.
  • München: Goldmann, 2006. Übersetzt von Gabriele Haefs. ISBN: 978-3-404-15547-7. 317 Seiten.

'Tödliche Investitionen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Wie eine Spinne in ihrem Netz hockt der alte Lüstling Johansen Nacht für Nacht hinter seinem Fenster und verfolgt mit großem Lustgewinn das Liebesleben der jungen und lebensfrohen Reidun Rosemdal. Bis das Objekt seiner Begierde eines Morgens brutal ermordet wird. Auf der Suche nach dem Mörder begegnen den Polizisten Frolich und Gunnarstranda Schmutz und Schund nicht nur in der Wohnung des Alten. Auch hinter der luxuriösen Fassade der Computerfirma, in der Reidun zuletzt arbeitete, und dem durchgestylten Outfit ihrer ehemaligen Kollegen verbirgt sich ein Sumpf von Korruption, Verrat und Eifersucht.- Zwei weitere Morde müssen geschehen, bevor in einem dramatischen Finale der Fall eine überraschende Lösung findet. Es sind zwei gegensätzliche Typen, die Kjell Ola Dahl hier als Polizisten auf die Straßen Oslos schickt. Hauptkommissar Gunnarstranda, ein ruppiger Zyniker, der sich nur als Hobby-Botaniker zartere Gefühle erlaubt, und sein junger Kollege Frolich mit seinem lebensfrohen Optimismus und seiner Leidenschaft für Lachsfischerei, verleihen neben den lakonischen Schilderungen menschlicher Hinter- und Abgründigkeiten diesem rasanten Krimi besonderen Reiz.

Ihre Meinung zu »Kjell Ola Dahl: Tödliche Investitionen«

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Jörn zu »Kjell Ola Dahl: Tödliche Investitionen« 06.09.2009
Nach langem Kampf habe ich nun endlich „Tödliche Investitionen“ bis zum Ende durchgelesen. Von 4 Krimis in Folge aus der Reihe „Nordlichter“ war dies für mich der eindeutig schwächste Beitrag. Dies mein Fazit, denn ich kann dem Buch keinerlei positive Aspekte abgewinnen.

Im Gegenteil, meine Freizeit mit hauptsächlich plumpen Sexfantasien des Autors verbracht zu haben, hat mich am Ende nur noch geärgert.
Toddy zu »Kjell Ola Dahl: Tödliche Investitionen« 21.07.2009
Das erste Buch über Gunnarstranda und Fröhlich war mein 4. Dahl.
Ich finde ihn recht einfach geschrieben, teilweise prollig. Wie der vorherige Kommentar schon richtig sagt, der Sex nimmt einen sehr großen Teil ein, hat aber nix mit der Handlung zu tun, welche für 1993 geschrieben recht modern ist. Den Wirtschaftsbetrug über Scheinfirmen, war da noch nicht so aktuell wie es heute ist.
Insgesamt leicht zu lesen und wie bei den späteren Büchern auch, kommt mE der Täter zu kurz weg.
Ahotep zu »Kjell Ola Dahl: Tödliche Investitionen« 23.03.2009
Mir hat dieses Buch von allen bisher gelesenen Büchern von Dahl (Sommernachstod, Schaufenstermord, Lügenmeer) am wenigsten gefallen.

Meines Erachtens ist die Handlung raltiv flach und eigentlich besteht das Buch über die Hälfte nur aus "Sex": Da wird nur beschrieben, wer, wie, wann mit wem, jede Frau wird nach ihrem Äußeren bewertet (und dass auch noch in den unmöglichsten Situationen) und wirklich voran kommt die Geschichte dadurch auch nicht, mir persönlich ging das nach hundert Seiten nur noch auf die Nerven!

Die folgenden Romane um die Kommissare Gunnarstranda und Frohlich gefielen mir wesentlich besser!
5 von 14 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
gowron zu »Kjell Ola Dahl: Tödliche Investitionen« 23.10.2007
Hallo,

"Tödliche Investitionen" ist das erste Buch aus der Gunnarstranda-Reihe von Kjell Ola Dahl.

Ich fand es sehr erfrischend, über die Bücher von Dahl mal Krimis aus einem ganz anderen Kulturraum zu lesen. Schließlich kann man die erfolgreichen nordskandinavischen Krimiautoren ja fast noch an einer Hand abzählen. Dieses Buch bietet einen guten Einstieg in diese Welt.

Die Geschichte ist gradlinig und doch raffiniert erzählt. Die Charaktere, allen voran die etwas schrulligen Kommissare Gunnarstranda und Frölich, werden gut dargestellt.

Das Buch bietet solide, unterhaltsame Krimikost. Nicht das ganz große Meisterwerk, aber dennoch sehr nett zu lesen.

Viele Grüße,

Gowron.
4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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