Sommernachtstod von Kjell Ola Dahl

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel En Liten Gyllen Ring, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Ehrenwirth.
Ort & Zeit der Handlung: Norwegen / Oslo, 1990 - 2009.

  • Oslo: Gyldendal, 2000 unter dem Titel En Liten Gyllen Ring. 361 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 2002. Übersetzt von Kerstin Hartmann-Butt. ISBN: 3-431-03425-X. 475 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2004. Übersetzt von Kerstin Hartmann-Butt. ISBN: 3-404-15187-9. 475 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2007. Übersetzt von Kerstin Hartmann-Butt. ISBN: 978-3-404-26733-0. 475 Seiten.

'Sommernachtstod' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

In einer Sommernacht geschieht am Oslofjord ein grausamer Mord. Eine Frauenleiche wird nackt im Straßengraben gefunden.Der kautzige Kommissar Gunnarstranda und sein gutmütiger Kollege Frølich stehen vor mehr als einem Rätsel. Die Verdächtigen sind zahlreich und die Beweislage schwach …

Ihre Meinung zu »Kjell Ola Dahl: Sommernachtstod«

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bibifee zu »Kjell Ola Dahl: Sommernachtstod« 26.10.2008
Mein zweiter Krimi aus diesem Bereich und wesentlich besser geschrieben als Mankells "Mörder ohne Gesicht".

Diesmal musste ich mich nicht bis zum Schluss quälen.

Chrisi gebe ich Recht, der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber dennoch nicht schlecht.

Viele Verdächtige, viele Motive, die jedoch nicht so ganz überzeugen wollen. Die Lösung des Falls erfolgt mehr oder weniger durch Zufall.

Ich werde auf jeden Fall wieder einen Roman von Dahl lesen.
gowron zu »Kjell Ola Dahl: Sommernachtstod« 23.10.2007
Hallo,

laut Cover des Buches ist "Sommernachtstod" das erste Buch, in dem die norwegischen Kommissare Gunnarstranda und Frölich ermitteln. Das stimmt jedoch nicht. "Tödliche Investitionen" wurde von Kjell Ola Dahl schon deutlich früher geschrieben, aber erst später in Deutschland veröffentlicht.

"Sommernachtstraum" ermöglicht dem Krimileser also ein Wiedersehen (bzw. Wiederlesen) mit den beiden schrulligen und liebenswerten Titelfiguren.

Auch dieses Buch ist ein gradliniger, klassischer Krimi zum Mitraten. Genauso gemütlich wie die Protagonisten erscheint auch der Schreibstil. Hektik und Action sind fehl am Platz. Stattdessen wird ein intensiver und klarer, dadurch aber auch sehr eindringlicher Erzählstil gewählt.

Ich kann dieses Buch ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

Viele Grüße,

Gowron.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bio-Fan zu »Kjell Ola Dahl: Sommernachtstod« 18.09.2007
Ich kann die vorangegangenen kritischen Kommentare nicht nachvollziehen. Gerade Dahl´s unprätentiöser Schreibstil macht es leicht, in die Geschichte hinein zu finden. Durch knappe, prägnante Dialoge zwischen den beiden Ermittlern oder auch bei Vernehmungen von Tatverdächtigen und Zeugen kommt nie Langeweile auf. Man ist schnell am Ende der Story und harrt der Auflösung des Falles, die, zugegebenermassen, unerwartet ist. Aber das ist doch der Sinn eines jeden Krimis.
Ich- für meinen Teil- habe die nächsten beiden Dahls sofort geordert. 80 Grad
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Chrisi zu »Kjell Ola Dahl: Sommernachtstod« 14.08.2005
Ein etwas gewöhnungsbedürdiger Schreibstill, das muß ich schon zugeben. Aber deshalb nicht schlecht. Es geht am Anfang etwas langsam voran, aber dann... Es fällt nicht schwer sich in die Haut der beiden Hauptermittler zu versetzen. Und auch in das Opfer. Die Personen haben alle ihre Macken, das macht sie menschlich und fast real. Wer schon einmal in Oslo war der wird einiges wiederfinden in diesem Buch. Sicher ist dies Buch nicht der große Hit, aber für mich auch nicht das letzte Buch des Autors.
Marion zu »Kjell Ola Dahl: Sommernachtstod« 11.04.2005
im grossen und ganzen hat mir das buch gut gefallen. das ermittlerteam wirkt zwar ein bisschen einschläfernd, letztlich aber doch sympathisch und auch effektiv. den stil fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. schau ma amal, was dahl noch zu bieten hat.
Katrin zu »Kjell Ola Dahl: Sommernachtstod« 31.03.2005
Grauenvoll, allerdings in dem Sinne, dass das Buch leider einfach nur schrecklich ist. Ich habe es nach 100 Seiten einfach zur Seite gelegt und mich geärgert, dass ich mich von dem "Tip des Monats" und der tollen Aufmachung hab täuschen lassen. Es zieht sich wie Kaugummi und irgendwie hat man an der Auflösung des Falles überhaupt kein Interesse mehr. Ich kann dieses Buch keinesfalls empfehlen. Weiß leider auch nicht, was ich von den anderen Büchern von dem Dahl halten soll?!?!?
Uli zu »Kjell Ola Dahl: Sommernachtstod« 27.11.2004
Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Die Ermittlungsarbeit verläuft ziemlich zäh. Am liebsten möchte man beiden Ermittlern einen Tritt in den Hintern geben, dass die endlich mal was wirklich wichtiges tun.
Trotzdem wirken beide menschlich doch sympathisch.
Was mich allerdings genervt hat, ist der Schluss. Irgendwie war im ganzen Buch auch nicht der kleinste Hinweis darauf, die diesen Mann verdächtig machten. Und der Verweis auf die familiäre Vergangenheit des Opfers schien mir etwas weit hergeholt.
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