Lone Star von Kinky Friedman

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1987 unter dem Titel A Case of Lone Star, deutsche Ausgabe erstmals 1993 bei Haffmans.

  • New York: Beech Tree Books, 1987 unter dem Titel A Case of Lone Star. 189 Seiten.
  • München: Heyne, 1993. Übersetzt von Hans-Michael Bock. ISBN: 3-453-06479-8. 191 Seiten.
  • Zürich: Haffmans, 1993. Übersetzt von Hans-Michael Bock. ISBN: 3-251-30002-4. 191 Seiten.
  • Hamburg: Rotbuch, 2006. Übersetzt von Hans-Michael Bock. ISBN: 978-3-434-54061-8. 191 Seiten.
  • [Hörbuch] Hambergen: Bear Family Records, 2005. Gesprochen von Wiglaf Droste. ISBN: 3899161351. 4 CDs.

'Lone Star' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Es traf sich gut, dass er seine Gibson-Gitarre nicht mehr brauchte, denn offensichtlich hatte jemand sie benutzt, um ihm den Schädel einzuschlagen.« Der Tote, ein Countrystar und alter Freund Kinkys, liegt ermordet in seiner Garderobe im Countryclub Lone Star. Widerwillig und nur auf Drängen des Clubbesitzers nimmt sich Kinky der Sache an. Eigentlich würde der ehemalige Countrysänger, der, nachdem er eine Frau aus den Händen von Bankräubern gerettet hatte, beschloss, seinen Beruf an den Nagel zu hängen und Privatdetektiv zu werden, sich viel lieber mit weniger gesundheitsschädlichen Fällen beschäftigen und überhaupt seine Zeit mit angenehmeren Dingen verbringen. Darunter versteht der ewig rauchende Kinky zum Beispiel Frauen. Doch schon bald steckt er mittendrin und muss feststellen, dass er es zu allem Überfluss mit einem Serienkiller zu tun hat: Auf der Bühne des Lone Star bricht ein weiterer Countrysänger tot zusammen.

Ihre Meinung zu »Kinky Friedman: Lone Star«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

hnans w. gruenthal zu »Kinky Friedman: Lone Star« 23.04.2009
if you don`t like hank williams-you kiss my ass...hat schon kris kristofferson ge-
sungen-recht hat er.wer mit afn u8nd hillbilly-music aufgewachsen ist,wird das buch(am besten im original)geniessen.
aber auch für normalos ein gelungenes buch,auch wenn die story etwas an den haaren herbeigezogen ist-das vergnügen an witz und wortspiel ist gross und selbst in der deutschen fassung ziemlich erhalten.also:lesen!
Bartensen zu »Kinky Friedman: Lone Star« 31.01.2009
Ein Mörder hat es auf Country-Sänger abgesehen und kündigt diese Morde mit dem Versenden von Hank Williams Texten an. Kinky ist hier natürlich doppelt in seinem Element, taucht mehr als einmal vor den Cops an den Tatorten auf und gerät dadurch mal wieder in die Zielvisiere der Fahnder und des Killers.
Lone Star lebt sicherlich nicht von der Spannung allein, sondern eher von der Vielzahl der skurrilen Charaktere aus dem Freundeskreis von Kinky. Diese Begegnungen, sowie die gewohnte Salve an Sprüchen, Witzen und Gags machen Lone Star zu einem humorvollen Lesevergnügen, das jedoch nie platt oder aufgesetzt wirkt. Der Plott ist durchdacht, die Auflösung jedoch nicht im Mittelpunkt und vielleicht auch nicht ganz schlüssig dafür aber in einem spannenden Finale in Szene gesetzt.
Wissen über die Country-Szene und Musik muss man meines Erachtens nicht haben, man lernt nebenbei vieles über Hank Williams, seine Songs, sein Leben und Sterben, was meiner Meinung nach dem Buch einen ganz besonderen Reiz gibt.
Kinkys Beziehungen (z.B. Downtown Judy und Uptown Judy ...), seine philospohischen Gespräche mit der Katze und das äußerst lebendige gestaltete New York der Bars und Clubs in denen er sich bewegt, geben einen großartigen Hintergrund für diese Geschichte her. Mehr davon !
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Krimi-Tina zu »Kinky Friedman: Lone Star« 22.11.2008
Was schreibt man zu Kinky Friedmans Büchern? Das ist ja fast schon eine eigene Literaturgattung der Greenwich-Village-Texas-Country-Music-Private-Eye-Irregulars Stil.
Auch Lone Star ist wieder kein Krimi im klassischen Sinne, auch sich die Story prinzipiell um einen Irren dreht, der herumläuft und es sich zur Aufgabe gemacht hat Country-Musiker umzubringen und zwar nach Motiven aus Songs von Hank Williams. Und Kinky die Aufgabe hat ihn zu finden und zu stoppen. Aber Friedman typisch läuft die Mörderjagd doch recht nebenher und irgendwelche Fortschritte sind eigentlich bis zur ganz plötzlichen Aufklärung am Ende nicht richtig erkennbar. Davon, dass diese Auflösung bei mir eine Haufen Fragezeichen hinterlassen hat mal ganz zu schweigen. Aber eigentlich ist das auch alles weiters nicht wichtig, es ist völlig ausreichend die Village Irregulars, Ratso, McGovern, Rambam etc bei ihren mehr oder weniger nutzbringenden Betätigungen zu beobachten, kommentiert von Kinkys lakonischen Sprüchen.
Kinky Neulingen würde ich allerdings abraten, dieses Buch als erstes zu lesen, zumindest dann wenn sie (wie ich) keine Ahnung von Country-Musik haben. Bedingt durch Story nimmt diese doch sehr viel Raum ein. Das das ist ein bisschen anstrengend.
Inclusive Kinky Bonus 85°
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
SteveO zu »Kinky Friedman: Lone Star« 27.03.2007
Was für ein Buch!
Ich bin zufällig auf Kinky Friedman aufmerksam geworden, da man den von mir geschätzten Autor Jörg Juretzka ('Prickel', 'Sense', 'Der Willi ist weg',...) des Plagiats am ehemaligen Countrymusiker Friedman bezichtigte.
In der Tat sind einige Parallelen nicht von der Hand zu weisen. Was sie zweifellos gemeinsam haben ist die humorvolle Erzählkunst im Genre des rabenschwarzen Krimis. Friedman zu lesen ist pures Vergnügen - wer über die nötigen Englischkenntnisse verfügt, sollte dringend das Original lesen.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Lone Star

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: