Dreifach von Ken Follett

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1979 unter dem Titel Triple, deutsche Ausgabe erstmals 1980 bei Lübbe.

  • London: Raven, 1979 unter dem Titel Triple. 377 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1980. Übersetzt von Bernd Rullkötter. ISBN: 3-7857-0261-2. 379 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1983. Übersetzt von Bernd Rullkötter. ISBN: 3-404-10321-1. 477 Seiten.
  • Herrsching: Pawlak, 1990. Übersetzt von Bernd Rullkötter. 379 Seiten.
  • Augsburg: Bechtermünz, 2000. Übersetzt von Bernd Rullkötter. ISBN: 3828967701. 462 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2008. Gesprochen von Volker Lechtenbrink. ISBN: 3-7857-3381-X. 6 CDs.

'Dreifach' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Der israelische Geheimdienst kommt dahinter, dass Ägypten die Atombombe entwickelt – eine tödliche Bedrohung für das eigene Land, das zwar selbst solche Waffen herstellen könnte, wenn ihm nicht das Wichtigste fehlte: Uran. Daraufhin erhält Nat Dickstein, Topagent der Israelis, den Auftrag, ein paar hundert Tonnen Uran zu stehlen, ohne daß jemand diesen einzigartigen Diebstahl bemerkt. Die Chancen, dass ein solcher Coup gelingt, sind fast gleich Null.

Ihre Meinung zu »Ken Follett: Dreifach«

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Axel zu »Ken Follett: Dreifach« 07.02.2013
Ich weiß nicht, woran es lag, aber ich kann mich dem größten teil der Leserbewertungen nicht anschließen. Vielleicht hätte ich es nicht als Hörbuch hören sollen (gelesen von Volker Lechtenbrink) Ich fand dieses Buch einfach nur vollkommen verwirrend und mit (meiner Meinung nach) viel zu vielen Charakteren überhäuft und vollgestopft. Vollkommen entnervt hab eich nach der 2 CD (von 6!) aufgegeben und ich werde werde wohl auch nicht mehr von Neuem anfangen.
Von meiner Seite daher nur 40 Grad
Pailasse zu »Ken Follett: Dreifach« 04.09.2009
Kein schlechtes Buch, aber in der Story war deutlich mehr drin. Die Charaktere könnten besser ausgearbeitet sein, es gibt desöfteren Situationen, die man nicht logisch nachvollziehen kann, manches war vorauszusehen - ich hätte mehr erwartet. Zwar wird zwischendurch doch ab und zu neue Spannung aufgebaut und man denkt sich: "Na also, jetzt wird's ja doch noch was", doch leider verfliegt diese Spannung nach bald wieder. Ein ständiges auf und ab.
Stefan83 zu »Ken Follett: Dreifach« 07.07.2009
Wenn man sich eine Liste mit den besten Büchern aus Ken Folletts Feder ausdrucken lassen würde, könnte man "Dreifach" unter Umständen ganz oben vorfinden. Zumindest wenn man das Blatt Papier falsch herum hält.

Neben dem Erstlingswerk "Der Modigliani-Skandal", das laut Aussage des Autor nur ein Experiment gewesen und zudem (gottseidank) ziemlich kurz gewesen ist, nimmt dieser Agententhriller den unrühmlichen Platz des am wenigsten gelungenen Follett-Buchs ein. Und leider hat "Dreifach" sich diese Platzierung auch voll und ganz verdient. Verspricht der Klappentext noch ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel in bester Tradition von "Die Nadel", kann der Plot die darauf folgenden Erwartungen in keinster Weise erfüllen. Dabei hätte der Autor mit ein wenig mehr Fingerspitzengefühl wohl eine Menge aus der im Grunde interessanten Story machen können. Diese sei schnell angerissen:

Wir befinden uns im Jahre 1968. Die Situation im Nahen Osten spitzt sich immer mehr zu. Israel sieht sich von Feinden umzingelt, droht das Wettrüsten mit den arabischen Feindesländern zu verlieren. Und nun deutet auch noch vieles daraufhin, dass Ägypten Vorbereitungen zum Bau einer Atombombe trifft. Eine tödliche Bedrohung, der man nur begegnen kann, in dem man selbst eine solche Waffe entwickelt. Doch das Wichtigste für die Herstellung fehlt: Uran. Nat Dickstein, Kriegsveteran des Zweiten Weltkriegs, Überlebender der Konzentrationslager und der beste Agent des Mossad, wird auserkoren, um in einem kühnen Streich den benötigten Rohstoff zu stehlen. Die ohnehin schwierige Aufgabe wird durch eine weitere Vorgabe kompliziert... Niemand darf diesen Diebstahl bemerken. Während Nat Wege ersinnt, den Plan in die Tat umzusetzen, setzt die Gegenseite ihrerseits alles in Gang, um diesen zu vereiteln...

Es hätte wie "Die Nadel" ein echter Pageturner werden können, würde Follett hier nicht so viele Kardinalsfehler auf einmal begehen. Sicherlich ist er ohnehin niemand, der unnötig viel für eine realistische Darstellung recherchiert und diese gern der Spannung opfert. Was er jedoch hier auf Papier gebracht hat, ist streckenweise derart hanebüchen und unrealistisch, dass sich einem der Magen zusammenzieht.

Da wäre z.B. Nat Dickstein zu nennen, der mal vom Patriotismus beseelt, mal Profiagent, dann wieder hasserfüllter Racheengel, seine Persönlichkeit wie Socken wechselt und im Gegensatz zu den Gegnern zum Über-Spion mutiert. KGB und ägyptischer Geheimdienst, die wie Schurken in Bud-Spencer & Terence-Hill-Filmen amateurhaft durch die Geschichte wandern, sorgen anstatt für ein Gefühl der Bedrohung nur für Erheiterung. Diese hat man jedoch auch bitter nötig, liest sich "Dreifach" doch aufgrund der ausschweifenden Beleuchtungen der persönlichen Hintergründe und Motivationen der vielen Figuren so fesselnd wie das örtliche Telefonbuch. Da helfen auch ständige Schauplatzwechsel nicht, die z.B. bei "Die Nadel" erst richtig für Spannung gesorgt haben. Das Sahnehäubchen setzt Follett mit einer Liebesgeschichte, die nicht nur absolut konstruiert daherkommt, sondern sich in Punkto Kitsch ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Cecilia Aherns geistigen Ausflüssen liefert. Viel Schlechtes also, das nur durch das gelungene actionreiche Ende gemildert wird, welches im Endeffekt das Buch aber auch nicht retten kann.

Insgesamt ist "Dreifach" ein ganz müder und langatmiger Thriller ohne Thrill, und eines der wenigen Bücher von Ken Follett, dass man getrost mal nicht gelesen haben muss. Für alle Neuleser dieses Autors: Finger weg und lieber "Die Nadel", "Die Leopardin" oder "Der Schlüssel zu Rebecca" lesen.
9 von 12 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Schusti zu »Ken Follett: Dreifach« 30.05.2009
Ein Kibbuz in Israel, der ägyptische Geheimdienst, der Hauptsitz des KGB in Moskau, die Nationalbank in Luxemburg, eine Villa in Oxford, der Fischmarkt in Chicago. Dies und viele mehr sind Schauplätze des Spionagethrillers "Dreifach" von Ken Folltet.

Ein israelischer Agent soll Uran stehlen, ein KGB Offizier will dies verhindern und muss mit einem Agenten des ägyptischen Geheimdienstes, der eigentlich der Fedajin angehört, zusammenarbeiten. Gemeinsam haben sie alle, das sie in ihrer Jugend in Oxford studierten und sich somit ganz genau kennen.

Durch den schnellen Wechsel der Schauplätze und der verschiedenen Blickwinkel des Geschehens, wird die Spannung immerwieder von neuem aufgebaut. Eine Hetzjagd durch die ganze Welt fesselt den Leser so sehr, dass msn diesen Roman kaum aus der Hand legen kann.

Vollkommen gelungen! 83°
Dirty Harry zu »Ken Follett: Dreifach« 03.08.2007
Dafür, dass dieses Buch inzwichen 28 Jahre alt ist, kommt einem alles noch ziemlich aktuell vor. Ken Follett hat hier einen äusserst spannenden Polit- und Spionagethriller geschrieben, der einen in die Geschehnisse im Nahen Osten hineitauchen lässt. Die atomare Bedrohung die wir heute noch dort haben, werden in diesem BUch, sehr gut beschrieben. Follett hat mit diesem Buch ein sehr realitätsnahes, spannendes Werk, das zu lesen sich wirklich lohnt, vorgelegt.
simsa zu »Ken Follett: Dreifach« 13.04.2007
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und konnte nicht mehr aufhören und das, obwohl ich es am Anfang überhaupt nicht lesen wollte.

Die Geschichte wird Spannend erzählt und Follett besticht mal wieder durch seinen tollen Schreibstil und seine tollen Charaktere.

Ich empfehle: LESEN!!!

Viel Spaß dabei :-)
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