Die Spur der Füchse von Ken Follett

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1977 unter dem Titel Paper Money, deutsche Ausgabe erstmals 1996 bei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: , 1970 - 1989.

  • London: Collins, 1977 unter dem Titel Paper Money. als Zachary Stone. 193 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1996. Übersetzt von Wolfgang Neuhaus. 284 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2003. Übersetzt von Wolfgang Neuhaus. 284 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2007. Gesprochen von Gerhart Hinze. ISBN: 978-3-7857-3467-4. 4 CDs.

'Die Spur der Füchse' ist erschienen als Hörbuch

In Kürze:

Binnen weniger Stunden in London: Ein tolldreister Millionenraub wird verübt, ein hoher Politiker begeht einen rätselhaften Selbstmordversuch, ein Großkonzern wird in letzter Minute vor dem Konkurs gerettet, und ein Unterweltboß erlebt ein blutiges Fiasko. Als ein junger Reporter dieses Netzwerk aus Korruption und Gewalt entwirrt, wird er zum Schweigen gebracht. Denn selbst die Presse ist nur eine Figur im teuflisch-genialen Plan eines Finanzhais – der Operation Obadja.

Ihre Meinung zu »Ken Follett: Die Spur der Füchse«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Jossele zu »Ken Follett: Die Spur der Füchse« 03.08.2016
Follett: Die Spur der Füchse
Das war der bisher schlechteste Follett, den ich bisher gelesen habe. Zunächst habe ich gar nichts gemerkt, es las sich wie viele seiner Geschichten, flüssig und leicht – und war spannend. Aber das angeblich komplizierte Geflecht, das gestrickt wird, liegt dem Leser eigentlich die ganze Zeit vor Augen wie ein offenes Buch. Es kommt zu keiner Zeit etwas Überraschendes. Und allzu wenige, um genau zu sein, nur einer der Handlungsstränge wird aufgelöst, ausgerechnet der, den der Leser eh schon kennt. Der Rest ist Schweigen. Die Krone aufgesetzt hat dann bei meinem Exemplar (Bastei-Lübbe, 19. Auflage, August 2014) der Klappentext, der das Ende quasi vorwegnimmt. 30°
Anders,Bernhard zu »Ken Follett: Die Spur der Füchse« 07.10.2015
Ich habe fast alle Bücher von Follett gelesen.Durchweg waren sie spannend und fesselten den Leser.Mit dem Buch "Spur der Füchse" war ich etwas enttäuscht.Ich hätte das Buch nicht als einen Follett identifiziert.Öfter als sonst legte ich das Buch aus der Hand.Auch ist mir der Titel nicht erklärbar.Das Buch endet mit einem Fragezeichen.
Jonnyboy zu »Ken Follett: Die Spur der Füchse« 14.02.2011
Das Buch an sich ist ziemlich gut und spannend und man genießt es, in der mitte des Buches zu sein, und weiterlesen zu können. Aber warum heißt das die Spur der Füchse?
DAs ist wenig mit dem Content verbunden...
Das ist Ende ist mir viel zu offen...
Weil rothaarige Menschen, wie die Dissy Daisy, mit Füchsen in Verbindung stehen, oder weil der Fuchs schlau ist und Kevin und Tony Coxx und Lesky schlau sind oder warum?
WelpeMax zu »Ken Follett: Die Spur der Füchse« 29.07.2008
Ich fand den Roman nicht schlecht er ist gut zu lesen und spannend, aber nicht wirklich detailierte Personen! Fand es ganz okay ist aber teilweise an einigen Stellen langatmig 75°
0 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Stefan83 zu »Ken Follett: Die Spur der Füchse« 13.07.2008
Wie schon „Der Modigliani-Skandal“, so gehört auch Folletts drittes Werk „Die Spur der Füchse“ eher zu den unbekannten Büchern aus der Feder des Walisers. Und beide haben noch weitere Gemeinsamkeiten. Auch diesen veröffentlichte er zuerst unter dem Pseudonym Zachary Stone und wohl die meisten hätten ihn ebenfalls nicht auf Anhieb als einen Roman von Follett erkannt. Der Aufbau ähnelt dem von „Der Modigliani-Skandal“ sehr. Eine einzige, echte Hauptfigur gibt es nicht. Vielmehr bekommt der Leser die Handlung aus der Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt. Zudem erstreckt sich der Plot auf nur einen Tag. Jede Stunde beschreibt in kurzen Kapiteln die Geschichte der einzigen Figuren, weshalb sich Kinofreunde unwillkürlich an „Jacky Brown“ oder „Pulp Fiction“ erinnert fühlen, wobei es hier um ein vergleichsweise eher unspektakuläres Thema geht: Ein angesehener Politiker wird vom Londoner Unterweltboss Tony Cox erpresst und dazu gebracht, zu verraten wer das letzte Erdölfeld in der Nordsee zugesprochen bekommt. Noch bevor dies in der Öffentlichkeit verkündet wird, leitet Cox die Nachricht an Felix Laski, Inhaber einer kleineren Bank und Intimkenner der Finanzwelt, weiter. Dieser kauft das begünstigte, bisher marode Unternehmen auf und gibt Cox im Austausch Informationen über die geplante Fahrtroute eines Geldtransporters. Ein beinahe perfekter Coup, denn Kevin Hart und Arthur Cole, Journalisten der Evening Post, sehen die Zusammenhänge und versuchen ihrerseits einen Vorteil aus dem Ganzen zu ziehen. Wie in einer Kettenreaktion passieren dann aber Dinge, die für alle Beteiligten so nicht vorhersehbar waren. Obwohl es sich hier um eines der frühen Werke des Walisers handelt (im selben Jahr geschrieben und veröffentlich wie „Die Nadel“), überrascht die dramaturgische Dichte und Komplexität des Plots auf den wenigen 288 Seiten. Der Erzählstil ist sehr knapp gehalten und unterstreicht damit ihren journalistischen Charakter. Zusätzlich wird dadurch das Tempo hoch gehalten, so dass man sich relativ schnell in den glaubwürdigen und authentischen Figuren verliert. Da stört es gar nicht so sehr, dass Spannung im eigentlichen Sinne Mangelware bleibt, denn „Die Spur der Füchse“ ist nicht wie angepriesen, ein packender Thriller, sondern vielmehr eine gut durchdachte und interessant konstruierte Milieustudie des Londons der mittleren 70er Jahre. Irgendwie bekommt man als Leser das Gefühl, dass Folletts Ideen nicht so weit von der Wahrheit entfernt sind und es eine derartige, hier beschriebene Verbindung zwischen Journalismus, Hochfinanz und Verbrecherwelt durchaus gegeben haben mag. Und wahrscheinlich immer noch gibt. Interessant ist auch Folletts Vorwort, in dem er selbst zu seinem Werk Stellung nimmt und erklärt, warum es für eins der besten seiner frühen, unbekannten Bücher hält. Sein Lob hier in allen Ehren, bleibt „Die Spur der Füchse“ dennoch weitesgehend Mittelmaß. Insgesamt ein kurzweiliges, gut zu lesendes Buch, zu dem der Leser im Gegensatz zum zähen „Modigliani-Skandal“ sofort einen Zugang findet und bis zum Schluss, der etwas vorhersehbar geraten ist, gut unterhalten wird. Nette Lektüre für zwischendurch, die allerhöchstens für Follett-Fans als Muss zu bezeichnen ist.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
frolleinvomamt zu »Ken Follett: Die Spur der Füchse« 30.03.2008
Im Vorwort entschuldigt sich Ken Follett quasi für die Veröffentlichung dieses frühen Romans.
Dazu besteht keine Veranlassung.
Klasse geschrieben, vielleicht ein bisschen zu sehr auf die Konstruktion des Plots ausgelegt, weniger auf die Entwicklung der Personen, aber temporeich.
Henriette zu »Ken Follett: Die Spur der Füchse« 26.02.2008
Ich mag Ken Follett eigentlich sehr gern. Dieses Buch ist wie immer einfallsreich und spannend geschrieben. Einiges scheint am Ende offen, aber eigentlich ist alles klar.
0 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Die Spur der Füchse

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: