Der Mann aus Sankt Petersburg von Ken Follett

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1982 unter dem Titel The Man from St. Petersburg, deutsche Ausgabe erstmals 1982 bei Lübbe.

  • London: Hamilton, 1982 unter dem Titel The Man from St. Petersburg. 292 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1982. Übersetzt von Helmut Kossodo. ISBN: 3-7857-0329-5. 352 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1985. Übersetzt von Helmut Kossodo. ISBN: 3-404-10531-1. 351 Seiten.
  • Herrsching: Pawlak, 1990. Übersetzt von Helmut Kossodo. ISBN: 3881997296. 352 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2000. Übersetzt von Helmut Kossodo. ISBN: 3-7857-2034-3. 352 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2011. Gesprochen von Christoph Wortberg. ISBN: 3-7857-4501-X. 6 CDs.

'Der Mann aus Sankt Petersburg' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

London, 1914: Über Europa ziehen dunkle Wolken auf. Fürst Orlow verhandelt im Auftrag des Zaren mit den Briten über eine Militärallianz gegen Deutschland. Felix Kschessinsky, jahrelang in zaristischen Lagern gefangen, weiß von der Mission. Sein Fazit: Orlow muß sterben. Sein Mordplan scheint zu glücken. Doch ehe Felix sein Opfer erreicht, hört er den Schrei einer Frau: Lydia – vor 19 Jahren in St. Petersburg war sie seine Geliebte …

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Schusti zu »Ken Follett: Der Mann aus Sankt Petersburg« 18.08.2009
Dieser Roman ist ein klassischer Thriller von Ken Follet, der (wie immer) Ähnlichkeiten zu früheren und weiteren Werken des Autor aufweist.

- Die Handlung basiert auf einen historischem Hintergrund. Der Kern bildet die Verhandlungen des russichen Grafen Alexander Orlows mit dem Earl of Walden um eine Allianz zwischen ihren beiden Ländern zu vereinbaren.
- Mehrere Personen spielen eine Rolle, die sich meistens in ihrem früherem leben schon einmal begegnet sind (Siehe Säulen der Erde, Dritte Gedächtnis, Dreifach...) und nun auf verschiedenen Seiten stehen.
- Eine (oder auch mehrere) Liebesbeziehungen stehen auf dem Spiel, wobei sich meistens das Schaubild des Protagonisten ändert.

So könnte man noch mehrere verschiedene Aspekte aufzählen. Unbedingt zu nennen ist aber diesmal, die sehr gute Schilderung der Gesellschaft anfang des 20. Jahrhunderts. Follet gibt nicht nur einen Einblick in eine einzige Bevölkerungsschicht, sondern durchleuchtet die einzelnen Facetten präziese. Egal ob es die Vetternwirtschaft unter den Königen Europas, das Heranwachsen einer jungen "Dame", die Leiden der Frauen oder Betler auf der Straße ist,Follet sieht durch die Auen einer Heranwachsenden die Welt wie sie wirklich ist, und nicht wie sie scheint.

Ich würde dieses Buch eher als einen Gesellschaftsroman ansehen, denn die eigentliche Handlung um das Attentat auf Graf Orlow rückt zugunsten der detailreichen Beschriebungen in den Hintergrund

80°
Valon Rashica zu »Ken Follett: Der Mann aus Sankt Petersburg« 11.01.2009
Kein anderes Buch schildert so genau die Lage in Europa vor dem 1. Weltkrieg wie dieses von Ken Follet. Im Buch kann man soviel über die Lage der Menschenrechte in Europa lernen, vor allem wenn es um den Kampf der Frauen um Gleichberechtigung geht, dann erfährt man auch sehr viel hintergründiges über das zaristische System und schließlich über die übermenschlichen Anstrengungen den Krieg in Europa zu verhindern, was leider jedoch nicht gelingt. Meiner Meinung nach ein tolles Buch, das empfehlenswert ist.
WelpeMax zu »Ken Follett: Der Mann aus Sankt Petersburg« 29.07.2008
Finde seinen politischen Bücher immer etwas langatmig, aber wie der Vorgänger auch erwähnt wird es je weiter man liest besser und der Schluss dieses Romans ist wirklich gut !
0 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Lutz zu »Ken Follett: Der Mann aus Sankt Petersburg« 25.04.2008
Anfangs war die Story ziemlich langantmig. Und ich musste mich ganz schön bemühen das Buch auch weiter zu lesen. Spätestens aber der Mitte wurde die Story jedoch immer besser, sodass das Buch mit einem atemberaubenden Schuss endete.
Zarah zu »Ken Follett: Der Mann aus Sankt Petersburg« 17.01.2007
Ich mochte das buch soweit ganz gerne, fand es jedoch nicht dermaßen spannend, dass ich es nicht mehr aus der hand legen konnte. was an diesem buch jedoch toll ist, ist der extrem gut recherchierte hintergrund. die begleitumstände des 1. weltkrieges sowie die gesellschaftsstrukturen kommen ziemlich gut heraus, was das ganze interessant, aber wie gesagt nicht so super spannend macht. was man dem buch allerdings zu gute halten sollte ist, das das ende recht überraschend und gut ist.
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