Auf den Schwingen des Adlers von Ken Follett

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1983 unter dem Titel On Wings of Eagles, deutsche Ausgabe erstmals 1983 bei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Nahost und Nordafrika / Iran, 1970 - 1989.

  • London: Collins, 1983 unter dem Titel On Wings of Eagles. 447 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1983. Übersetzt von Christel Rost & Gabriele Conrad. ISBN: 3-7857-0344-9. 480 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1986. Übersetzt von Christel Rost & Gabriele Conrad. ISBN: 3-404-10704-7. 490 Seiten.
  • Herrsching: Pawlak, 1990. Übersetzt von Christel Rost & Gabriele Conrad. ISBN: 3881997326. 432 Seiten.

'Auf den Schwingen des Adlers' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Teheran 1978: Noch regiert der Schah, aber die Straße gehört bereits den islamischen Revolutionären. In einem Vorort von Paris wartet der Ayatollah auf seine triumphale Rückkehr. Zwei amerikanische Spitzenmanager werden ohne Angabe von Gründen verhaftet. Ihr Leben ist in höchster Gefahr. Ein texanischer Multimillionär schickt seine »Adler« in den Iran. Ihr Auftrag: »Befreit die Männer um jeden Preis!«

Ihre Meinung zu »Ken Follett: Auf den Schwingen des Adlers«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Jossele zu »Ken Follett: Auf den Schwingen des Adlers« 22.07.2015
Auf den Schwingen des Adlers ist die (wahre) Geschichte einer Geiselbefreiung. Zwei Mitarbeiter der Firma EDS, einer Computerfirma des texanischen Millionärs Ross Perot, werden im Iran in den Wirren der Revolution des Ajatollah Chomeini gegen den Schah im Winter 1978/1979 vom Untersuchungsrichter Dadgar inhaftiert. Es wird bald klar, dass die unterstellten Vorwürfe nicht stimmen und die beiden als Geiseln gehalten werden sollen. Da sich die amerikanischen Behörden nicht in der Lage sehen, etwas zur Befreiung beizutragen, entscheidet Ross Perot, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Er engagiert einen erfahrenen Kriegsveteranen, Arthur Simons, und stellt ihm einige Freiwillige seiner Firma zur Seite, die allesamt über Kampferfahrung verfügen. Sie sollen versuchen, die Geiseln zu befreien, entweder auf dem Verhandlungswege oder mit Gewalt. Eine unglaubliche Aktion beginnt, die am Ende, nach unzähligen Schwierigkeiten von Erfolg gekrönt ist. Alle Beteiligten kehren gesund nach Dallas zurück. Ich denke, in dem Fall kann das Ende ruhig erwähnt werden, da es aus den Zeitläuften eh bekannt ist. Darunter leidet die Spannung der Geschichte ein wenig, auch wenn sie gut erzählt ist. Mehr aufgestoßen ist mir die Schwarzweißmalerei Folletts: auf der einen Seite die EDS Leute, einer untadeliger und moralisch integrer als der andere und auf der anderen Seite die Iraner, alles gerissene Verbrecher oder dumpfdoofe Clantölpel. Ganz so einfach ist die Realität, dann doch nicht zu zeichnen. 60°
fabi zu »Ken Follett: Auf den Schwingen des Adlers« 14.05.2010
Ich kann die Meinung des Kommentators Amir (Kommentar vom 17.11.08) nicht nachvollziehen. Follets "Auf den Schwingen des Adlers" ist brillant geschrieben, wie eben auch seine anderen Werke. Wenn sich dieser Roman nicht so leicht liest wie Folletts fiktiven Romane "Die Säulen der Erde" oder "Die Tore der Welt", so liegt das höchstens an den zugegebenermaßen zähen politischen Wirren, die zu Anfang des Buches beschrieben werden. Trotzdem ist es Follett gelungen die Ereignisse spannend, schlüssig und kompakt wiederzugeben. Wem Folletts Roman "Die Löwen" (Erstausgabe im Englischen 1986 unter dem Titel "Lie down with Lions") gefallen hat, wird dieses Buch auch mögen.Die Tatsache das der amerikanische Geschäftsmann Perot leicht überzogen „heldenhaft“ dargestellt wird, sollte man nicht zu ernst nehmen und eines Lächelns würdigen, schließlich ist der Roman aus Sicht der amerikanischen EDS- Manager verfasst, die den EDS-Gründer durchaus so gesehen haben dürften, wie es der Thriller beschreibt.
Fazit: Durchaus empfehlenswerter Roman mit packender Story und bewegendem Ende!
Tokabill zu »Ken Follett: Auf den Schwingen des Adlers« 15.01.2009
Sehr gutes Buch, das auf einer wahren Begebenheit basiert. Klar, Ross Perot wird als Held dargestellt und das mag dem einen oder anderen vielleicht nicht gefallen. Trotzdem hat er nichts unversucht gelassen, seine Mitarbeiter aus dem Iran zu befreien (bzw. befreien zu lassen). Das ist, ob man will oder nicht, eine Heldentat. Mit Werken wie "Die Säulen der Erde" oder "Die Nadel" oder "Die Tore der Welt" ist dieser Roman natürlich nicht zu vergleichen, da es sich hierbei um eine wahre Begebenheit handelt und nicht um eine fiktive Geschichte.

Die Kritik des letzten Kommentators vom 17.11.2008 kann ich nicht nachvollziehen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat er das Buch gar nicht richtig gelesen, wenn er so liest, wie er schreibt (Grammatik!!! Ausdruck!!!) kann er bestimmt gar nicht lesen.

Fazit: Unbedingt lesenswert.
amir zu »Ken Follett: Auf den Schwingen des Adlers« 17.11.2008
grottenschlechter Roman der als Dokuthriller daherkommt, wirkt wie eine Auftragsarbeit von Ross Perot, wer von der "Nadel" oder den wunderbaren " Säulen der Erde" begeistert war, ist von diese "Adlerschwingen", die sich sich eher wie gerupfte Krähenflügel lesen, masslos enttäuscht, ärgerlich! nicht lesen! Zeitvergeudung! , auch wenn dem Roman eine wahre Begenheit zu Grunde liegt.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
bernhard neumann zu »Ken Follett: Auf den Schwingen des Adlers« 17.11.2008
Ärgerlich an diesem Buch ist, dass Follet seinen guten Namen dazu benutzt, Werbung für Ross Perot zu machen, zumindet wirkt dieses Buch so. Es ist ein als Doku- Thriller daherkommender müde geschriebener Politroman, der sich nicht entscheiden kann, ob er Thriller oder Werbebroschüre sein will. Der Roman erweckt den Einduck, eine Auftragsarbeit zu sein, wie wenn Perot Follet eine stattliches Honorar dafür geboten hätte, seine Erlebnisse in Romanform niederzuschreiben. Ich habe das Buch verärgert aus der Hand gelegt. Wer von der " Nadel" begeistert war, wird hier enttäuscht.
WelpeMax zu »Ken Follett: Auf den Schwingen des Adlers« 01.08.2008
Eins vorweg das Buch ist ein Tatsachenthriller und handelt um eine Befreiungsaktion im Iran!
Es ist schwer sich reinzulesen weil es einige Personen gibt die eine Rolle spielen auf den Seiten der Amerikaner und Iraner, nimmt man sich die Zeit so bekommt man ein realen Eindruck davon wie Handlungsunfähig Personen oder auch Institutionen sind. Es kommt für mich authentisch rüber das ein verantwortungsbewußter Arbeitgeber alles tut um sein vermeintlichen Fehler wieder gutzumachen. Man wird nicht nur auf einer gefährlichen Reise begleitet, sondern man ist bei haarsträubenden Aktionen hautnah dabei. Es spielt sich im Kopf ab wie in einem Film, doch mn kann es sich auch vorstellen das es real passiert ist, es ist schockierend wie immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Bewundernswert auch das Glück im Unglück das die Beteilgten in den Krisengebieten hatten. Meine Haltung gegenüber solchen Büchern ist eher zurückhaltend, weil es politisch ist und wirtschaftlich, doch ich bin froh das ich mich durch die Namen gekämpft habe, denn Ken Follett versteht es den Leser auf eine schwierige Kampagne mitzunehmen und überzeugt mit einem schier umfassbaren Abenteuer was wirklich passiert ist (was ich gar nicht glauben kann oder will)
Sehr empfehlenswert
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Auf den Schwingen des Adlers

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: