Lebenslügen von Kate Atkinson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel When Will There be Good News?, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Droemer.
Folge 3 der Jackson-Brodie-Serie.

  • London: Doubleday, 2008 unter dem Titel When Will There be Good News?. 348 Seiten.
  • München: Droemer, 2008. Übersetzt von Anette Grube. 425 Seiten.
  • München: Knaur, 2009. Übersetzt von Anette Grube. 425 Seiten.

'Lebenslügen' ist erschienen als

In Kürze:

Das Leben der jungen Reggie ist alles andere als perfekt. Sie kennt Betrug, Gewalt, Tod. So etwas gibt es bei ihrer Arbeitgeberin Joanna Hunter nicht – glaubt Reggie. Entsprechend entsetzt ist sie, als Joanna und ihr Kind spurlos verschwinden. Gibt es etwas im Leben ihrer angebeteten Heldin, von dem Reggie nichts weiß? Vielleicht kann Privatermittler Jackson Brodie helfen.

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heinrich zu »Kate Atkinson: Lebenslügen« 10.09.2012
Kann man sich vor der Vergangenheit in Sicherheit bringen?
Das ist die zentrale Frage in Kate Atkinsons Roman „Lebenslügen“.
Der Mörder von Joannas Familie wird nach 30 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Joanna, die sich als Ärztin ein scheinbares Lebensidyll aufgebaut hat, verschwindet von einem Tag auf den anderen, samt ihrem Baby.
Natürlich steckt mehr dahinter als der Klappentext vermuten läßt.
Privatdektiv Jackson Brodie, die meiste Zeit außer Gefecht gesetzt wegen eines Zugunglückes, die Polizistin Louise Monroe und das minderjährige Hausmädchen Reggie machen sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Jason Brodie kommt auch diesmal kaum zum Zuge, weder im Fall noch in zwischenmenschlichen Beziehungen. das macht aber nichts. Wer den Vorgängerroman „Liebedienste“ gut fand, wird hier noch eine Steigerung feststellen, die Bücher der Serie sind aber eigenständig lesbar.
Der trockene Humor der Autorin macht das Buch zum Lesevergnügen, fordert aber trotzdem Durchhaltevermögen.
Erbsenzähler werden das eine oder andere an der Übersetzung zu beanstanden haben, aber insgesamt ist das Buch nicht weit von 100° entfernt.
Eddie zu »Kate Atkinson: Lebenslügen« 31.01.2010
Dies war der erste Roman von Kate Atkinson, ein Geschenk meiner Frau, den ich gelesen habe. Etwas skeptisch, nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Rezensionen bei Amazon (da habe ich diese Rezension auch geschrieben), bin ich an ihn herangetreten. Doch schon nach ein paar Seiten waren alle meine Bedenken vergessen und die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen.
Die Spannung bleibt über den ganzen Roman hinweg erhalten. Die Hauptcharaktere sind vielschichtig, ambivalent und glaubwürdig gezeichnet - was sie interessant und liebenswert macht.
Hervorzuheben ist die flapsige, ja zum Teil schon vulgäre Sprache, die mit mehr als nur einem Schuss Ironie und Sarkasmus gewürzt ist. Und doch gelingt es der Autorin, vielleicht gerade durch eben diesen Stil, die Gefühle, Ängste und Handlungsweisen der Personen sehr eindrücklich zu veranschaulichen. Überhaupt hat mich ihr Stil ein wenig an Reginald Hill erinnert.
All dies und der etwas ungewöhnliche aber eindrucksvolle Schluss, machen Lust auf die anderen Romane der Jackson-Brodie-Reihe.
"Lebenslügen" war im letztem Jahr einer der Romane, die mir nachhaltig in Erinnerung bleiben.
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