Der Duft von Karl Olsberg

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 bei Aufbau.

  • Berlin: Aufbau, 2008. ISBN: 978-3-7466-2465-5. 421 Seiten.
  • [Hörbuch] München: audio media, 2008. Gesprochen von Florian Fischer. gekürzt. ISBN: 3868045104. 6 CDs.

'Der Duft' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Als Marie Escher das Zukunftspotenzial einer Biotech-Firma analysiert, kommt es zu einem blutigen Vorfall. Sie ahnt nichts von der Substanz aus einem Labor in Uganda, die unkontrollierbare Aggressionen auslöst. Bald geraten sie und ein Kollege in die Hände von Terroristen, die den Stoff nutzen wollen. In letzter Minute vereiteln sie den Anschlag auf eine internationale Friedenskonferenz. Doch es gibt noch ein weit höheres Interesse an dem tödlichen Duft …

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JD zu »Karl Olsberg: Der Duft« 18.05.2010
Ein spannender Thriller mit reichlich Tempo, einem interessantem Plot und vielen exotischen Spielplätzen. Die Hauptcharaktere wirken, wie schon von anderen beschrieben, ein wenig unpersönlich. Manche Nebendarsteller bekommen eigene Kapitel ohne dann aber je besonders in Erscheinung zu treten. Die "potentielle Gefahr" ist auch recht schnell erraten, die Drahtzieher bleiben jedoch im Verborgenen so dass eine gewisse Spannung stehts aufrecht erhalten wird. Leider verliert die Story grad gegen Ende ein wenig an Spannung. Die zeitlichen Sprünge werden grad am Höhepunkt immer größer, die Dialoge platter und die Auflösung wirkt nicht ganz durchdacht. Man könnte fast meinen der Autor hatte am Ende keine rechte Lust mehr seine Ideen bis zum Ende weiter zu spinnen. Dennoch sehr gute Unterhaltung.
Bl4ck-Widow zu »Karl Olsberg: Der Duft« 13.07.2009
Der Duft ist sehr temporeich sowie sehr spannend geschrieben hat sehr abwechslungsreiche Orte und spannende Passagen die sehr actionerfüllt sind, auch noch lobenswert zu erwähnen sind die brisanten politischen Themen, ABER eins fällt dennoch auf, die Umsetzung ist an einigen Stellen nicht wirklich gelungen.

Mal wird eine Handlung nicht zuende gedacht, aber an einer anderen Stelle weitergeführt und dann passen diese Szenarien gar nicht zusammen (Protagonistin wird von einem Gorilla verfolgt, dieser Gorilla überrascht sie -CUT- an der anderen Stelle ist sie fröhlich im Lager). Desweiteren ist die Hauptfigur gut beschrieben, doch es entwickelt sich keine Nähe, man fühlt sich das ganz Buch hindurch wie ein 3rd Person Beobachter ! Man hat das Gefühl man ist dabei, aber das emotionale handeln der Personen berührt ein nicht, man liest ein wenig teilnahmslos eine Passage obwohl man mittendrin erscheint und mitliest was geschieht !Deswegen von mir auch nur 75°
Anja S. zu »Karl Olsberg: Der Duft« 06.04.2009
Dieser Thriller behandelt ein ungewoehnliches Thema, ist sehr spannend geschrieben und gut zu lesen. Leider bleiben einige Fragen offen, bzw. Handlungsstraenge werden nicht konsequent zu Ende gefuehrt. Die Rueckblicke auf die Kindheit von Marie sind meiner Ansicht nach ueberfluessig oder es haette hier dieser Handlungsstrang staerkere Bedeutung erlangen muessen.
Sunshine zu »Karl Olsberg: Der Duft« 17.03.2009
Ganz ein geniales Buch. Schon lange habe ich kein so spannendes Buch mehr gelesen! Finde ich noch besser als das erst von ihm, das System, was auch wirklich spannend war.
Ich lese ca. 2 Bücher pro Monat, also in den letzten paar Jahren, neben meinem Favoriten von Nicci French Der falsche Freund, mein neuer Favorit im Moment!!! Sehr empfehlenswert!
Frank zu »Karl Olsberg: Der Duft« 19.12.2008
Spannendes Szenario.
Die mächtigsten Männer der Welt treffen sich in Riad zu einer Friedenskonferenz. Lediglich die Unternehmensberaterin Marie Escher sowie ihr unkonventioneller (neuer) Kollege Rafael erfahren durch Zufall von einem geplanten terroristischen Anschlag der etwas anderen Art.
Karl Olsberg konnte mich schon mit "Das System" begeistern und knüpft mit seinem neuen Roman daran an.
An exotischen Schauplätzen "spielend" ist der Roman jederzeit spannend und hat mich zu keiner Zeit gelangweilt.
Lobenswert auch, dass Olsberg den/die Leser/in nicht mit verschwurbelten wissenschaftlichen Erklärungen langweilt, sondern sich diesbezüglich zurückhält.
Klare Empfehlung.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bio-Fan zu »Karl Olsberg: Der Duft« 12.12.2008
Alles richtig gemacht: ein stets flottes Tempo, sehr spannende Sequenzen, genügend action, eine gut gezeichnete Protagonistin, ein brisantes Thema, attraktive Schauplätze, klare politische Aussagen - und doch?
Irgendetwas hat mich gestört. Distanz.
Marie Escher ist Unternehmensberaterin in leitender Position und soll mit Kollegen zusammen eine Prognose über eine Pharmafirma erstellen, deren afrikanische Dépendance schnell Maries Argwohn erregt. Während eines als Stippvisite geplanten Aufenthaltes dort gerät Marie, samt Kollege Rafael, in die Fänge von korrupten Polizisten, Militärs und Terroristen. Ihr sonst so hilfreicher analytischer Verstand scheint angesichts der irrsinnigen Greueltaten zu versagen. Eine innere Stimme, die Marie fast ihr ganzes Leben lang unterdrückt hat, bricht sich Bahn. In Rückblenden erfahren wir Leser von ihren Kindheitserlebnissen- von der Krankheit und vom Freitod ihrer Mutter und den für Marie damit verbundenen Ängsten. Ratio vs Emotio?
Eine Problemstellung, die mich normalerweise stets persönlich anrührt, die mich im Falle der Marie Escher seltsam kalt läßt. Und das ist symptomatisch für den ganzen Roman. Es fehlt an Nähe. Olsberg hält den Leser(mich auf jeden Fall) auf Distanz - sei es bei den Personen oder auch in den Szenen.
Ich bin zu sehr Laie, um das genauer zu definieren. Vielleicht geht´s ja einer(m) Leser(in) ähnlich wie mir und kann das besser erklären.;-)
Aber 85 Grad gibt´s trotzdem.
Silke Schröder, hallo-buch.de zu »Karl Olsberg: Der Duft« 14.11.2008
Schon mit seinem Debütroman „Das System“ ist Karl Olsberg ein außerordentlich spannender Thriller gelungen. Und auch sein zweiter Roman „Der Duft“ lässt für Fans von rasanter Action mit wissenschaftlichem Hintergrund keine Wünsche offen. Der Autor versteht es nicht nur, den Spannungsbogen zu halten, er baut gleichzeitig politisch-brisante und gesellschaftlich relevante Themen mit in seine Story ein - sei es die heikle Lage im Sudan, die angespannte Situation in Zentral Afrika oder auch die Situation der Menschenaffen im Grenzgebiet zwischen Uganda, Ruanda und dem Kongo.

Und im Mittelpunkt des Buches steht der Geruchssinn – der oft vernachlässigt wird, aber doch eine knallharte Waffe sein kann. Wer auf Action mit Herz und Verstand steht, ist hier auf jeden Fall richtig. Toller Thriller.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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