Tote Augen von Karin Slaughter

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Undone, deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Georgia, 1990 - 2009.
Folge 1 der Georgia-Serie.

  • London: Century, 2009 unter dem Titel Undone. 436 Seiten.
  • New York: Delacorte Press, 2009. 436 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2011. ISBN: 978-3-7645-0343-7. 576 Seiten.

'Tote Augen' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Als Krankenhausärztin in Atlanta, Georgia, versucht Dr. Sara Linton, ihr Leben neu zu ordnen. Doch als es zu einer Reihe grausamer Folterungen und Morde kommt, kann die ehemalige Rechtsmedizinerin aus Grant County nicht tatenlos zusehen. Sie schaltet sich in die Ermittlungen von Will Trent und Faith Mitchell vom Georgia Bureau of Investigation ein, auch wenn die Ereignisse schmerzhafte Erinnerungen in ihr wecken, die sie eigentlich hinter sich lassen wollte.

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Mordsbuecher zu »Karin Slaughter: Tote Augen« 10.03.2017
Irgendjemand hatte viel Zeit mit ihr verbracht…..jemand, der sich auskannte in der Kunst der Folter…

Ein älteres Ehepaar begibt sich auf dem Weg nach Hause und verursacht in einem Waldstück einen Wildunfall. Was vor Ihnen auf der Straße liegt ist aber kein Tier, sondern eine nackte Frau. Im Krankenhaus wird die Verletzte von Sara Linton untersucht, die Ergebnisse weisen Folterungen und Misshandlungen auf. Dem Opfer wurde die 11 Rippe regelrecht aus dem Leib gerissen und Nadeln in die Augen gestochen. Schnell wird klar, das die Frau auf der Flucht von ihrem Peiniger war und die einzige Chance um zu überleben war, auf sich aufmerksam zu machen. Zu gleichen Zeit ist der Ermittler Will Trent mit seiner Partner Faith im gleichen Krankenhaus. Seine Partnerin ist ohnmächtig geworden und Faith hütet ein kleines Geheimnis, was sie schweren Herzens Sara anvertraut. Zu dem kleinen Geheimnis leidet sie unter einer Diabetes, die sie zu Anfang nicht wahr haben will und sehr leichtfertig umgeht. Während den Untersuchungen nimmt sich Will dem Unfallopfer an. Sofort begibt sich Will alleine zum Unfallort, wo bereits die örtliche Polizei die Ermittlungen aufnimmt. Doch eine Zusammenarbeit wird strikt abgelehnt und Will begibt sich ohne Unterstützung auf Spurensuche. Im Wald trifft er auf dem leitenden Chief, der Anfang wütend aber doch schon bald froh ist, Will an seiner Seite zu haben. Zusammen durchkämmen sie den Wald bis sie auf eine Holzabdeckung stoßen, der Eingang zur Hölle……

Ich muss gestehen, das war mein erster Thriller von Karin Slaughter. Ein Thriller mit Höhen und Tiefen in Sachen Spannung. Der Leser hat nicht viel Zeit zu Beginn sich vorzubereiten was in eventuell erwarten könnte in der Kunst der Folter. Schwer zu glauben wird man unter die Erde in eine Folterkammer gezerrt. Es stockt einem den Atmen wenn man erfährt, was sich hier abgespielt haben muss und wie sehr diese Frauen leiden mussten. Während den Ermittlungsarbeiten lernt man die Hauptpersonen Will, Faith und Sara besser kennen. Jeder hat von Ihnen hat ein kleines Geheiminis, was auf der einen Seite interessant aber doch sehr langatmig ist. Doch die Spannung bleibt bestehen, weil man immer noch keine Anhaltspunkte des Peinigers erfährt. Der Schluss ist wieder wie der Anfang, packend und hier wird der Leser belohnt, für die diese Berg und Talfahrt.
Sheila zu »Karin Slaughter: Tote Augen« 04.01.2015
Ich habe einfach nur ein Wort für dieses Buch: schlecht!

Bisher habe ich sehr gerne Karin Slaughter gelesen, ganz besonders hat mir das Duo der Sara Linton mit ihrem (Ex-) Mann Jeff Tolliver gefallen. Nach dessen Tod habe ich erst überlegt, überhaupt die Reihe weiterzulesen. Hätte ich es mal weiterhin gelassen.

Der neue Partner Will Trent ist. schrecklich. Er leidet unter einem extremen Trauma seiner Kindheit, verprügelt einen Verdächtigen so sehr, daß seine Kollegen ihn festhalten müssen, vergewaltigt seine Frau, hat selber keine Ahnung was er überhaupt will. Und das ist dann ein Agent!

Auch die Partnerin von Will Trent ist eher eine Klischee-Frau: einmal im Monat hat sie "Taschentage" wo sie kaum ansprechbar und mehr als launisch ist. Was Agent Trent natürlich ohne ein Wort und stoisch erträgt. Daß die Gute nun schwanger ist, Diabetes entwickelt hat und sich keinen Deut drum kümmert, weil "keine Zeit" macht den Roman kaum besser.

Auch die Figur der Sara Linton scheint sich geändert zu haben. Hat noch in einem früheren Buch ihr Exmann Tolliver befunden, daß sie doch etwas mehr wert auf ihr Äußeres legen könnte (z.B. Beine rasieren), mutiert sie jetzt zu einer Maura Isles, die immer adrett auftritt. Selbst ihre Hunde, die man früher nicht von der Leine lassen konnte und die einfach nur faul waren, sind inzwischen bestens erzogn und laufen brav bei Fuß. Obwohl Frau Doktor -trotz zwei Windhunden - nie zum joggen in den Park geht.

In diesem Buch hätte die Person der Sara Linton auch leicht von jedem anderen ersetzt werden können. Die bisherige Ärztin war in diesem Buch kaum wiederzuerkennen. Daher werde ich die nächstne Bücher mit Will Trent (mehr oder weniger) an ihrer Seite nicht mehr lesen. Das halte ich für eine unnütze Geldausgabe.
isabell zu »Karin Slaughter: Tote Augen« 29.06.2014
Bis jetzt hat Karin slaughter zu meinen absoluten Lieblingsautoren gezählt.die Grant county Reihe habe ich regelrecht verschlungen.leider konnte "tote Augen" nicht mal annähernd an die anderen Bücher anknüpfen. Für mich persönlich war es äußerst schwer verständlich,nicht zuletzt wegen der vielen Schreibfehler aber natürlich auch weil vieles einfach keinen Sinn machte.überhaupt kam es mir vor als wäre die Autorin abgelenkt gewesen weil vieles nicht zusammen passt.z.b. geht will trend joggen und dann wird er von faith Mitchell mittendrin abgeholt um auf eine Besprechung zu gehen.dabei zupft er sich seine Krawatte zurecht - wer geht bitte im Anzug joggen??? Ich habe mir bis jetzt bei den anderen Büchern immer schwer getan das Buch mal aus der Hand zu legen aber hier habe ich mir schwer getan es nach einer der vielen Pausen in die Hand zu nehmen.es hat mich einfach nicht fesseln können.ich bin sehr enttäuscht und hoffe das das nächste Buch wieder besser wird.
Baer zu »Karin Slaughter: Tote Augen« 16.12.2013
Tja, leider mein letzter Slaughter-Krimi. Ich fand ihn grottenschlecht, mit derheißen Nadel zusammengeschrieben. Nicht zu Ende gedacht, holprig, langweilig. Es rächt sich halt, wenn Qualität unter zu schnellem Schreiben leidet. K. slaughter war bidher mein Garant für Spannung. Dieser Krimi hat mich eines besseren belehrt.
Klaus Alofs zu »Karin Slaughter: Tote Augen« 24.08.2013
Frage: Muss man jetzt schon andere Bücher aus einer Reihe gelesen haben, wenn man ein neues Buch beginnt ?
Antwort: Hier wohl schon. Ich kannte zwar einen Fall mit Will Trent, jedoch hatte ich sonst kein weiteres Slaughter Werk gelesen. Ich platzte also als (Fast)Neuling in diese Reihe, angelockt vom spannendem Buchrücken, der einiges erwarten liess.Leider wurde ich enttäuscht. Es geht viel zu sehr um die einzelnen Charaktere (Will,Faith, Sara...) als um den eigentlichen Fall. Nur für Fans der ganzen Reihen vielleicht empfehlenswert...
mel-V zu »Karin Slaughter: Tote Augen« 21.06.2013
der beste Thriller aus der Reihe um Sara, Jeff etc. für mich...
die Verknüpfung der Charaktere Will und Sara ist für mich persönlich ein genialer Schachzug...
ich mag beide Darsteller sehr und kanns kaum erwarten wie es mit Ihnen weitergeht...
Faith übernimmt ein bischen die Rolle der Lena, ist nur nicht so extrem destruktiv.was ich sehr begrüße, da es mir in der Hinsicht in den letzten Büchern zuviel wurde (die heimliche Schwester von Smoky Barrett?.:-)..)
cool und wesentlich sympathischer als sonst fand ich Amanda, über deren Sprüche ich oft schallen lachen mußte.
die Story ist wie gewohnt spannend und und hat Gänsehautpotential..
das die Opfer nicht wie sonst bei anderen Thriller auch launisch dargestellt werden, fand ich sehr erfrischend..
die Auflösung kam für mich unerwartet aber glaubhaft rüber...
Dani A. zu »Karin Slaughter: Tote Augen« 04.03.2013
Ich fand das Buch sehr gut! Wie sich die Handlungsstränge von Sara Linton und Will Trent nun zusammenfügen gefällt mir, auch wenn in diesem Buch ja nur ein "erstmaliges Treffen und Kooperieren" vorkommt. Lena wird kurz erwähnt, was darauf schließen lässt, dass sie wohl in Zukunft auch in die Storyline zurückkehrt. Auch die Beschreibungen, wie Sara seit Jefferys Tod gelebt hat, fand ich treffend. Man konnte sich gut reinfühlen. Der Fall an dem alle hier arbeiten bleibt bis zum Schluss spannend und auch das Anschneiden des Thema Magersucht fand ich passend. Freue mich schon auf "Letzte Worte".
Maike zu »Karin Slaughter: Tote Augen« 08.10.2012
Ich habe nachdem ich "Zerstört" ausgelesen hatte so gespannt auf "Tote Augen" gewartet und war hinterher doch enttäuscht. Es war irgendwie eher nicht so die Fortsetzung die ich erwartet hatte. Karin Slaughter hat in den Büchern zuvor den Personen in den Büchern Charakter und starke Persönlichkeiten gegeben. In diesem Buch wurde auf einzelne Persönlichkeiten vor allem auf Sarah Linton nicht so eingenangen wie ich es mir gewünscht hätte. Zerstört hat mich emotional so mitgerissen. Ich hatte das Gefühl, sie hat das Buch einfach so niedergeschrieben ohne große Gefühle für das Buch. Es wirkte alles so platonisch und unecht. Wie ein unbedeutender Zwischenteil der Gran County Reihe. Ich habe "Letzte Worte" bisher noch nicht gelesen, werde es aber unbedingt noch tun. Ich hoffe, da holt sie alles auf was sie in Tote Augen verpasst hat
Wolf T. Carpenter zu »Karin Slaughter: Tote Augen« 31.08.2012
Why do we have to read about the american deseas`s (here only the sex-problems-without the beating) even in a crime thriller by K.S. ? i am referring to the Book "Undone" ; my experience after some years in the States can accept the "one-time-but many-so-often" quickies in the kitchen with Sam the smelly-hideous and alco reporter, but it does not prevent an otherwise good book to loose a lot...Sorry M ám. But to put it mildly.."what does it juck the american oak if a pig is rubbing its skin on it" you´ve made your money with it.
twerbeck zu »Karin Slaughter: Tote Augen« 20.05.2012
Nachdem ich zuletzt die beiden Krimis der Will-Trent-Reihe gelesen habe, war ich überrascht, hier die Grant-County-Reihe einmünden zu sehen. Allerdings liegt "Zerstört" noch vor mir - hoffentlich ist es noch spannend, obwohl ich schon weiß, dass Jeffrey gestorben ist.
Die Story ist ausgesprochen spannend und hinsichtlich der religiösen sowie der sadistischen Aspekte schon recht extrem. Die Auflösung kam ja dann doch ziemlich adhoc, nichtsdestotrotz fand ich das Buch sehr spannend.
Etwas verstörend aber insofern durchaus mal alternativ ist die Zeichnung der Opfer als durchweg negative Personen, mit deren Situation man zwar Mitleid empfindet, die dann aber immer mal wieder schockierend abweisend reagieren - nicht schlecht!
Die Darstellung der Hauptcharaktere ist - wie so oft bei Karin Slaughter - sehr vielschicht; ein richtiger Liebling kann eigentlich keiner werden.
Ob sich was zwischen Sara und Will entwickelt, wird ja bewusst von ihr offen gelassen - gönnen würde ich es ihm, dass er von Angie los kommt.
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