Schuld von Karin Alvtegen

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel Skuld, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Rowohlt.

  • Stockholm: Natur och kultur, 1998 unter dem Titel Skuld. 253 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001. Übersetzt von Katrin Frey. ISBN: 3-499-22946-3. 248 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 2004. Übersetzt von Katrin Frey. ISBN: 3-499-26499-4. 248 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2010. Übersetzt von Katrin Frey. ISBN: 978-3832161057. 237 Seiten.

'Schuld' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Peter Brolin steht mit seiner Firma vor dem Bankrott, als er von einer geheimnisvollen Fremden gebeten wird, gegen Bezahlung einen Botengang zu leisten. Die Sendung geht an Olof Lundberg, den Leiter einer florierenden Werbeagentur. Inhalt des Päckchens: ein menschlicher Zeh. Noch ahnt Brolin nicht, dass sich der Terror bald auch gegen ihn richten wird und er Schatten seiner Vergangenheit heraufbeschwört, vor denen ihn auch die erfahrene Kriminalkommissarin Bodil Anderson nicht bewahren kann.

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mylo zu »Karin Alvtegen: Schuld« 22.02.2012
Ein schnell zu lesendes Buch, auf einer Zugreise gelesen. Das erste Buch von Karin Alvtegen und es hat mich neugierig gemacht. Ganz langsam entpuppen sich die tatsächlichen Beziehungen der Personen zu einander, nachdem man zuvor von rein zufälligen oder auf verwechselung beruhenden Berührungspunkte ausgeht.
Stalker, eine Männerfreundschaft und seltsame Geschwister die das Leben wieder zusammenführt.
Bin auf die anderen Bücher gespannt, geb hier mal ordentliche 75 Punkte.
Summerherekid zu »Karin Alvtegen: Schuld« 21.07.2010
Karin Alvtegen hat die Fähigkeit, ihren Romanen nicht nur einen ganz eigenen Stil sondern als Folge daraus eine ganz eigene Atmosphäre zu verpassen. Ihr Erstling ist zwar noch weit von kommenden Meisterleistungen entfernt, jedoch zeigt sich auch hier schon deutlich ihr Können.

Der Roman spinnt sich um eine Stalker-Geschichte, die teilweise recht kuriose und, ja, auch manchmal konstruiert wirkende, Wendungen nimmt. Spannend ist das auf jeden Fall und - nicht zuletzt durch den ihr eigenen Schreibstil - sehr interessant zu lesen.

Besondere Würze erhält das Ganze aber durch die vielen Themen, die quasi nur mitschwingen, fast unter der Oberfläche bleiben. Die Fragen von Schuld und Sühne, die Themen Freundschaft und soziale Beziehungen und natürlich das Thema Familie. Später, v.a. im grandiosen "Schatten", wird Alvtegen das alles auf noch viel gekonntere Art und Weise umsetzen. Doch auch dieses Frühwerk überzeugt, v.a. mit der beklemmenden Atmosphäre, die hier heraufbeschworen wird.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Alexandra zu »Karin Alvtegen: Schuld« 05.04.2009
Ein lesenswertes Buch, das ich in einem Rutsch durchgeschmökert habe.
Die Handlung lebt von den zunächst angenommenen Verwechslungen der Personen, bis sich herausstellt, daß sie nicht zufällig zueinander gefunden haben.
Kritik zu üben ist an der Stelle, an der die "Kommissarin" auftritt, das ist allzu sehr konstruiert, aber sonst - Spannung bis zuletzt!
Gobli zu »Karin Alvtegen: Schuld« 27.06.2008
Ein recht kurzes Buch mit dennoch rasanter Entwicklung. Die Story ist zwar reichlich konstruiert, aber dennoch musste ich immer weiterlesen. Zwischenzeitlich waren die Rückblenden in die Kindheit etwas zu lang.
Ich kann das Buch trotzdem weiterempfehlen, auch wenn es nicht ganz die Qualität von "Die Flüchtige" erreicht.
kristine zu »Karin Alvtegen: Schuld« 02.01.2007
Einer der wenigen Krimis, von denen ich so richtig genervt war (selbst-schuld, ihn bis zum Ende zu lesen....) und der Einzige, den ich zum Altpapier gelegt habe. Da könnte sie die Tochter von Sjöwall&Walhöö, die Zwillingsschwester von Arne Dahl, die Nichte von Anne Holt oder die Enkelin von Hakan Nesser sein(die alle zu meinen LieblingsautorInnen gehören)!
Ich fand die Idee gar nicht mal so schlecht, aber der Stil.........puuuhh..........mutet an wie angelesene Psycho-Theorie gemixt mit eigenen unverarbeiteten Emotionen - in eine verkrampfte Form gegossen, gehetzt und gleichzeitig gebremst und irgendwie so selbstherrlich.
1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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