Schatten von Karin Alvtegen

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Skugga, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei DuMont.

  • Stockholm: Natur och kultur, 2007 unter dem Titel Skugga. 349 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2007. Übersetzt von Dagmar Lendt. ISBN: 978-3832180454. 349 Seiten.
  • München: Knaur, 2009. Übersetzt von Dagmar Lendt. ISBN: 978-3-426-50126-9. 393 Seiten.

'Schatten' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Eine alte Frau, die früher einmal Haushälterin des berühmten Schriftstellers Axel Ragnerfeldt war, stirbt. Als ihre Nachlassverwalterin im Haus des Nobelpreisträgers anruft, wächst bei Ragnerfeldt die Angst, dass seine Vergangenheit ihn nach all den Jahren einholen könnte. In seinem scheinbar so vorbildlichen Leben gibt es ein Geheimnis, dessen Einzelheiten, sollten sie je ans Licht kommen, ihn vor den Augen der Nachwelt vernichten würden. Doch er muss ohnmächtig abwarten, was geschieht, denn er ist zwar geistig noch hellwach, aber nach einem Hirnschlag gelähmt und unfähig, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Nur zu gut weiß er, dass es in seinen Schränken Dokumente gibt, die er längst hätte verbrennen müssen ... 

Ihre Meinung zu »Karin Alvtegen: Schatten«

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Maximilian N. zu »Karin Alvtegen: Schatten« 15.01.2012
Schatten ist unter sehr vielen Romanen einer der Besten. Für mich war von Anfang an Spannung pur vorhanden, nach 5 Stunden war das Buch gelesen und ich lag schweißgebadet da . Es stimmt einen nachdenklich, da in diesem Roman so vieles schief läuft. Trotzdem dermaßen fesselnd geschrieben , dass ich es nicht mal zum Essen beiseite legen konnte.
Angelika zu »Karin Alvtegen: Schatten« 27.06.2011
Ich wundere mich sehr, dass es das Buch fast umsonst oder umsonst zum Download gab. Eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Ich werde es sicher mehrfach lesen.

Ich habe mir viele Stellen markiert, die mir sher wichtig sind: Die Belohnung für eine gute Tat ist die Tatsache das man gehandelt hat. Komisch wie Literatur zu Schund wird den man verschenkt und umgekehrt.
Susy zu »Karin Alvtegen: Schatten« 10.09.2010
Ich habe das Buch gekauft, weil es mir lt. Zeitschrift Brigitte schlaflose Nächte bescheren sollte. Tja, das hat leider gar nicht geklappt. In Erwartung eines Thrillers gab es einen langatmigen Roman mit kriminellem Hintergrund. Das Buch ist nicht schlecht und wenn man einen Roman erwartet, sicherlich auch sehr gut geschrieben.
otto Quaing zu »Karin Alvtegen: Schatten« 15.05.2010
Das Buch hat mich gefesselt, obwohl es kein Thriller im herkömmlichen Sinn ist. Selbst lange Schilderungen von Wohnungseinrichtungen oder Trinkgewohnheiten gehören dazu, weil sie nicht - wie z.B. bei Elizabeth George - dazu dienen Seiten zu füllen, sondern die Personen dem leser näher zu bringen. Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen.
Summerherekid zu »Karin Alvtegen: Schatten« 27.04.2009
Den ersten Sätzen des vorherigen Posts kann ich nur zustimmen. Hier handelt es sich nicht um einen klassischen Krimi.

Denn: "Schatten" ist weit mehr als "nur" eine spannende Story. Einen solch komplexen und dabei durchdachten Plot habe ich in einem Krimi noch nie angetroffen. Wie die Autorin die verschiedenen Erzählstränge um die zentralen Themen von Schuld und Sühne, Kunst und Können sowie Familie und Abhängigkeit knüpft, ist geradezu sensationell. Scheinbar unabhängige Handlungsebenen fügen sich zu einem Großen und Ganzen, wobei es immer wieder überraschende und höchst dramatische Wendungen gibt.

Ebenfalls hervorheben sollte man die erzählerische Kunst der Autorin, die es schafft, unheimlich intensive und punktgenaue Portraits zu zeichnen und mit ihrer klaren Sprache Situationen nicht nur einzufangen sondern im Kern zu treffen.

"Schatten" ist für mich die größte Überraschung seit Jahren und, wenn man nicht auf einen allzu engen Begriff von Krimi pocht, kommt der Roman ganz knapp an die 100% ran.

Übrigens hatte ich Karin Alvtegen mit "Die Flüchtige" kennengelernt, einem Krimi, der letztlich nicht mehr als guter Durchschnitt ist. "Schatten" ist dagegen ein Quantensprung. Hiermit katapultiert sich Alvtegen in eine ganz andere Liga, ein anderes Universum. Respekt und danke für dieses Meisterwerk.
JuergenL zu »Karin Alvtegen: Schatten« 17.04.2009
Auf dem Cover steht "Roman" und als solcher muß man ihn auch sehen. "Schatten" hat weder das Prädiakt Krimi noch Thriller verdient. Der Plot so gut und spannend durchdacht, aber all zu oft verstrickt sich die Autorin in Details, baut tieferen Kontakt zu Personen auf, die dann später unwichtig erscheinen. Langatmig! Aber vor allen Dingen: Es gibt keine Überraschung zum Schluss. Der Leser weiß schon lange vorher, wie die (Familien-)Verhältnisse sind und wer zu wem gehört. Spannung verstehe ich anders; und dabei müssen es nicht immer viele Tote sein.
Meine Wertung: 70°
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Janko zu »Karin Alvtegen: Schatten« 16.04.2009
„Schatten“ von Karin Alvtegen ist ein sehr durchwachsener Roman, der neben diversen Tiefen auch die ein oder andere Höhe aufzuweisen vermag. Allerdings steht zu Anfang eine ziemlich langatmige Einführung, die dem potentiellen Leser den Einstieg in diesen Plot unnötig schwer macht. Nahezu belanglose, zumeist völlig uninteressante Gefühlsduseleien und Familiengeschichten, die man von langweiligen Besuchen mit Kaffeeklatsch bei Tante Gerda her kennt, machen nicht gerade Lust auf mehr. Die Idee, dass ein alter Mann einen Hirnschlag erleidet, fortan nicht mehr mit seiner Außenwelt kommunizieren kann, obwohl er bei vollem Bewusstsein ist und nun um die Aufdeckung seiner Lebenslüge bangen muss, ist an sich nicht schlecht. Die Umsetzung jedoch ist harter Tobak für jeden, der zumindest ein wenig Spannung und Action erwartet. Auf 300, der 400 Seiten kommt die Autorin nicht zu Potte und langweilt die potentielle Leserschaft mit ihrem Geplänkel und ihren langweiligen Anekdoten aus einem vermeintlich umso langweiligeren Familienleben. Der durchaus als ansprechend und geistreich zu bezeichnende, ab und an mit Wortwitz angereicherte Schreibstil, sticht da schon äußerst positiv heraus, vermag die Handlung jedoch kaum aus dem tiefen Morast zu befreien, in den sie sich von Anfang an festgefahren hat. Zum Schluss hin (etwa auf den letzten 100 Seiten) nimmt die Geschichte sogar endlich mal ein klein wenig Fahrt auf, doch das ist entschieden zu wenig. Es hat mich wirklich eine ganze Menge Überwindung gekostet, nicht vorher aufzugeben und dieses Buch doch bis zum Ende zu lesen. Wie hier auf der Krimi-Couch die Bewertung von über 90° zustande kommen konnte, ist mir wahrlich ein Rätsel.
Meine Wertung: 40°
lilo zu »Karin Alvtegen: Schatten« 03.04.2009
"Schatten" ist die Geschichte die um das Leben des Literatur-Nobelpreisträgers Axel Ragnerfeldt rankt. Er selbst ist alt und nach einem Schlaganfall in seinem Körper gefangen. Durch den Tod seiner ehemaligen Haushälterin und deren seltsames Testament wird eine Lawine von Ereignissen ausgelöst, die einen in Atem hält. Parallel zur Handlung wird in Rückblicken das Leben des Schriftstellers und seiner Familie abgehandelt, bis sich am Schluss alles zu einem unglaublichen Ende zusammenfügt. Sehr spannend und dicht geschildert, es gibt keine Längen in diesem Buch, der Stil hat mir zugesagt. Sehr empfehlenswert!
krimileser zu »Karin Alvtegen: Schatten« 03.04.2008
Die Bücher von Karin Alvtegen gehören zu meinen Lieblingsromanen. "Schatten" hat jedoch alle bisherigen noch übertroffen. Spannend! Unbedingt lesen !!
MissChilli zu »Karin Alvtegen: Schatten« 19.09.2007
Karin Alvtegen entführt in die dunkle Seele eines Schriftstellers, der um seinen literarischen Ruf als Nobelpreisträger beizubehalten eine Grenze übertritt, die dem Leser zutiefst erschreckt.Ein unglaublich, spannender und dichter Kriminalroman!
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