Scham von Karin Alvtegen

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Skam, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Wunderlich.

  • Stockholm: Natur och kultur, 2005 unter dem Titel Skam. 335 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 2006. Übersetzt von Dagmar Lendt. ISBN: 978-3805208093. 350 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2007. Übersetzt von Dagmar Lendt. ISBN: 978-3-499-24196-3. 350 Seiten.

'Scham' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

»Ich bleibe noch und fahre dann später«, sagte er. Und damit war es entschieden. Nichts um sie herum hatte sich verändert. Alles sah genau so aus, wie noch einen Wimpernschlag zuvor. Und manchmal ist es wirklich erstaunlich, dass die Scheidewege, an denen das Leben seine Richtung ändert, gerade in dem Augenblick nicht erkennbar sind, in dem man sie passiert. Monika ist Ende dreißig und eine scheinbar erfolgreiche Ärztin mit rosiger Zukunft. Maj-Britt ist Mitte fünfzig, bösartig, verbittert und so unsagbar dick, dass sie ihre Wohnung nicht mehr verlassen kann. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können – und doch haben sie etwas gemeinsam: Hinter ihren mühsam errichteten Fassaden aus Erfolg und Bosheit leiden beide bis zur Selbstverleugnung an tonnenschwerer Schuld. Schuld für Geschehnisse, die weit in der Vergangenheit liegen. Durch einen Zufall prallen die Schicksale der beiden Frauen aufeinander, und ihre über Jahre gebauten Schutzwälle drohen plötzlich einzustürzen. Ein Brief, ein Anruf – und sie geraten in einen gnadenlosen Strudel von Lügen, Erpressung und menschlichen Abgründen. »Scham« ist das packende Porträt zweier Menschen, die unaufhaltsam auf den Zusammenbruch zusteuern. Mit dem Seziermesser legt Karin Alvtegen Schicht um Schicht ihrer Seelen frei.
Ein Roman über das größte Opfer: mit dem eigenen Leben zu büßen; über die größte Schande: nicht von den Eltern geliebt zu werden. Und über den größten Wunsch: rein zu sein von Sünde und Schuld.

Ihre Meinung zu »Karin Alvtegen: Scham«

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Alexandra zu »Karin Alvtegen: Scham« 10.07.2011
Ein Krimi ist dieser Roman sicher nicht.
Gut gelungen ist der Autorin der Aufbau der Handlung, in der sich mehrere Personen, die zunächst entfernt voneinander agieren,
näher kommen als gut tut.
Die Geschichte der Maj-Britt läßt sich nachvollziehen, die Geschichte der Monika wirkt doch eher unstimmig konstruiert.
Wie auch immer, das Buch ist gut geschrieben, ich kann es empfehlen.
75 Grad von mir.
Naomisan zu »Karin Alvtegen: Scham« 08.12.2010
Ich habe es vor wenigen Tagen fertig gelesen und wirklich gut fand ich es leider nicht. Zwischendrin waren mir die Frauen nicht sehr sympatisch.Die Geschichten waren für mich auch ein wenig konstruiert. Ich habe die Geschichte zu ende gelesen und fand es am Ende dann doch wieder spannend aber noch mehr Bücher von ihr werde ich nicht lesen und womöglich auch nicht weiterempfehlen.Gruß...
carolook zu »Karin Alvtegen: Scham« 26.07.2010
Ich bin immer an den Bücher von Altvege vorbei gelaufen - nun bin ich bei diesem stehen geblieben und habe es in zwei Tagen verschlungen.
Ich kann nicht behaupten dass es spannend ist - aber es lässt nicht mehr los und fasziniert von der ersten Seite an. Ich bin begeistert und freue mich darauf auch andere Bücher von ihr zu lesen.
"Scham" ähnelt sehr im Stil von Petra Hammesfahr - deren Bücher habe ich alle gelesen - was soll ich noch mehr sagen.
Absolut empfehlenswert !
jacki35 zu »Karin Alvtegen: Scham« 24.03.2010
Mich hat das Buch sehr berührt. Eine Geschichte zweier Frauen, die ihr Leben lang von Schuld getrieben werden und sich dabei fast selbst zerstören. Packend erzählt. Wie alles von Karin Alvtegen. Immer ein Garant für eine gut erzählte Geschichte. Geschichten, die mich nie kalt lassen und lange nachklingen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
missmarple1510 zu »Karin Alvtegen: Scham« 26.08.2009
Ich habe das Buch gerade ausgelesen und zwar ehrlich gesagt am Anfang ein wenig hin- und hergerissen. Aber dann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil es mich doch sehr beschäftigt hat.
Ein sehr außergewöhnliches Buch, das außergewöhnliche Gefühle weckt.

Es ist wirklich so real beschrieben, dass man meint, die Frauen gut zu kennen und anderen Leben Anteil zu nehmen.

Sehr fesselnd und bewegend geschrieben und geht sehr unter die Haut.
Fazit: Ein Buch mit langer Nachwirkung. Sehr zu empfehlen
linmei zu »Karin Alvtegen: Scham« 20.07.2008
Mein erstes Buch von ihr und ich habe es an einem Tag/Nacht verschlungen. Für mich waren die beiden Frauen so real beschrieben, ich hatte das Gefühl sie vom "sehen" zu kennen. Ein Buch, das mich sehr berührt hat, klar und detailliert geschrieben, einfach nur lesenswert !!
HelgaR zu »Karin Alvtegen: Scham« 28.11.2007
Zwei Frauen, zwei Schicksale, Monika und Maj-Britt, total unterschiedliche Charaktere, aber beide mit Schuld beladen. Beide Frauen geben, jede auf ihre eigene Art, ihr Leben auf.

Eine sehr interessante und eigenwillige Geschichte, die sich flüssig lesen lässt. Die Personen sind sehr stark und detailliert gezeichnet, was gerade bei diesem Buch sehr wichtig ist. Mir hat dieser außergewöhnliche Roman sehr gut gefallen.
Ines Ziegler zu »Karin Alvtegen: Scham« 10.09.2007
Das Buch war einfach super spannend und toll geschrieben,wie alle Bücher von Karin A.An alle Fans von ihr:Ein neues von ihr ist im Handel.Es heisst:"Schatten".Habe es mir heute gekauft und bin schon sehr gespannt.LG Ines
chrissi zu »Karin Alvtegen: Scham« 23.08.2007
Es war teilweise richtig anstrengend dieses buch zu lesen, denn die beiden figuren machen sich das leben dermaßen schwer, dass man meint, dass es auf einen abfärben könnte. Verblüffend für mich, wie man sich selbst das eigene Glück so verwehren kann.

Ich wollte dann aufhören zu lesen, weil es mich dermaßen runterzog, da war ich auch schon fertig. Na ja, da war ncoh der Epilog, da hab ich den halt auch ncoh gelesen.
Da freut man sich, dass man nicht so masochistisch veranlagt ist!
falcon zu »Karin Alvtegen: Scham« 18.10.2006
Dieses Psychogramm zweier Frauen ist äusserst spannend geschrieben. Unaufhaltsam driften die beiden Figuren (Geschichten) aufeinander zu. Mit einer erschreckenden Zielstrebigkeit leben beide Frauen ihr neurotisches Verhalten aus.
Zeitweilig wirkt das auf den Leser geradezu unerträglich. Scheinbar kein vernünftiges Wesen kann dem ein Ende setzen.

Bezeichnender weise sind es die Frauen die sich so verhalten. Die Männer dagegen, sofern sie in der Geschichte vorkommen, scheinen dagegen als die Vernunft selbst. Wen dies mir als Mann sogar auffällt, so frag ich mich schon ob dies nicht gar klischeehaft ist.

Obwohl das Ganze sehr spannend geschrieben ist, darf man sich auch fragen; "ist dies überhaupt ein Krimi"?
Tatsächlich geschehen hier, mit Ausnahme vielleicht von unterlasener Hilfeleistung und Unterschlagung, keine unrechtmässigen Taten.

Hier stellt sich die Frage, was ist ein Krimi? Für mich persönlich fehlen hier einige Elemente.

Insgesamt sicher ein spannendes, lesenswertes Buch, das wohl eher eine Erzählung, als ein Krmi ist.

Falcon
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