Des Todes liebste Beute von Karen Rose

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel I´m watching you, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Knaur.

  • New York: Warner, 2004 unter dem Titel I´m watching you. 484 Seiten.
  • München: Knaur, 2006. Übersetzt von Kerstin Winter. ISBN: 978-3-426-63337-3. 603 Seiten.

'Des Todes liebste Beute' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Staatsanwältin Kristen Mayhew hat einen Verehrer. Er bezeichnet sich selbst als ihren ergebenen Diener – und schickt ihr regelmäßig Fotos seiner grausam zugerichteten Opfer. Es sind alles Verbrecher, gegen die Kristen vor Gericht keine Verurteilung durchsetzen konnte. Als der selbst ernannte Rächer auch den Sohn eines Mafiapaten auf seine Todesliste setzt, ist Kristen in Gefahr. Denn nun hetzt die Mafia ihre Killer auf sie. Detective Abe Reagan, der in der Mordserie ermittelt, schwört, alles daranzusetzen, die schöne Staatsanwältin zu schützen …

Das meint Krimi-Couch.de: »Eine wirklich gelungene Mischung aus Sex and Crime« 83°

Krimi-Rezension von Sylvia Rucker

Kristen Mayhew arbeitet mit viel Erfolg und Ehrgeiz als Staatsanwältin am Gericht in Chicago. Doch trotz all ihrer intensiven Anstrengungen gelingt es ihr leider nicht immer, gegen alle Verbrecher auch tatsächlich eine Verurteilung zu erwirken. Eine Tatsache, die sie nur schwer akzeptieren kann.

Als sie eines Abends nach der Arbeit in die Garage des Gerichtes zu ihrem Auto geht, macht sie am Aufzug unverhofft die Bekanntschaft von Detective Abe Reagan, den sie zunächst einmal für einen Angreifer hält. Zum Glück erweist sich dies jedoch als Irrtum und er wird vielmehr zu ihrem Retter in der Not, denn ausgerechnet jetzt hat ihr Auto einen platten Reifen. Hilfsbereit bietet Reagan ihr an, den Reifen zu wechseln und öffnet den Kofferraum, in dem sich zu Kristens größtem Erstaunen drei Plastikkisten befinden, die sie definitiv dort nicht deponiert hat. Doch es kommt noch schlimmer: Jede Kiste enthält Kleidung und einen Briefumschlag mit einem Polaroidfoto von einem grausam zugerichteten oder besser gesagt hingerichteten Opfer.

Schnell erkennt Kristen im Polizeilabor bei der Untersuchung der Fundstücke einen Zusammenhang: Alle Personen sind als Vergewaltiger, Mörder und Kinderschänder angeklagt und vor Gericht gestellt, aber aus den verschiedensten Gründen nicht verurteilt worden, und in allen diesen Fällen hat Kristen die Staatsanwaltschaft vertreten.

Die gefundenen Briefe bestätigen ihre Vermutung. Ein Unbekannter, der sich Kristens »ergebener Diener« nennt, hat es sich offensichtlich zur Aufgabe gemacht, ihre verlorenen Fälle auf seine eigene Art und Weise zu bearbeiten, um die Unschuldigen zu rächen und die Schuldigen zu bestrafen. Kristen ist mehr und mehr beunruhigt, denn anhand der Briefe läßt sich eindeutig feststellen, dass der Rächer auch ausnehmend gut über Kristen informiert und offensichtlich ganz in ihrer Nähe ist.

Als der Rächer schließlich auch den Sohn eines Mafioso auf seine Todesliste setzt, gerät Kristen selbst in höchste Gefahr, denn die Mafia ist überzeugt, dass sie ihren persönlichen Rächer kennt und hetzt nun ihre Killer auf sie. Dass sich auch noch die ehrgeizige Journalistin Zoe Richardson auf der Jagd nach der Story ihres Lebens an Kristens Fersen heftet, erleichtert ihr das Leben nicht.

Doch Abe Reagan, dessen Abteilung mit den Ermittlungen betraut wird und zu dem sie sich stark hingezogen fühlt, setzt alles daran, um für ihre Sicherheit zu sorgen!

Der Hinweis auf einen »Ladythriller« mag zunächst abschreckend wirken, denn hier könnte ja eine mehr oder weniger rührende Liebesgeschichte drohen, die auf Kosten der Spannung des Krimis geht. Und tatsächlich kommt es schnell zu einer sich anbahnenden romantischen Beziehung zwischen Kristen und Abe, die der Leser im wahrsten Sinne des Wortes hautnah und mit viel Gefühl mit verfolgen kann.

Doch diese Bedenken bewahrheiten sich nicht. Dank einer höchst eigenen Dramatik fügt sich die Liebesgeschichte hervorragend in die Krimigeschichte ein und bringt darüber hinaus noch weitere Verknüpfungen und Hintergründe mit sich, die das Gesamtbild abrunden und dem eigentlichen Krimigeschehen in keiner Weise schaden. (Obwohl, und das ist für mich ein kleiner Schwachpunkt, diese Liebe schon ein bisschen sehr märchenhaft und rosarot ist -Hollywood lässt eben grüßen!)

Die nervenaufreibende Jagd nach dem selbst ernannten Rächer, in deren Verlauf Kristen trotz Abes immer mehr persönlich werdenden Schutz in bedrohliche Situationen gerät, ist äußerst spannend und mitreißend geschildert und wird an keiner Stelle langweilig. Schwierige Ermittlungen wechseln sich gleichermaßen mit romantischen und gefährlichen Situationen ab und sorgen für ein rasantes Tempo.

Die beiden Protagonisten stellt Karen Rose als verschlossene Einzelgänger dar. Abe, der nach einem langjährigen Undercover-Einsatz nun wieder als normaler Detective im Morddezernat arbeitet, muss immer noch den Tod seiner damals hochschwangeren Frau verarbeiten. Ein Verbrecher wollte sich an Abe rächen; der auf Abe abgegebene Schuss traf jedoch seine Frau. Nur mit Hilfe seiner großen Familie hat er dieses Drama überlebt.

Kristen lebt allein und zurückgezogen und ohne Kontakt zu ihrer Familie mit zwei Katzen und kann ebenso wie Abe ein Trauma aus ihrer Vergangenheit noch nicht endgültig überwinden. Nur langsam verliert sie ihr Misstrauen Abe gegenüber und auch er scheint erneut in seinen persönlichen Alptraum verwickelt zu werden, eine geliebte Frau zu verlieren, als Kristen dann auch noch vermisst wird.

»Des Todes liebste Beute« ist trotz des hohen Romantikfaktors eine wirklich gelungene Mischung aus Sex and Crime, die aufgrund einer sich zügig entwickelnden Handlung auch unbedingt zu einem zügigen Weiterlesen verführt!

Sylvia Rucker, April 2007

Ihre Meinung zu »Karen Rose: Des Todes liebste Beute«

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kirstin.buchholz zu »Karen Rose: Des Todes liebste Beute« 25.11.2010
dies war auch mein erstes buch, allerdings kann ich meinen vorrednern nur teilweise recht geben. vermutlich hätte ich es nicht gelesen, wenn ich vorher hier reingeschaut hätte. denn obwohl selbst frau, bin ich kein fan von sex & crime stories. mich haben diese langen passagen "will sie", "kann sie", "oh, warum kann sie bloss nicht" und erst recht die ausführlichen beschreibungen nur endlos genervt und ich habe sie bald überblättert. insbesondere die detailbeschreibungen der aktivitäten - ob nun in gedanken oder auch ausgeführt - fand ich total überflüssig. der stil hat mich eher an diese billigen heftchen erinnert als an gute krimis.

schade, denn wenn auch kein literarisches meisterwerk, ist das buch flüssig und packend geschrieben. auch die story finde ich gut.

es ist eben geschmackssache, wenn ich krimis lesen will, will ich keine erotischen beschreibungen in aller ausführlichkeit lesen müssen, aber wer es mag, wird hier bestimmt fündig. ich werde allerdings lieber zu autoren greifen, die sich auf eines beschränken.
murzel zu »Karen Rose: Des Todes liebste Beute« 25.06.2010
Es war mein erstes Buch von Karen Rose und ich habe es nur so verschlungen.
Sie hat eine sehr gute Art zu schreiben und vermischt Spannung mit Sex. Nach diesem Buch habe ich auch gleich den dreiteiler Todesschrei, Todesbräute und Todesspiele verschlungen. Bin jetzt ein wahnsinns Fan von ihren Büchern geworden und kaufe mir auch noch die weiteren Bücher von ihr.
Zur Zeit lese ich "Nie wirst du entkommen" und dieses fängt schon sehr spannend an und ich hoffe das dieses auch so weitergeht...
Marie zu »Karen Rose: Des Todes liebste Beute« 28.12.2009
Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Karen Rose schreibt einfach wahnsinnig gut.
Die Beziehung zwischen Abe und Kristen ist einfach so süß und wunderschön. Der spannende Teil ist nartürlich, wie bei allen ihren Büchern, wieder sehr detailliert beschrieben. Kompliment an die Autorin.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der ein spannendes Buch mag.
Bivo zu »Karen Rose: Des Todes liebste Beute« 02.09.2009
Habe bislang drei Bücher von Karen Rose. Verdammt spannend zu lesen. Ich schließe mich meinen Vorscheibern an. Und warum sollte nicht auch ein wenig Liebe und Sex mit im Spiel sein?
Es werden noch weitere Bücher von ihr folgen. Mit großer Sicherheit.Gerritsen, Rose und Mcfadyen - meine favoriten. Bei diesen dreien kann ich nicht aufhören zu lesen.
Krimi-Tina zu »Karen Rose: Des Todes liebste Beute« 05.08.2009
Die Krimis von Karen Rose sind mit Sicherheit keine literarischen Meilensteine. Aber sie sind spannend und gefällig geschrieben.
Wie in allen Büchern muss der Leser auch die obligatorischen Lovestory zwischen Ermittler und einer im Szenario wichtige Frau in Kauf nehmen. Aber wer so etwas nicht mag, liest diese Krimis sowieso nicht.
Und man muss Frau Rose lassen, dieses Mal ist dies Liebesgeschichte nicht ganz so elend klischeehaft ausgefallen. Aber sie verläuft immer noch nach Schema F. Mann hat geliebte Frau verloren, Frau hat traumatisches Erlebnis mit Männern , die zwei begegnen sich und es ist Liebe auf den ersten Blick. Bis unsere Königskinder dann zusammenkommen, dauert es naturgemäß ein wenig, Trauer (er) und Trauma (sie) wollen ja erst überwunden werden.
Nette Beigabe, die es aber nicht unbedingt braucht und der anscheinend auch nicht so die Aufmerksamkeit der Autorin gilt , sonst wäre es nicht so repetitiv.
Was anderes ist die eigentliche Story um das Verbrechen. Das fällt Karen Rose doch eine ganze Menge mehr ein. Hier haben wir ein hübsch verwickelte Geschichte um Selbstjustiz, die auch die unerwarteten und negativen Folgen keineswegs außer acht lässt. Nicht ohne Klischees oder Versatzstücke aber ordentlich konstruiert und geschrieben.
Netter Mainstream zum schnell weglesen.
yvonne rau zu »Karen Rose: Des Todes liebste Beute« 02.12.2008
ich habe das buch verschlungen! genial
geschrieben. da wird das lesen zur sucht.
freue mich schon auf das nächste.
eine mischung aus sex and crime!
wer diese buch verschlungen hat sollte auch todesschrei von karen rose lesen!
für einen kalten winterabend genial.
wer will da nachts noch schlafen bei so viel spannung?
Abby zu »Karen Rose: Des Todes liebste Beute« 17.08.2008
Wow , das Buch ist Gold Wert. Hab es immer und überall dabei gehabt , das es meine Freunde schon gestört hat ,das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen könnte. Würde ich jedem weiterpfehlen der auf pure Leidenschaft steht eine super Mischung aus Sex UND Crime!!!Freu mich auf das nächste Buch...
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Adriana zu »Karen Rose: Des Todes liebste Beute« 30.12.2007
Ich liebe dieses Buch! Es ist unglaublich spannend und diese Liebesgeschichte ist der absolute Hammer! Also ich persönlich sehne mich nach so einer tollen Beziehung.
Die Charaktere sind wie immer sehr gut dargestellt. Dieses Buch MUSS man einfach lesen ...
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Heaven23 zu »Karen Rose: Des Todes liebste Beute« 10.08.2007
Ich fand es auch klasse, alle Bücher von Karen Rose sind empfehlenswert, klasse geschrieben und bis zum Ende spannend, einfach top!! Wenn ich eins Ihrer Bücher lese, dann solange bis es aus ist. Ich kann es nicht aus der Hand legen und habe es schon geschafft es in einer Nacht zu lesen ;)
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Hany zu »Karen Rose: Des Todes liebste Beute« 10.08.2007
Ich finde dieses Buch wirklich gut.
Es hält was es verspricht!!!
Spannung pur...Außerdem ist dieses Buch nicht wie alle anderen wo man gleich nach den ersten 2 Kapitteln weiß wer der Mörder ist...also ich wär nicht auf diese Person gekommen...
Es ist aufjeden Fall weiter zu empfeheln!!!
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