Kühlfach: Betreten verboten von Jutta Profijt

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 bei dtv.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 4 der Pascha-und-Gänsewein-Serie.

  • München: dtv, 2012. 304 Seiten.

'Kühlfach: Betreten verboten' ist erschienen als

In Kürze:

Pascha, der prollige Autoknacker-Geist, widmet sich mit Hingabe dem Abhören des Polizeifunks und ist sofort bei einem schweren Unfall zur Stelle. Ein Auto ist abends von der Straße abgekommen. Vier Kinder wurden schwer verletzt, die Fahrerin ist verschwunden. Im Krankenhaus werden die Kinder ins künstliche Koma versetzt, sodass ihre Seelen munter durch die Gegend schweifen können. Die Kurzen erzählen Pascha, dass die Lehrerin entführt wurde. Pascha geht der Flohzirkus um ihn herum mächtig auf den Geist. Aber auch kriminalistisch ist er ziemlich in Anspruch genommen, denn gemeinsam mit den Kindern sucht er die verschwundene Lehrerin. Schließlich braucht er die Hilfe von Dr. Gänsewein, der eigentlich ganz anderes im Kopf hat: Er wird Vater!

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tassieteufel zu »Jutta Profijt: Kühlfach: Betreten verboten« 13.03.2012
Pascha, der prollige Geist ist zurück und klärt seinen inzwischen vierten Fall auf. Nach einem Autounfall mit Fahrerflucht wurden vier Schulkinder schwer verletzt und vorsorglich ins künstliche Koma versetzt. Am Unfallort stößt Pascha auf ihre Geister und darf fortan als Babysitter wider Willen
agieren und die vier "Bonsais" gehen ihm bald gehörig auf die Nerven. Da bleibt nichts anderes, als gemeinsam mit den 4 Blagen in dem Fall zu ermitteln, damit sein Kleeblatt bald wieder in ihre Körper zuück kann. Die türkische Lehrerin der vier Schüler ist verschwunden und während die Polizie an Fahrerflucht glaubt, wissen es Pascha und seinen kleinen Azubis natürlich besser. Der Wagen der
Leherin wurde gerammt und die Frau anschließen entführt. Doch als Pascha dies dem einzigen Menschen mitteilt, mit dem er kommunizieren kann, nämlich Martin Gänsewein, will der zunächts nichts von der Ganzen Sache wissen, geriet er doch in der Vergangenheit durch Pascha ständig in
die Bredouille.

Auch Paschas vierter Fall ist gewohnt witzig und locker geschrieben und läßt sich flüssig lesen. Paschas Sprüche sind wieder witzig und der Geist mit der Schnodderschnauze läßt mal wieder
nichts zu wünschen übrig. Der Krimifall ist gut und wendungsreich konstruiert, hier macht das miträtseln Spaß. Pascha und seine Azubis stoßen bei ihren Ermittlungen in ein wahres Wespennest: Drogenhandel, Kirchenasyl für Abschiebeflüchtlinge, Ausländerfeindlichkeit u. fundamentalistische
Türken die drauf achten, das ihre Schwestern keine Schande über die Familien bringen. Da gibt es
natürlich reichlich zu ermitteln und bis in die wirren Verpflechtungen etwas Licht kommt, hat Pascha alle Hände voll zu tun. Pascha ist wie immer nicht zimperlich, so ziemlich jeder bekommt sein Fett weg wenn der Geist vom Leder zieht, das ist schon sehr unterhaltsam. Trotzdem bleibt der
Spannungsbogen druchweg erhalten und der Krimifall wird am Ende schlüssig aufgelöst.
In der Beziehung zwischen Pascha und Martin Gänsewein ist aber für mich irgendwie die Luft raus. Ich kann gar nicht so richtig erklären woran es liegt, aber nach dem vierten Teil sollte doch bei den Beiden eine Weiterentwicklung erfolgen, aber Martin ignoriert Pascha so gut es geht und obwohl ja Kollegin Katrin und Kommissar Gregor Kreidler von Paschas Existenz wissen, tut sich auch an dieser Front gar nichts, da hätte ich mir doch schon eine tiefere Entwicklung gewünscht u. während
in den Vorgängern Dr. Gänseweins div. Entgleisungen für wirklich witzige Szenen gesorgt haben, kam Martin diesmal sehr farblos rüber.
Wer die anderen Teile mochte wird aber auch hier seinen Spaß haben und auf einen weiteren Fall für Pascha darf man gespannt sein.

Fazit: auf jeden Fall unterhaltsame, kurzweilige Lektüre die sich flott lesen läßt, der Krimifall ist gut konstruiert, in der Beziehung Pascha-Martin Gänsewein tut sich aber nichts neues auf, so das die Geschichte hier stagniert.
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