Hungerkralle von Jürgen Ebertowski

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 bei Rotbuch.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 1930 - 1949.
Folge 2 der Karl-Meunier-Serie.

  • Berlin: Rotbuch, 2008. ISBN: 978-3867890274. 253 Seiten.

'Hungerkralle' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Fieberhaft suchen die westlichen Geheimdienste nach der undichten Stelle, die die bevorstehende Währungsreform preisgegeben hat. Meunier verdächtigt einen ehemaligen Nazifunktionär, aus dieser brisanten Information Kapital schlagen zu wollen. Wie recht er damit hat, muss er erfahren, als er nur knapp einem Mordanschlag entgeht, während die ersten 'Rosinenbomber’ schon in Tempelhof landen. Karls Geliebte, die in den letzten Kriegstagen ausgeflogene Vera, kehrt unterdessen in die Stadt zurück. Beide glauben, dass der jeweils andere tot ist, bis sie eines Abends schließlich wieder aufeinandertreffen …

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detno zu »Jürgen Ebertowski: Hungerkralle« 07.09.2011
Berlin, kurz nach Kriegsende - mitten in den Trümmern wohnt Karl Meunier, ehemaliger Hausdetektiv des berühmten Hotel Adlon. Vom US-Geheimdienst engagiert soll er einem Falschgeldring auf die Spur kommen. Doch das bringt ihn bald in eine lebensgefährliche Situation ...

Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung von "Unter den Linden Nummer Eins". Auch hier rückt die Krimihandlung in den Hintergrund. Die sehr detaillierte Beschreibung des Lebens in den Ruinen der Hauptstadt von 1945 bis 1948 ist spannender als die Falschgeldstory.

Für das Verstehen des langsamen Auseinanderbrechens der Stadt in den Ost- und den Westteil sollte das Buch im Schulunterricht Verwendung finden. Dann erklärt sich auch, warum die (alten) Nazis wieder "auf die Füße fielen" und ihre Netzwerke aufbauen konnten.

Toller historischer Roman, leider etwas schwacher Krimi.

91° von mir.
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