Jürgen Alberts

Jürgen Alberts, geb. am 4. August 1946 in Kirchen/Sieg, studierte nach dem Abitur Germa-nistik, Geschichte und Politik an den Universitäten Tübingen und Bremen und promovierte 1972 über die »Massenpresse als Ideologiefabrik am Beispiel BILD«.

Danach begann er als freier Mitarbeiter für den WDR und das ZDF zu arbeiten. Er schrieb hauptsächlich Drehbücher und Hörspiele. 1969 veröffentlichte er mit »Nokasch u.a.« seinen ersten Roman. 1984 erschien mit »Die Gehirnstation« der erste Krimi, den er zusammen mit Fritz Nutzke alias Sven Kuntze verfasst hatte.

Neben seiner Tätigkeit als Autor und Übersetzer tritt Alberts seit 1997 als Organisator des Krimifestivals PRIME TIME CRIME TIME in Bremen und als Spiritus rector der Literarischen Asservatenkammer, der ersten deutschen Krimibibliothek in Bremen in Erscheinung. Außer-dem nimmt er Lehraufträge für creative writing im In- und Ausland wahr.

Seit 1970 ist Alberts Mitglied des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt, seit 1987 Mitglied im Syndikat (der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur); bis zu seinem spektakulä-ren Austritt im Dezember 2004 gehörte er außerdem dem Landesvorstand Niedersachsen-Bremen des Verbandes deutscher Schriftsteller an.

Jürgen Alberts wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, darunter 1988 mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den semi-dokumentarischen Kriminalroman »Landru« und 1994 mit dem Deutschen Krimipreis für »Tod eines Sesselfurzers«. 2011 erhielt er einen Ehren-Glauser für sein literarisches Gesamtwerk und sein Engagement für die deutschsprachige Kriminallitera-tur.

Jürgen Alberts ist verheiratet und lebt in Bremen.

Krimis von Jürgen Alberts:

  • als Herausgeber:
    • (1995) Stadt der Angst
    • (2001) Von Mord zu Mord
    • (2002) Mord und Steinschlag (zus. mit Jürgen Ehlers)
    • (2006) Arsen und Kartöffelchen (zus. mit Marita Alberts)

Mehr über Jürgen Alberts:

Seiten-Funktionen: