totreich von J.P. Conrad

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 bei PERPICX Media.

  • Neu-Anspach: PERPICX Media, 2013. 753 Seiten.

'totreich' ist erschienen als E-Book

In Kürze:

Nach dem überraschenden Selbstmord des wohlhabenden Industriellen Byron Moore steht Inspektor Hubert Macintosh von der Hertfortshire Constabulary vor einem großen Rätsel: Ein Motiv für den Suizid fehlt ihm ebenso wie die Information, wo sich Moore kurz vor seinem Tod für 10 Tage aufgehalten hat. Einzig Moores bester Freund, der hitzköpfige Journalist Jack Calhey, versucht dem Inspektor aus persönlichem und beruflichem Ehrgeiz zu unterstützen – sehr zum Missfallen von Macintoshs Vorgesetzten. Während ihrer Recherchen stoßen die beiden auf immer neue Ungereimtheiten, Lügen und letztendlich eine Wahrheit, die die Grundfesten der Weltwirtschaft erschüttern könnte…

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leseratte1310 zu »J.P. Conrad: totreich« 20.04.2014
Schon beim Prolog geht es zur Sache, den Jack wird gefoltert. Wer ist sein Peiniger?
Kurz nachdem Jack Calhey, Journalist bei einer kleinen Zeitung, seinen alten Freund Byron Moore, angesehener Geschäftsmann, besucht hat, ersticht sich Byron mit dem Brieföffner. Für Inspektor Hubert Macintosh und sein Assistenten Steve ist das ein rätselhafter Fall. Zum einen ist es eine sehr außergewöhnliche Art, sich umzubringen, zum anderen gibt keinen Abschiedsbrief.
Jack glaubt nicht an Selbstmord. Er weiß nur, dass sein Freund bei seinem Besuch partout nicht über seinen 10tägigen Urlaub reden wollte und sich auch sonst etwas komisch verhielt. Von der Haushälterin Martha Keller erfährt Macintosh, dass Byron eine Einladung für diesen Urlaub erhalten hat. Er sollte abgeholt werden, aber seltsamerweise war sein Gepäck zu Hause geblieben.
Bald gibt es einen weiteren Toten. Er war ein Geschäftspartner Byrons und auch er hatte solch eine Einladung erhalten.
Macintosh ermittelt weiter, obwohl sein Vorgesetzter keinen Handlungsbedarf sieht. Unterstützung erhält er von Jack, dem die Geschichte auch keine Ruhe lässt. Ben Walston, Banker, erhielt auch eine Einladung, nahm sie aber nicht an, da sie ihm suspekt war. Da Jack eine gewisse Ähnlichkeit mit Walston hat, gibt er sich als Walston aus, um so den Lockvogel zu spielen. Leider läuft nicht alles nach Plan: Jack wird entführt.
Der Thriller hat viel Dynamik und überraschende Wendungen. Es geht wieder einmal um die Gier der Menschen, die – obwohl sie Reichtum und Macht besitzen – nie genug kriegen können. Dafür gehen sie auch über Leichen.
Durch die überaus spannende Handlung ist kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Am Ende bleibt einiges ungeklärt, so dass wir uns auf ein Wiedersehen mit Jack, Hubert und Steve freuen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Baerbel82 zu »J.P. Conrad: totreich« 19.04.2014
Rot wie Blut, Schwarz wie der Tod

…das sind die Farben von „totreich“, dem Thrillerdebüt von J.P. Conrad, da weiß der Leser sofort, was auf ihn zukommt. Der Prolog geht dann auch gleich in medias res: Jack wird von einem Unbekannten gefoltert. Wer ist Jack und wie konnte er überhaupt in diese Situation gelangen?
Byron Moore, ein angesehener und wohlhabender britischer Geschäftsmann, hat Selbstmord begangen. Oder war es Mord? Wo liegt das Motiv?
Inspektor Hubert Macintosh und sein Assistent Steve Highsmith von der Hertfordshire Constabulary, nahe London, ermitteln. Jack Calhey, ein Journalist (der Mann aus dem Prolog), hatte seinen besten Freund kurz vor dessen Tod noch besucht. Byron benahm sich „komisch“ und wollte nichts über seinen 10-tägigen Urlaub erzählen, aus dem er kürzlich zurückgekehrt war. Martha Keller, Byrons Haushälterin, findet eine mysteriöse Einladung, von einem gewissen LJM, der sich über einen Mister Black mit Byron in Verbindung setzen wollte.
Kurz darauf verunglückt ein Geschäftspartner von Byron, der Industrielle Philippe Perrant, in Frankreich beim Absturz mit seinem Privatflugzeug tödlich. Auch er hatte eine gleichlautende Einladung erhalten und war kurz vor seinem Tod 10 Tage verreist. Es gibt einen dritten Todeskandidaten, den ebenfalls mit Byron geschäftlich verbundenen Banker Ben Walston. Anlässlich eines Wohltätigkeitsballs soll Jack mit ihm zusammentreffen, um Mr. Black auszumachen. Doch Ben Walston erscheint nicht und Mr. Black kann fliehen.
Jack ist alarmiert: Denn zwei mögen Zufall sein, drei niemals! Macintosh hat eine Idee: Jack soll den Lockvogel spielen und als Ben Walston zu Mr. Black Kontakt aufnehmen. Doch auch diese Aktion läuft schief: Jack wird entführt! Den ominösen LJM kann er zwar enttarnen und erfährt auch die Wahrheit über den Tod seines Freundes Byron, aber um welchen Preis? Macintosh und sein Assistent ermitteln parallel zu Jack und stoßen schon bald auf dieselben schockierenden Tatsachen. Nichts ist wie es scheint...
Skrupellose Menschen, die über Leichen gehen, filmreife Action und eine Prise Humor, das sind die Zutaten für diesen spannenden Thriller. Kaum zu glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt, noch dazu von einem deutschen Autor. „totreich“ ist außerdem eine Reminiszenz an Patricia Highsmith, der US-amerikanischen Schriftstellerin, denn Macintoshs Frau heißt Patricia, sein Assistent Highsmith. Genau wie sie legt J.P. Conrad bei seinem Roman besonderen Wert auf die psychologischen Hintergründe.
Darüber hinaus gibt es viele weitere Anspielungen auf einschlägige Filme und Literatur. Eine meiner Lieblingsszenen ist eine „Flugschau“: Hubschrauber gegen Cessna - Adrenalin pur! Aber auch die Folterszene und ein Schachspiel, welches wie ein Duell daherkommt, sind hochspannend. Leider endet „totreich“ mit einem fiesen Cliffhanger, so dass ich schnell den Nachfolger „Aufgefressen“ haben muss.

Meine Empfehlung: Unbedingt Lesen!
Pamela G. zu »J.P. Conrad: totreich« 27.02.2014
Das Buch beginnt wie ein "herkömmlicher" Krimi, entwickelt dann aber bald eine ganz eigene, facettenreiche Dynamik.
Hier hat der Herr Conrad so ziemlich alles untergebracht, was einen Leser bei der Stange hält: Morde, Humor, eine tragische Liebesgeschichte, geheimnisvolle Orte
und sogar ziemlich viel Action. Das könnte man als Überfrachtung ansehen, aber ich fand sehr passend und kurzweilig. Als begeisterter Krimifan habe ich
jedenfalls nicht sehr oft so viel Abwechslung in einem Buch gehabt.
Stefan Benz zu »J.P. Conrad: totreich« 20.08.2013
Neue Autoren zu lesen, ist immer so eine Sache. Man kann oft auf die Nase fallen. Nicht so bei Totreich. Der Thriller verdient es, so bezeichnet zu werden und das, obwohl er genau genommen nie wirklich grausam ist. Vieles passiert nur angedeutet, andere Passagen, wie die atemlose Flucht des Protagonisten, werden temporeich und bis ins quälende Detail (das ist hier positiv gemeint) geschildert. Darüber hinaus stimmen Charaktere, Sprache und Witz - ja selbst der Humor kommt tatsächlich nicht zu kurz. Ich finde Totreich ist ein echt gelungener, spannender und äußerst kurzweiliger Roman.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Angelika Fromm zu »J.P. Conrad: totreich« 16.08.2013
Ich habe es in recht kurzer Zeit gelesen, das will was heißen. Der Roman ist wirklich sehr spannend, wendungsreich und hat mich bestens unterhalten. Die Gewalt ist wohl dosiert, ebenso der Humor und die Dramatik. Sehr gut gefallen haben mir auch die Parallelmontagen, ich mag es, wenn eine Geschichte Haken schlägt und nicht so gradlinig ist. Gerne mehr davon!
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